Das letze Aufgebot des Establishments

(WERNER REICHEL) Van der Gandalf hat es mit Hilfe aller guten Kräfte, den Elben (Grüne), den Menschen (Rote) und einigen Hobbits (Mitterlehner und seine Freunde) geschafft, Ing. Sauron und seine widerlichen Orks in einem heroischen Kampf zu besiegen. Ein Alpenmordor konnte verhindert werden. So denken die Van der Bellen-Unterstützer über den vergangenen Wahlkampf tatsächlich. Klingt übertrieben? Mitnichten. Es war Van der Bellen selbst, der dieses Bild gezeichnet hat. Die Reaktionen der bei dieser Rede anwesenden Van der Bellen-Fans war bezeichnend und die Ironie nur eine vermeintliche. Das sollte auch nicht weiter verwundern. Sowohl die politischen Auseinandersetzungen als auch die mediale Berichterstattung darüber ist auf ein Infantiles Niveau abgesunken: Gut gegen Böse. Oder besser gesagt: Gut gegen Böse (die „rechtspopulistischen“ Politiker) und Dumm (deren Anhänger). Das bestätigt auch der wichtigste und mächtigste Sozialist des Landes, der Wiener Bürgermeister Michael Häupl. Er ließ in einem Interview zum Sieg van der Bellens verlauten: „Das Gute hat das Böse besiegt.“ Auch diese Aussage war völlig ironiefrei. Die meinen das so.

Der gesamte rezente politische Diskurs und dessen mediale Vermittlung lässt sich tatsächlich auf diese simple Formel reduzieren. Egal welches „Qualitätslatt“ man aufschlägt, welche Sendung des Staatsfernsehens man sich ansieht, welches politische Sachbuch man liest oder welchen Kabarettabend man auch besucht, es ist immer die selbe Geschichte, der – neudeutsch – selbe Narrativ. So wie es Van der Bellen angedeutet hat: Elben gegen Orks. Und ohne literarische Camouflage: Über(gut)mensch gegen Untermensch.

Diese Untermenschen, die die preisgekrönte Profil-Journalistin Christa Zöchling gerne als die „hässlichsten Menschen“ beschreibt, werden vom linken Establishment in zwei Gruppen unterteilt: Jene, die man bekämpfen und mundtot machen und jene, die Verführten, die man wieder auf den rechten – Pardon – auf den linken Weg führen muss. Politisch korrekt formuliert der gemeine Zeitgenosse das so: FPÖ-Politiker allesamt Nazis, deren Wähler verführte, abgehängte und dumme Menschen, bei denen noch etwas Hoffnung besteht.

Warum er sich überlegen wähnt, kann der politisch korrekt Bückling zwar nicht so recht begründen, er fühlt sich einfach -schließlich leben wir im postfaktischen Zeitalter – dem linken Moral-Adel zugehörig, einer Kaste, die alle wichtigen Positionen in unserer Gesellschaft besetzt hat. Am Parteitag der deutschen Grünen vor wenigen Wochen erntete Bastian Hermisson, Leiter der Heinrich-Böll-Stiftung in Washington, tosenden Applaus. Seine bejubelte Kernaussage: „Was moralisch richtig ist, wissen wir sowieso, und wir blicken mitleidig auf die anderen, die noch nicht soweit sind.“ Die moralische und intellektuelle Überlegenheit der Neosozialisten ist offenbar naturgegeben. Argumente?  Ach Gott, das war einmal, wir leben doch im postfaktischen Zeitalter, wo Geschlechter soziale Konstrukte sind, der Wohlstand aus der Notenpresse kommt und Sozialismus funktioniert. Dass ausgerechnet die „Guten“ das postfaktische Zeitalter ausgerufen haben, um damit den politischen Gegner zu desavouieren, ist kein Widerspruch, sondern passt perfekt ins Bild. Der Sozialismus ist gescheitert, oder wie es der gemeine Sozialist ausdrückt, einmal mehr nicht richtig umgesetzt worden. Auch die marxistischen Derivate Genderismus und Multikulti-Ideologie scheitern gerade spektakulär und die sozialistische Geldpolitik der EZB und die Umverteilungspolitik der EU stehen kurz vor dem Kollaps.

