17 Gedanken zu „Das Leben ist nun mal krass…

  1. Thomas Holzer

    Und dies aus der Feder eines Herrn Zizek………….hätte ich mich nicht träumen lassen 😉

  2. cmh

    Warum nicht gleich einen Ehevertrag schließen und dies öffentlich in einer katholischen Zeremonie vor Gott und der Welt perfekt machen?

    Wenn das jetzt das Ergebnis der politisch Korrekten ist, dann ist das nur der unwiderlegliche Beweis ihres moralischen und tatsächlichen Gescheittertseins. (Man erspare mir eine derbere Ausdrucksweise.)

  3. Hanna

    Hahaha! Da kommen die Moslem-Männer in Gesellschaften, wo sie sich endlich einmal austoben wollen, und dann das! “Zuerst lesen und schreiben lernen und dann Sex!” Andererseits könnte das ja ein ernster Anreiz zur Alphabetisierung sein. (Sarkasmus off.) Natürlich kann ich mir schon auch vorstellen, dass so ein Consent-Kit auch ein ganz erotisches Spielchen mit sich bringen könnte, vor dem Sex. Allerdings muss man schon vorher definieren, wo Sex anfängt und wo er aufhört. Aber vielleicht könnte man auch gleich ein “Rape-Kit” mitliefern, falls da doch Unstimmigkeiten auftauchen oder jemand in der Hitze der einvernehmlichen sexuellen Handlung etwas macht, was nicht vertraglich geregelt ist … Brr. Mir wird ganz. Wenn ich denke, früher mal, da wusste man als Mädchen und junge Frau halt (auf Basis von mütterlicher oder großmütterlicher Geschichten), was Burschen und Männer im Sinn haben, und man kam drauf, das man das selber auch im Sinn hat, irgendwie. Und dann kam es zum Herausfordern, Abwehren, Ausprobieren, manchmal ein bissl was Unangenehmem, aber niemandem wäre eingefallen, da ein Theater zu machen. Hat uns halt wer an den Hintern oder den Busen gegriffen, na und? Da hat man sich umgedreht und “Du Sau!” oder ähnlich Nettes gerufen, und weg war man. Aber von Seiten der Grabschenden hat auch ganz selten dann jemand an Vergewaltigung oder noch Schlimmeres überhaupt gedacht. Und, ganz ehrlich, wenn man sexy angezogen ausgegangen ist, wollte man die “Männer” beeindrucken und herausfordern. Das war das allernatürlichste Spiel der Welt. Heute werden immer mehr Neurotiker und Psychotiker herangezogen mit diesen abartigen “politisch korrekten” Ideen. Jemand sollte da mal auf den Tisch hauen und bekritteln, dass “political correctness” antinatürlich ist. Denn beide Geschlechter denken immer noch nur an das Eine, und das ständig. Und wenn da wer widerspricht … auch eine Frau reiferen Alters, die beim Einkaufengehen Lippenstift auflegt, betont ihre äußeren Geschlechtsmerkmale. So. Und jetzt eins drauf: Ich bin Feministin!

  4. Weninger

    @Holzer
    Zizek ist wie die Bibel oder Nietzsche, man findet für alle Geschmäcker etwas.

  5. Kluftinger

    @ Hanna
    “ich bin Feministin” , woran merkt man das? 🙂

  6. Falke

    Dieser “Affirmative Consent Kit” mit dem ganzen lächerlichen Drumherum ist nicht “der letzte Schrei”, sondern existiert schon seit mindestens 2 Jahren.

  7. Der Realist

    @Hanna
    vielleicht diskutieren Sie das einmal mit den mediengeilen “Feministinnen”, zuerst sollten diese sich ihre Allergie behandeln lassen

  8. Rennziege

    Darf man diesen affirmative consent auch mit einem Abonnement versehen? Es soll ja wider Erwarten auch Beziehungen geben, die auf mehr als einem One-Night-Stand beruhen. In Kanada gibt’s diesen Unfug noch nicht, aber der Linksabbieger Justin Trudeau neigt dazu, derlei aus den paar US-Bundesstaaten, die so deppert sind, zu importieren.

  9. Mona Rieboldt

    Rennziege
    Das mit dem Abo ist eine hervorragende Idee. Das spart Formulare, weniger Papier. Es sollte aber notariell beglaubigt werden. Hier ist Sicherheit gefragt 😉

  10. Rennziege

    27. März 2017 – 14:28 — Mona Rieboldt
    Liebe Mona, Sie denken lupenrein ökologisch, erfreulich: weniger Papier, mehr Bäume, mehr Grün. 🙂
    Aber wohin mit dem Notar, der schon 200 Can$ für eine einzige Unterschrift verlangt? Sollen wir dem einen Lehnstuhl neben unserem sündigen Bett bereithalten, komplett mit Chips und Haig’s Dimple?
    Übrigens: Immer schön, Sie zu lesen. Herzliche Grüße!

  11. Selbstdenker

    @Mona Rieboldt:
    “Es sollte aber notariell beglaubigt werden.”

    Das sollte unbedingt erfolgen. Es könnte sonst ja passieren, dass die Unterschrift der Frau unter Zwang oder List auf den Sex-Vertrag kommt!

