Das Kreuz mit der Kreuzigung

(C.O.) In den Medien wird heftig darüber diskutiert, ob Fotos und Videos von IS-Gräueltaten wie etwa Kreuzigungen gezeigt werden sollen oder nicht. Das ist etwas eigenartig in einem Kulturkreis, in dem Kreuze samt Gekreuzigtem im öffentlichen Raum praktisch allgegenwärtig sind.

15 comments

  1. Thomas F.

    Das Kreuz in den Schulen ist längst nicht mehr zeitgemäß und sollte durch den elektrischen Stuhl ersetzt werden.

  2. Thomas Holzer

    Man sollte halt das Kruzifix aus seinem religiösen und historischen Kontext aus betrachten.
    Da besteht wohl ein signifikanter Unterschied zu den ” aktuellen Handlungen” der IS-Soldateska, zumindest für einen gläubigen Katholen.

  3. Astuga

    Seltsame Sichtweise, Kuchen und Torten sind ja auch Normalität in unserem Kulturkreis.
    Dennoch muss ich gegebenenfalls nicht medial in jedem Detail sehen, wie jemand daran erstickt.

    Wichtiger wäre in den Medien die Wahrheit über Islam und Islamismus anzusprechen, nämlich das beides eben doch zusammengehört, und sich nicht Wunschträumen über die Friedfertigkeit von Religionen hinzugeben.

  4. Astuga

    Als Antwort auf die Forderung potentielle Terror-Kämpfer nicht an der Ausreise zu hindern meinte unsere Innenministerin Mikl-Leitner (ÖVP) kürzlich, dass man sich nicht zu Komplizen von künftigen Mördern und Terroristen machen könne.
    Es gehe nicht an, ihnen bei der Ausreise auch noch zuzuwinken, denn man wolle zukünftiges Leid und Morde verhindern.
    Alles andere sei menschenverachtender Zynismus.

    Dem mag man entgegenhalten, dass es wohl echter Zynismus war den saudischen Finanziers und Vordenkern dieser Terroristen in Wien ein Ringstraßenpalais steuerfrei als Religionszentrum zu überlassen.
    Wie das ÖVP-Chef und Vizekanzler Spindelegger mit Zustimmung von SPÖ und BZÖ getan hat.
    Wobei das aber nur einer von zahlreichen Anknüpfungspunkten der heimischen Politszene an die Szene der Islamisten darstellt.
    Gerade SPÖ, ÖVP aber auch die Grünen und das mittlerweile verschiedene BZÖ kultivierten seit langem diese Anbiederung, sei es mit einzelnen Proponenten oder mit islamistischen Organisationen.
    Interessantweise kooperieren ja westliche Politiker überwiegend mit radikalen Vertretern der Islam-Community, und nur selten mit den liberalen.
    Machtmenschen erkennen eben einander, abseits der Heuchelei in Sonntagsreden, und westliche Politiker wissen auch nur zu genau, wer bei den Muslimen tatsächlich das Sagen hat und auch gut organisiert ist.
    Doch das macht die ganze Causa um den Islam in Europa nur umso verwerflicher.

    Aber zurück zur Frau Innenministerin und ihren Fehlschlüssen.
    Wie sehen denn ihre Maßnahmen in der Realität aus?
    Wir hindern zukünftige Mörder und Terroristen also an der Ausreise, das heißt dann aber auch, dass wir potentielle Mörder und Terroristen im Land behalten.
    Natürlich, den Asylstatus kann man ihnen entziehen, das heißt aber nicht, dass wir sie auch loswerden.
    Auch die Staatsbürgerschaft kann entzogen werden, ein solches Verfahren zieht sich aber bei der jetzigen Rechtslage über Jahre und verursacht erhebliche Kosten – man stelle sich hunderte solcher Fälle vor.
    Und dann ist es halt kein Terroranwärter mit Staatsbürgerschaft, sondern ein staatenloser Terroranwärter der sich in Österreich aufhält (es sollte eben nicht jede Person automatisch so schnell eingebürgert werden wie es die Politik so gerne propagiert).
    Laut Gesetz darf jedenfalls niemand abgeschoben werden, wenn ihm Gefahr droht, wovon auszugehen ist, jetzt wo dann etwa in Russland/Tschetschenien bekannt ist, dass es sich bei konkreten Personen um Terroranwärter handelt.
    Und schiebt man sie doch erfolgreich ab, dann passiert außerdem genau was Mikl-Leitner als angeblichen Zynismus gebrandmarkt hat, man lässt potentielle Mörder aufs Ausland los und winkt ihnen beim Abschied zu.