Alles woran die Linken glauben, all ihre Träume und Utopien sind praxisuntauglicher und todbringender Gedankenschrott. Wer diesen Umstand erkennt und benennt, wer sieht, dass der Kaiser nackt ist, gilt als dumm und gefährlich. Es geht nur noch darum, das Scheitern hinauszuzögern. Es ist ein Rückzugsgefecht. Noch sitzt man an den Hebeln der Macht. Gut auch, dass die autochthone Bevölkerung durch das linksversiffte staatliche Bildungssystem geschleust wurde und in den Medien, Uni, Ämtern und der Kulturbranche fast ausschließlich Gesinnungsgenossen sitzen. Noch hat man die Deutungshoheit. Noch. Es geht längst nicht mehr um richtig oder falsch, sondern nur mehr um moralisch und unmoralisch, gut und böse. Und was gut und moralisch ist, bestimmt selbstredend die Linke.

Alles was „Rechte“ sagen, wollen, machen, fordern ist immer und ausnahmslos dumm und böse, alles was linke Kräften sagen, wollen, machen und fordern per se gut. Deshalb ist es für Linke auch kein Widerspruch, dass ein Vorschlag oder eine Analyse, die vor wenigen Wochen noch als simpel und menschenverachtend abgetan worden sind, weil sie von einem rechten Politiker stammten, in dem Augenblick gut und richtig sind, sobald sie von einem linken Politiker ausgesprochen werden. Dafür gibt es unzählige Beispiele. Kurios war etwa die Behauptung deutscher und österreichischer Politiker in der ersten Hochphase der Welcome Refugee-Hysterie, dass über die völlig ungeschützten Grenzen keine Terroristen, Islamisten und Gotteskrieger nach Deutschland und Österreich gelangen würden. Die Mainstreammedien haben das von den Politikern geworfene Stöckchen brav apportiert und die Botschaft widerspruchslos weiterverbreitet. Jeder der diese furchtbar dummen Behauptungen als das bezeichnete was sie waren, wurde sofort zum xenophoben, paranoiden Menschenfeind erklärt. Und obwohl die damaligen Aussagen bereits mehrfach und ziemlich blutig widerlegt worden sind, gilt für das biedere linke Fußvolk nach wie vor die Faustregel: Alles was von nichtlinken Kräften kommt ist dumm und krank, darüber darf man nicht einmal nachdenken. Mit dieser Angstmache haben es die Linken aller Parteien gerade noch geschafft, den ältlichen Multikulti-Apologeten Van der Bellen in die Wiener Hofburg zu hieven.

Allerdings sind immer weitreichendere Maßnahmen, mehr Repressalien und die Beschneidung von immer mehr Freiheiten und Bürgerrechten notwendig, um das simple Weltbild der Linken von der komplexen Realität schützen zu können. Die Dosis muss permanent erhöht werden, was irgendwann zu einer Resistenz gegen diese Maßnahmen führen wird. Das Votum für van der Bellen, dem Vertreter des Establishments, fiel auch nur noch denkbar knapp aus.

Dem linken Narrativ entsprechend musste der grüne Professor, egal wie dumm und tollpatschig er sich im Wahlkampf auch immer angestellt hat, seinem blauen Herausforderer intellektuell, moralisch, rhetorisch und argumentativ überlegen sein. Weil das bei den Konfrontationen im TV aber nicht so war, musste man alternative Erklärungen erfinden. Die linke NLP-Verschwörungstheorie ward geboren. Hofer hätte van der Bellen nur deshalb Paroli bieten können, weil er mit dieser fiesen und „geheimnisvollen“ Manipulationstechnik auftrainiert worden sei. Dass Hofer nie ein NLP-Seminar besucht hat, spielte dabei keine Rolle. Auch den Sieg von Donald Trump erklären die Linken mittlerweile mit einer kruden Verschwörungstheorie. Weil es für sie denkunmöglich ist, dass Trump und sein Team die Demokraten mit einer klügeren und ausgefeilteren Strategie geschlagen haben, geistert seit kurzem durch die linken Medien eine Geschichte, wonach Trump und auch die Brexit-Befürworter nur deshalb erfolgreich waren, weil sie eine ebenso gewissenlose wie geheimnisvolle britischen Firma engagiert hatten, die im Besitz einer Facebookwunderformel (Psychometrik, Big Data, etc.) ist, mit der man Menschen ganz einfach manipulieren kann. Diese Firma, Cambridge Analytica, hat diese Zauberformel von einem braven, politisch korrekten Wissenschaftler abgekupfert und missbraucht. Damit ist das linke Weltbild wieder in Ordnung.

