Das Märchen vom Ende der Griechen-Krise

“….Dass Athen sich nun wieder am Markt billiges Geld holt, ist kein Zeichen von Gesundung. Im Gegenteil: Der Patient ist krank. Aber wenige Wochen vor der Europa-Wahl verliert man alle Hemmungen….” (hier)

8 comments

  1. Thomas Holzer

    So ist es! Und es wird sich auch nichts ändern, weil dieses Verhalten der Politik und der Wähler in den bekannten Demokratien (Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel) systemimmanent ist.
    Egal ob auf EU-, National- oder Landesebene: spätestens kurz vor Wahlen regiert die Irrationalität, um den Machterhalt abzusichern.

  2. FDominicus

    Bevor ich hier vorbeischaute schrieb ich Welten.

    Wirklich es zu “feiern” das ein bis über beide Ohren verschuldeter Staat noch mehr Schulden bekommt. Und als zweiter sarkastischer Höhepunkt durch eine Bank (Goldman Sachs) durch dessen Bilanzkosmetik Griechenland in die EU kam und dem die Anleihebegebung mal eben ein paar Millionen bringt, und schon hat man für den Tag eigentlich genug Elend mitgemacht.

  3. oeconomicus

    Das ist keineswegs ein Zeichen, dass die Krise in Griechenland/Europa vorbei ist. Es ist soviel Geld untgerwegs, das nach Rendite sucht, dass man auch bereit ist, den Griechen für knapp fünf Prozent etwas zu leihen, weil man sicher ist, dass die EU/D im Zweifel bezahlen werden. Vor knapp 20 Jahren bekam man noch für deutsche BUND 5 Prozent!

  4. Eiserner

    Bitte wo bekommt man 4,75% für die die EZB bürgt? Wenn man an die Fortsetzung der Party glaubt, ist das ein perfektes Investment. Ich glaube allerdings nicht daran.

  5. PeterT

    Es würde mich zu sehr interessieren, wer denn diese Investoren sind, die sich jetzt um die Griechischen Anleihen ‘gerissen’ haben.
    Handelt es sich um ‘echte’ Investoren, oder wurde hier ein Spiel mit irgendwelchen staatsnahen Banken oder Institutionen gespielt, um eine Erfolgsmeldung zu generieren?

  6. cmh

    Der Schuldenjunkie kann sich seine Joints wieder selber wuzeln. Er ist also gerettet! (Und stört so nebenbei auch die kommende Familienfeier nicht.)

  7. Ifragnurwas

    Griechenland sitzt auf lockeren 10 Billionen(sic!) Kubikmetern Erdgas, das im konventionellen Verfahren (ohne Fracking) gefördert werden kann. Mit dieser Menge könnte man ganz Europa auf Jahrzehnte ohne Abhängigkeit von “lupenreinen Demokraten” versorgen und Griechenland wäre in der Lage seine Schulden problemlos nur über die Konzessionsgebühren zu bedienen.
    Warum ist Europa zu dämlich den Griechen die Förderung zu finanzieren, wenn man an solche Verträge die Forderung nach Reformen koppeln kann, die das Land umso leichter durchsetzen könnte, wenn damit ein wirtschaftlicher Aufschwung stattfände?
    Derzeit wird das Land auf Druck des IWF zu Tode geregelt, damit die Geldgeber des IWF die zukünftigen Förderrechte (auch für andere Bodenschätze, die es in Form von Kupfer oder seltenen Erden gibt) für ein Butterbrot bekommen. Und wir Europäer sind dann wieder mal die Blöden.

  8. Thomas Holzer

    Wir verstehen das alles nicht! 😉
    Der Herr Samaras sagte soeben in einer Pressekonferenz, daß sich Griechenland von einer Konsum- in eine Produktionsgesellschaft gewandelt hat! Es wird jetzt in Griechenland mehr produziert als konsumiert. 🙂
    Da kann ich nur schreiben, her mit den Oliven und dem Schafskäse 🙂

    Außerdem; man möge mir bitte erklären, warum sich Griechenland an den “Märkten” Geld für 4,75% borgt, wenn es beim EMS für geborgtes Geld nur 1,9% zahlen müsste………….

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