    Offenbar kein Problem hat Mikl-Leitner auch damit, Terroristen mit Kampf- und Tötungserfahrung wieder einreisen zu lassen, denn sie will ja bloß potentielle Mörder an der Ausreise hindern.
    Pointiert gesagt: Momentan winken wir zwar keinem Mörder zum Abschied nach, aber dafür winken wir alle wieder herein.
    Dabei ist das in Wahrheit das viel größere Problem!
    Vielleicht will die Regierung aber auch bloß einen Fachkräftemangel durch Zuwanderung beheben… *Zynismus off
    Festzustellen bleibt jedenfalls, die Frau Innenminister sorgt sich also mehr um das Wohlergehen zukünftiger ausländischer Opfer als um jenes der Österreicher, denn uns kann man scheinbar ohne Probleme eine ausländische Mörderbande aufs Auge drücken.
    Da fragt man sich beinahe schon, wer eigentlich die größere Bedrohung darstellt, unsere eigene Regierung oder die Islamisten – vertrottelt sind jedenfalls beide.

  5. Thomas Holzer

    @Astuga
    “Da fragt man sich beinahe schon, wer eigentlich die größere Bedrohung darstellt, unsere eigene Regierung oder die Islamisten – vertrottelt sind jedenfalls beide.”

    Mit diesem Satz haben Sie unbestritten den Nagel auf den Kopf getroffen 🙂

  6. Rado

    Die Washington Post, fragt bereits laut, ob Putin in Sachen Syrien recht hatte. Mit mehr Glück als Verstand wurde vor einem guten Jahr eine militärische Intervention Obamas und GBs abgewendet. Vermutlich hat er mehr Hirn als alle Staatenlenker des Westens zusammen.
    http://www.washingtonpost.com/blogs/wor … out-syria/

    Hier der angesprochene Gastkommentar Putins vom 11.09.2013, Bezieht sich zwar alles auf Syrien, aber ist aufgrund der ständigen Grenzüberschreitungen wohl heute in Verbindung mit dem Brennpunkt Irak zu sehen.
    http://www.nytimes.com/2013/09/12/opini … &_r=4&amp&

  7. Mona Rieboldt

    Vertrottelt sind Islamisten aber nicht. Sie gehen ja sehr gezielt vor und haben ja offensichtlich
    Erfolg mit ihrer Strategie der absoluten Brutalität.

    Vertrottelt sind unsere Politiker, die deutschen wohl noch mehr als die österreichischen.
    Auch die Deutschen können nicht genug Moslems ins Land holen, obwohl sie wissen,
    dass sie kaum integrierbar sind. Wenn die Wirtschaft stagniert und nicht mehr so viele alimentiert werden können, dann bekommen wir Krieg auf unseren Straßen.

  8. Mourawetz

    Der Islam hat sich selbst die Maske vom Gesicht gerissen und ruft: seht her, wie hässlich ich bin. Das möchte man aber der Bevölkerung verheimlichen, da diese Fratze der Multikulti-Indoktrination zuwiderliefe. 

    Das christliche Kreuz ist zwar in der westlichen Zivilisation nicht allgegenwärtig, zumindest in Wien sind das eher die Regenbogen-Fähnleins auf den Straßenbahnen, die durch Wien kurvend von der neuen Weltordnung verkünden, aber sei’s drum, darum geht es auch gar nicht zumindest in diesem Moment.

  9. cmh

    Ihr habts ja alle miteinander keine Ahnung.

    Das Kreuz durch den Elektrischen Stuhl zu ersetzen? So ein Blödsinn. Kommt es beim ES auf möglichst schmerzloses Töten an, ist der Tod am Kreuz geradezu auf ein besonders qualvolles Dahinscheiden angelegt. Nach Cicero wegen seiner Unmenschlichkeit nicht einmal Sklaven (für die das die übliche Hinrichtungsart) anzutun.

    Umgekehrt, einer Kreuzigung zusehen zu müssen ist für einen Christen das Gleiche wie wenn ein Moslem auf den Koran urinieren oder den Propheten fluchen müsste.

    Man beachte die Umkehrung von Aktiv und Passiv!

    In der mohamedanischen Logik ist der Kreuzestod daher nicht nur eine besonders grausame Hinrichtungsart, sondern die gesamte christliche Welt wird dabei dazu gebracht etwas zu tun, was dem Urinieren auf den Koran gleichkommt.

    Und die europäischen aufgeklärten Vollidioten merken gar nicht, dass sie dabei nicht nur ideologisch vergewaltigt, ja dass ihnen damit – und das widerstandslos – vor Augen geführt wird, dass sie nicht einmal Angehöriger einer der beiden unterdrückten Buchreligionen mehr sind.