Und genau hier liegt das Problem. Dieses simple Bild von der moralischen und intellektuellen Überlegenheit der Linken gegenüber allen Anhängern nichtlinker Strömungen hat sich so in den Gehirnen festgefressen, dass man selbst angesichts der unschönen rezenten Entwicklungen nicht mehr fähig ist umzudenken, sondern immer noch kompliziertere Techniken und Methoden entwickelt, wie man sich und seine Ideologie vor der Realität schützen kann. Man verwendet seine gesamte Energie und seinen Intellekt nur noch darauf, all die dramatischen Ereignisse und Entwicklungen so umzudeuten, so zu verdrehen, damit man weiterhin ungestört in seiner infantilen Scheinwelt leben kann. Das funktioniert unter anderem deshalb, weil der überwiegende  Teil dieser Menschen direkt oder indirekt vom Staat lebt.

Egal wie viele Frauen noch von sogenannten Flüchtlingen belästigt, vergewaltigt, verbrannt, nachgeschleift oder getötet werden, Multikulti ist der richtige, der alternativlose Weg und die eigentliche Gefahr kommt – und jetzt alle gemeinsam – von rrrrächts. Keine Statistik, keine Gruppenvergewaltigung, kein Massenmord, kein Ereignis, wie barbarisch es auch sein mag, kann diese Menschen zum Umdenken bewegen. Es gibt offenbar keine Schmerzgrenze, man opfert für die Aufrechterhaltung seines jämmerlichen Weltbildes sogar die eigenen Kinder.

In den linken Mainstreammedien liest und hört man derzeit viel Echokammern, Filterblasen und Fake-News. Dabei geht es ausschließlich darum, die Überbringer der schlechten Nachrichten mundtot zu machen. Man wirft seinen Gegnern und Kritikern vor, in einer Blase zu leben ohne zu erkennen, dass man seit Jahren selbst in einer wenn auch zugegebenermaßen großen Blase lebt. In dieser Blase gelten mittlerweile sogar die Vergewaltigungen und Morde der orientalisch-afrikanischen Flüchtlingsdarsteller als Bagatelldelikte, die es bei uns eh schon immer gegeben hat, nur die Methoden sind multikulti-gemäß etwas bunter und temperamentvoller geworden: Frauen werden nun auch mit dem Auto durch die Straßen geschleift, Treppen hinunter getreten oder als lebende Fackel verwendet. Alles im grünen Bereich. Bitte weitergehen, da gibt es nichts zu sehen. Das deutsche Staatsfernsehen berichtet kaum noch über solche „harmlosen“ Einzelfälle, weil sie ja nur „regionale Bedeutung“ hätten. Beim Stimmvieh, das bisher immer brav seine Kreuze an der richtigen Stelle gemacht hat, darf keinesfalls aus den vielen Einzelfällen ein großes Gesamtbild entstehen.

Diejenigen, die solche Entwicklungen und Ereignisse relativieren, uminterpretieren und wenn irgendwie möglich vertuschen, sehen sich selbst als Hüter der Moral und der Wahrheit. Frank-Walter Steinmeier, deutscher Bundespräsident in spe, hat vor kurzem zwischen jenen unterschieden, die Wahrheit produzieren und jenen, die Fakten verbiegen.  Diese unheilige Allianz aus Politik und Medien macht sich ihre Blasenwelt, wie sie ihr gefällt.

Würden die Mainstreammedien korrekt und ausführlich darüber berichten, was sich mittlerweile im öffentliche Raum täglich alles abspielt, die Stimmung in der Bevölkerung wäre längst gekippt. Die Medien sind trotzdem nicht gleichgeschaltet. Es gibt weder einen entsprechenden Schalter, noch jemanden der ihn bedienen würde. Es ist viel banaler. In der Blase, in diesem homogenen Milieu, sind Befehle von oben gar nicht notwendig. Wer in und von diesem System lebt und profitiert, braucht keine Anweisungen, man sitzt schließlich im selben lecken Boot. Dass alle relevanten Medien links bis weit links stehen, ist keine rechte Verschwörungstheorie, sondern lässt sich leicht belegen, schließlich tragen die Journalisten und Meinungsmacher ihre Gesinnung wie eine Monstranz vor sich her. In einer aktuellen Umfrage bekannten sich 75% jener Journalisten die zu ihrer Parteienpräferenz eine Angabe gemacht hatten zu den Grünen, der SPD und der Linken. Ausgewogenheit geht anders.