    Aber wer sagt schon, dass nicht auch Notar mit dem potentiellen männlichen “Sexunhold” unter einer Decke steckt? “raindancer” könnte uns hier sicher einen Einführungsvortrag in Sachen “Männerjustiz” geben 😉

    Der Tendenz der Rechtsprechung folgend, stellt sich ohnedies die Frage, ob man einer Frau beim Geschlechtsakt nicht gleich einen Vormund zur Seite stellt.

    Die effizienteste Methode scheint mir aber der gute alte Hexenprozess zu sein. In dieses Zeitalter “entwickeln” sich die westlichen Gesellschaften nämlich hin.

  12. Selbstdenker

    @Rennziege:
    Gott sei Dank hat Kanada nicht nur den ehemaligen Teilzeit-Skilehrer, Ersatz-Theaterpädagogen und nunmehrigen Premierminister Justin Trudeau hervorgebracht.

    Der geniale kanadische Professor Dr. Jordan Peterson beschreibt, was derzeit an den Anglo-Unis vorgeht:
    https://www.youtube.com/watch?v=0VwG6oaFxJs

    Wir haben es mit einer Mischung aus Postmodernismus und Marxismus zu tun, die ausgehend von den Unis moderne Institutionen befällt. Je säkularer die Gesellschaft, desto schneller erfolgt die Ansteckung.

    So wie es aussieht, haben Länder wie Polen, Tschechien, Slowakei und Ungarn der ehemaligen kommunistischen Herrschaft ihre Abwehrkräfte gegen dieses Gedankengut zu verdanken.

    Sie kennen diese Sprache, die zugrundeliegende Philosophie und wie sich das Unheil seinen Weg bahnt.

  13. Rennziege

    27. März 2017 – 18:18 — Selbstdenker
    Vielen Dank für Ihren Link. Leider geht die Mittagspause zu Ende, und ich kann mir den ganzen Dr. Peterson erst abends gönnen. Doch schon die ersten Sätze weisen auf einen der wenigen heutigen Durchblicker hin.

  14. mariuslupus

    Better late than never ? Wirklich ? Jahrzehntelang hat man die politisch Anmassenden, ihren Furor auf alles was nach freien Denken und Redefreiheit, sich anfühlt und riecht, austoben lassen.
    Die sogenannten politisch korrekten, haben bis jetzt eine Zensurposition nach der anderen erobert und werden das Erreichte nicht kampflos aufgeben. Die korrekten Gutmenschen mit den Feministen zusammen, haben uns Begriffe wie Flüchtling, Rassist, Klimaleugner, Islamophobiker, white supremacist, pig male chauvinist beschert.
    Diese Bescherung werden wir nicht mehr los. Wer wird, wer soll, diese Maschinerie, die immer neue Verbote produziert, noch bekämpfen ?

  15. stiller Mitleser

    Adagio con brio läßt sich weder vertraglich noch diskursiv vereinbaren – das klappt intuitiv oder eben gar nicht.

    @mariuslupus
    Sie haben ganz recht, ich gesteh, ich hab vieles auch gar nicht ernst genommen sondern belacht, mich mit andrem beschäftigt und mittlerweile ist das alles Neue Soziale Konvention, wehe man stellt es in Frage und das alles unter Leuten, die ohnehin schon zu alt für die obenerwähnten Dummheiten sind.

  16. Selbstdenker

    @mariuslupus:
    “Die korrekten Gutmenschen mit den Feministen zusammen…”

    Genau genommen hat sich in den Unis über Jahrzehnte hinweg diese Mischung aus Postmodernismus und Marxismus zusammengebraut. Der Trick dabei ist, dass diesesmal so viele Gruppen untereinander gleichzeitig ausgespielt werden, dass man das Gesamtbild lange nicht in der notwendigen Schärfe erkennen kann.

    Es ist für viele ein Appetizer dabei, der niedrige Instinkte wie Neid, Selbstgefälligkeit, Trägheit, Rachsucht, etc. anspricht und – wenn man so will – jeden für sich einen Pakt mit den Teufel abschließen lässt.

    Speziell beim Thema “Gender” kommt vieles zusammen.

    Innerhalb einer Gesellschaft die Frauen so gegen die Männer (und zum Teil auch umgekehrt) aufzubringen, dass diese entweder gar keine oder vielfach psychisch angeknackste Nachkommen produziert, beinhaltet soviel bösartige Genialität, dass das Entsetzen teilweise in Staunen umschlägt.

    Man hätte in den letzten Jahrzehnten das Projekt Gleichberechtigung mit der Chancengleichheit abschließen können, aber die Karrierefeministinnen bangten um ihre Existenzberechtigung und einige konnten dem Konzept der Ergebnisgleichheit nicht widerstehen. Auch um den Preis, dass man den Pakt mit dem Teufel schließt.

    Sehen Sie sich den Vortrag von Dr. Jordan Peterson an:

    “And the say straight out on their websites […] ‘we think that the patriarchy is an oppressive structure that should be broken down to it’s core’. And they mean core conception. It’s not just social. Its lignuistic, philosophical and attitudinal. It should be broken down, wiped out and restructured from the bottom up”

    Nun sind wir am Punkt angelangt, wo Frauen und Männer eventuell alles verlieren werden.

    Auch die “nützlichen” Idiot_Innen werden bald das wahre Gesicht jener Ideologie kennenlernen, der sie gerade in den Sattel helfen.

  17. mariuslupus

    @Selbstdenker
    Danke für den Link zum Dr.Jordan Peterson. Ein Genuss einem Freidenker zuzuhören.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.