    Nachtsatz: Dass Schönborn (ohne Kardinal) sich dabei nicht entblödet, als einziger nach dem runden Tisch der Religionen in ein Mirkophon zu lallen um sich für die Belästigung eines Kopftuchweibels submissest zu entschuldigen bestätigt das.

    Wo ist die Lichterlkette der Bedenkenträger vom Vollheller abwärts, die die Baghajati zu einer Stellungnahme mit entblöstem Haupt nötigt denn eigentlich?

  10. Thomas Holzer

    @cmh
    Warum soll die Frau Baghajati ihr Haupt entblösen?
    Daß Sie sich zu den “Untaten” der ISIS-Soldateska, zu den “Aktivitäten” der Jugendlichen in Bischofshofen etc. nicht äußert, oder nur larifari spricht, ist -zumindest für mich- peinlich, mehr aber nicht; ich würde mich aber nicht erdreisten, diese Frau zur Entblösung ihres Haupthaares zu zwingen, das wäre mehr als nur primitiv.

    Aber mit einem Punkt haben Sie vollkommen recht; wir warten alle gespannt auf ein zweites Lichtermeer…………… wider Rassismus, wider Christenverfolgung, wider Mord, wider Totschlag, wider Vergewaltigung, wider Verkauf, wider Kreuzigung, wider Massenerschießungen, wider Zwangskonvertierung im Namen einer Religion.

    Ich bin überzeugt, der Herr Heller ist schon ganz fleißig am Organisieren 😉

  11. heimo kelner

    Zu Ihrem jüngsten Artikel über den Islamofaschismus /Dschihad in der Presse fällt mir eine Parallele ein. Auch Kreisky glaubte durch einen KuschelKurs mit den Arabern Österreich vom Terrorismus frei spielen zu können. Derselben Illusion hängten unsere Politiker nach, wenn sie glauben sich von der Aggressivität, die dem Islam nun einmal eigen ist, freikaufen zu können indem sie lieb zu den Muslimen sind, sie in Parteigremien aufnehmen, ihnen Zeit und raum in den Medien einräumen, Richter/innen die Islamophobiekeule schwingen und was dergleichen Schmonzes mehr sind. Das Ergebnis der Kreiskypolitik war der Mord an Stadtrat Nittel. . erwähnenswert erscheint mir dabei, dass auch damals Verbindungen zwischen den arabischen Terroristen. und der linken Terrorszene in Deutschland, der RAF bestanden haben.( Zu diesem Thema hat Kraushaar ein beachtenswertes Buch geschrieben) Es scheint, dass es in jeder Gesellschaft einen gewissen Prozentsatz gewaltbereiter Personen gibt, die darauf warten, durch einen radikalen Ideenträger aktiviert zu werden. Entwicklungshelfer, die sich an Che Guevara begeisterten waren harmlos, die Chaoten, die sich an Baader Meinhof und dem islamischen Kalifat begeisterten und heute begeistern, sind es nicht mehr

  12. cmh

    @Thomas Holzer

    Ihre Ansicht ist natürlich ehrenwert. Dennoch sollte man angesichts der aktuellen Sachlage schon einmal die Frage stellen, wie eine Botschaft zu formulieren ist, damit sie ankommt.

    Konkret: Wie sage ich meinem Moslem, dass er sich zur Wertegemeinschaft die ihm Asyl oder gar Staatsbürgerschaft gewährt zu verhalten hat. Nicht nur beim Fastenbrechen mit dem Kardinal, sondern ganz konkret in seiner Denke.

    Und ich glaube mittlerweile, dass von den Moslems ein Tatbeweis für ihre Loyalität zu diesem Staat zu verlangen ist. (Das hat mit Primitivität gar nichts zu tun. Auch wir müssen hin und wieder über unseren inneren Gutmenschen springen.)

  13. gms

    cmh,

    “Und ich glaube mittlerweile, dass von den Moslems ein Tatbeweis für ihre Loyalität zu diesem Staat zu verlangen ist. (Das hat mit Primitivität gar nichts zu tun. Auch wir müssen hin und wieder über unseren inneren Gutmenschen springen.)”

    Gewiß kann nun auch der Westen den Spieß umdrehen und Moslems zu Menschen zweiter Klasse machen, die einen Gesslerhut am Rathausplatz artig zu grüßen haben, vor dem man als autochthoner Liberaler aber eher noch ausspucken würde.

    Ungeachtet der prinzipiellen Fragwürdigkeit eines solchen Unterfangens zeitigte es doch wohl kaum den beabsichtigten Effekt, wären doch ausgerechnet jene, die man ob der unterstellten Geisteshaltung diesen Loyalitätsbeweis abverlangt, trivial in der Lage, diesen per Taqiyya auf das Formvollendeste zu erbringen.

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