Faktum ist auch, dass die linke Leserschaft nach wie vor großes Vertrauen in ihre Journalisten hat. In einer aktuellen repräsentativen Umfrage des IGF, gaben 7 von 10 Grün- und SPÖ-Wählern an, die Berichterstattung der österreichischen Medien über den US-Wahlkampf als objektiv empfunden zu haben. Kein Scherz. Einfach ausgedrückt. Linke Journalisten erklären linken Wählern die Vorzüge linker Politik und die glauben das nur allzu gerne. Aber in der Fake-News-Blase leben die anderen, die, die von irrationalen Ängsten und Phobien getrieben werden.

Deshalb freut sich die Gutmenscheninternationale von Neusiedl am See bis San Francisco, wenn nach den vielen Rückschlägen endlich wieder ein Linker, noch dazu ein sehr Linker, einen politischen Erfolg feiern kann. Auch wenn er nur Bundespräsident eines kleinen popligen Landes wird. Aber diese Leute müssen ihre Ansprüche immer weiter zurückschrauben.

 

20 comments

  1. RB

    Ein großartiger Text von Werner Reichel, und leider stimmt jedes Wort. Was tun? Wenigstens gibt es noch ein paar Vernünftige …

  2. Fragolin

    Hervorragender Text!
    Ein paar Anmerkungen:

    Zum Thema Christa Zöchling: Es steht ja jedem frei, seinen menschenverachtenden und überheblichen Rassisimus frei zu formulieren, aber wer andere Menschen als “hässlich” bezeichnet sollte zumnidest den einen oder anderen kritischen Blick in den Spiegel wagen. Wer sich anmaßt, Fremdbilder zu zeichnen, und das in aller Öffentlichkeit, wäre gut beraten, sein Selbstbild objektiv wahrzunehmen. Diejenigen, die seit Jahren und Jahrzehnten mit ihnen abgepressten Steuern das Leben der Journalisten ermöglichen aus dieser wohlversorgten Position noch mit Dreck und Häme zu bewerfen und sie als “abgearbeitet” zu verhöhnen, wenn man selbst von den Früchten dieser Arbeit schmarotzt hat (ob Gratis-Studium oder Gehalt aus Presseförderung, egal) ist das Abbild eines Innenlebens, das auch besser zu den “neuen, schönen Menschen” passt, die fröhlich ihre abgearbeiteten Gastgeber antanzen, ausrauben oder deren Töchter vergewaltigen. Was zusammenpasst, passt zusammen.

    Zu Bastian Hermisson: Jede absolute Ideologie, egal ob die als Religion getarnte mohammedanische oder die marxistische, hat ihre Leitprediger, die ihren vor Ergriffenheit und göttlicher Moral bebenden Schäfchen die moralische Überlegenheit der wahren Gläubigen über die dummen, irregeleiteten oder trotzigen Ungläubigen vermitteln. Und zum Heiligen Krieg aufrufen, die Irregeleiteten zu bekehren und die Verstockten zu bestrafen. Nicht umsonst flockt aus beiden Ideologien ein aggressiver, gewalttätiger, ja terroristischer Bodensatz aus, der sich zum Ziel gesetzt hat, die Eine Wahrheit mit Feuer und Schwert oder zumindest Brandsatz und Knüppeln durchzusetzen.
    Marxisten und Islamisten sind in vielen Teilen ihrer Anschauung und im gesamten Spektrum ihrer Mittel und Methoden Brüder im Geiste und inzwischen auch im Handeln.

    “Warum er sich überlegen wähnt, kann der politisch korrekt Bückling zwar nicht so recht begründen…”
    Tut er mit den gleichen Mitteln wie der Muslim: Weil es sein Prediger gesagt hat. Weil es in seinen Heiligen Texten steht. Weil er den rechten Glauben hat.
    Fakten spielen keine Rolle, “Glauben heißt nichts wissen” und Wissen basiert nunmal auf Fakten, Glauben auf Glauben und ist somit selbstreferenzierend.

