Das Krebsgeschwür des Interventionismus

Von | 22. Mai 2016

“Die größte Tragödie des Finanzkollapses in den Jahren 2008-2009 war nicht, dass es dazu gekommen ist. Der Zusammenbruch der Vermögenspreise war die notwendige Folge einer nahe Nullzinspolitik. Der verheerendste Aspekt des Finanzkollapses war, dass die Alchemie der Zentralplaner nichts von ihrer Glaubwürdigkeit verlor. Politiker auf der ganzen Welt machen immer noch vom keynesianischen und sozialistischen Interventionismus Gebrauch, um Probleme zu lösen, die von Keynesianern und Sozialisten verursacht wurden.

Die zwei Krankheiten Zentralbankwesen und fast unbegrenzte Staatsmacht haben die Weltmärkte (schon wieder) derart aus der Bahn geworfen, dass inzwischen ganze Volkswirtschaften mit dem Tod zu kämpfen haben. Das neuste Opfer der Interventionisten und Mikromanager ist Japan. Dieses einst produktive und innovative Land begann, mit der Zeit unter dem Krebsgeschwür des Interventionismus zusammenzubrechen….” (weiter hier)

Ein Gedanke zu „Das Krebsgeschwür des Interventionismus

  1. Thomas Holzer

    Warum soll es im staatlich kontrollierten Finanzwesen anders ablaufen als in allen anderen Bereichen, in welchen sich die Politikerdarsteller ausbreiten: das anscheinend unabänderliche Motto, bis zum Untergang, lautet immer: “more of the same”, auch wenn es jedes mal auf ein Neues erwiesen ist, daß es nicht funktioniert.
    Siehe z.B. Nullzinspolitik, oder, EU-Kommission; die verordnete Verteilung der Neubürger funktioniert nicht, ergo müssen mehr Neubürger, verordnet. verteilt werden.
    Oder; die Demokratisierung der gesamten Gesellschaft war noch nicht “erfolgreich” genug, ergo brauchen wir noch mehr Vorschriften, Gesetze, Verordnungen, welche den Bürger zwingen, das Innerste zu äußerst zu kehren; ad infinitum.
    Würde ein einfacher “Bürger” so agieren, wäre er spätestens beim dritten “more of the same” ein Fall für die Klapsmühle

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