    Zum Thema NLP: Endlich mal ein Schlagwort, mit dem sich kaum einer auskennt. Ich besitze NLP-Diplome und konnte über die im ORF aufgekarrten “Experten” und ihre krampfhaften Versuche, Aussagen Hofers mit irgendwelchen Schlagworten aus dem NLP zu verknüpfen, nur lachen. NLP analysiert Sprache, also jede Sprache, und somit kann ich jeden Satz im NLP-Kontext analysieren. Was genau sagt das jetzt aus? Richtig: gar nichts. Aber klingt gut. Verschwörerisch. Oder besser: dubios. Es muss gut klingen und wirken. Das ist – äh, hoppla – praktische Umsetzung von NLP-Techniken.

    Und da kommen wir zum nächsten Punkt: Das, was man selbst tut, dem anderen vorwerfen. Van der Gandalf der Graugrüne hat selbst zugegeben, vor jedem Auftritt mit Kamera und Kommunikationstrainer (und die haben ja nun gar nix mit NLP zu tun, gelle?) zu üben, was und wie zu sagen und zu reagieren sei. Es ist das immer gleiche Spiel: inzwischen ist alles, was man dem politischen Gegner vorwirft, ausnahmslos Teil des eigenen Tuns. Auch das erwähnte Produzieren von Fake News in den eigenen Meinungsblasen. Die Lügenpresse wirft Internetbloggern, die Polizeimeldungen sammeln und zu einer Karte zusammenstellen, Lüge vor. Das hat was. Faktensammeln ist Lügen und Lügen ist Qualitätsjournalismus. Und die reden über Blasen und Echokammern…

    “Multikulti ist der richtige, der alternativlose Weg…” Stimmt sogar. Habe ich erst gestern was verlinkt. Multikulti, das ist der Chinese um die Ecke, die vietnamesische Näherei, die ungarische Pflegekraft und die Zigeunerband in der Fußgängerzone. Probleme? Nein. Das Problem ist nur eine ganz bestimmte Gruppe von derzeit massiv einwandernden Migranten, die eine archaische Kultur implementieren, die das genaue gegenteil von Multikulti darstellt. Islam ist Monokulti in Reinform.
    Wenn Multikulti tot ist, dann, weil es vom muslimischen Monokulti umgebracht wurde.

    Meine Güte, es könnte noch lange so weitergehen aber mr fehlt die Zeit. Einfach großartig geschrieben und jeder Satz einen Kommentar wert!

  3. Fragolin

    Ich frage mich gerade: Wer ist Gollum?
    Ich hätte da so eine Idee, aber ich will keinem anderen den Spaß am Raten versauen…

  4. Thomas Holzer

    @Fragolin
    Alt, aber gut und richtig: “Schönheit liegt immer im Auge des Betrachters”
    Man sollte Dummheiten -egal von wem abgesondert- nicht durch permanente Wiederholungen eine “Wichtigkeit” geben, die ihnen, auf Grund ihrer Belanglosigkeit und Banalität, selbst diskreditieren.

  5. wbeier

    @Fragolin
    Gollum: Alter Ego des Bundesdeutschen Finanzministers…….. eh klar und nichts Neues unter der Sonne.

  6. Silvia

    Meine Güte, nach Lesen dieses Artikels bin ich zur bitteren Erkenntnis gekommen:
    ich gehöre zu den Dummen, den Bösen, den moralisch Verkommenen, ich bin einfach unbelehrbar, unverbesserlich und wahrscheinlich auch noch häßlich – weil vielleicht sogar ein Ork -, ich verstehe die einzige und richtige Wahrheit einfach nicht! Ich wußte nicht mal, daß es eine Frau Zöchling – bis zur ihrer öffentlich gemachten weisen Erkenntnis – überhaupt gibt.
    Hilfe! Ich bin vom rech.. hoppla: natürlich linken Weg abgekommen, bzw. war nie drauf
    Aber seltsamerweise mag ich mich wie ich bin! Genauso wie ich Ing. Sauron lieber habe als Smeagol…… uups Verzeihung natürlich VanderGandalf…..

  7. Der Realist

    wirklich ausgezeichneter Artikel, in den Kommentaren sind bisher auch noch keine Gegenargumente aufgetaucht, vielleicht weil es sie einfach nicht gibt

  8. mariuslupus

    Ausgezeichnet.
    Die Umfrage die SPÖGrünen Wähler , betreffend stimmt sicher, bedenklich ist dass der andere Teil der Bevölkerung nicht weit von diesen Wert angesiedelt ist. Sonst wäre eine Wahl , wie es diese war, nicht möglich.

  9. Falke

    Gerade gestern bei Marcus Lanz hatte der Kabarettist Dirk Stermann (von Stermann nd Grissemann) seinen “großen” Auftritt (ganz auf seriös): Nach dem Zelebrieren seiner überschwänglichen Freude über den Sieg von Hofer, schob er gleich die ultimative Erklärung und simple Analyse nach: danach haben die “Gebildeten” großteils Van der Bellen gewählt, die “Ungebildeten” Hofer. Jetzt wissen wir’s also. Immerhin gibt es also in Österreich mehr Gebildete als Ungebildete. Immerhin… 😉

  10. Falke

    @Thomas Holzer
    Pardon, da war wohl der (unterschwellige) Wunsch Vater des (niedergeschriebenen) Gedankens. Natürlich hat Van der Bellen gewonnen und natürlich hat Stermann seine Freude über dessen Sieg freudig in die (deutsche) Fernsehwelt hinausgebrüllt 🙂

  11. sokrates9

    RB@ .. großartiger Text ..leider stimmt jedes Wort. Was tun? ……
    Wichtige Maßnahme wäre wenn die FPÖ versuchen würde den ORF zu privatisieren! Solange da nichts geschieht werden die linken kampferprobten Intriganten und Manipulatoren es schaffen nichts in der Mitte oder Rechts hochkommen zu lassen!60-70% VdB Wähler waren Frauen und Jugendliche! Die erreicht man nicht mit ohnehin nur bescheiden vorhandenen Qualitätsmedien!

  12. Lieferschwein

    @Falke
    Die “Gebildeten” wohnen in Klosterneuburg, Döbling, Purkersdorf, etc., also schön abseits der Wiener Problembezirke und haben die Kinder in Privatschulen untergebracht. Die “Ungebildeten” haben den Lebensmittel in Wiener Problembezirken und dürfen das Wahlverhalten der “Gebildeten” ausbaden. Würden die “Gebildeten” in Wiener Problembezirke zwangsübersiedelt werden und müssten deren Kinder auch dort in eine öffentliche Bildungseinrichtung gehen, sähe das Wahlergebnis gaaanz anders aus.

    Die “Gebildeten” stellen das Trennende vor das Gemeinsame, so wie VdB das wünscht …. no wait!!

  13. Pepsi

    Sehr geehrter Herr Reichel,
    ich bedanke mich für Ihren großartigen Artikel !!
    Offensichtlich gibt es auf der nichtlinken Seite doch auch ein paar Intellektuelle, wie man sieht…
    Bitte machen Sie so weiter!!
    Zu @sokrates: wie bitte soll die FPÖ den ORF privatisieren – mit nur 1Stiftungsrat? Sie würde es lieber heute als morgen bewerkstelligen…

  14. Thomas Holzer

    @Pepsi
    “Zu @sokrates: wie bitte soll die FPÖ den ORF privatisieren – mit nur 1Stiftungsrat? Sie würde es lieber heute als morgen bewerkstelligen…”
    In diesem Fall würde ich aber das Wort Privatisierung “unter Anführungszeichen” setzen; die Intentionen einer “Privatisierung” des ORF, durch die FPÖ betrieben, sind dahingehend, den Großteil der Stiftungsräte, nach “erfolgreicher Privatisierung” halt Aufsichtsräte, durch eigenes Personal zu ersetzen

  15. sokrates9

    ORF – Privatisieren – mit einem Stiftungsrat? Genauso systemimmanent denkt anscheinend auch die FPÖ!
    Es hat mal ein ziemlich erfolgreiches Volksbegehren gegeben, das von der Politik dann wieder einigermaßen entschärft wurde! Eine Mehrheit zur Abschaffung der Fernsehgebühren müsste erreichbar sein, wenn 46% Hofer gewählt haben! Dass sich da aus dem linken Block niemand findet der keine Gebühren zahlen möchte, glaube ich nicht!- Wobei die Sozialisten wahrscheinlich als Sozialhilfeempfänger natürlich schon derzeit keine zahlen!

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