Das Märchen von der ständig wachsenden Ungleichheit

Von | 20. Januar 2016

“Vor dem Weltwirtschaftsforum beklagte Oxfam die wachsende Ungleichheit. Dabei belegt die Studie nur eines: Den meisten Zahlen zu diesem Thema kann man nicht trauen….” (hier)

7 Gedanken zu „Das Märchen von der ständig wachsenden Ungleichheit

  1. Lisa

    Ach ja? Den Zahlen des Forums kann man nicht, denen dieser Studie muss man trauen, wie auch denen der Meinungsumfrage nach der Beliebtheit von AfD – etwas konsequenter, bitte! Es ist übrigens ttsächlich so, dass die Reichen heute um sehr vieles reicher sind als in früheren Generationen seit der Industriellen Revolution.

  2. Falke

    Na und? Wenn sie das Geld nicht ergaunert, gestohlen oder geraubt haben, ist es absolut o.k. Wer Ideen, Innovation, Risikofreude und Verständnis für wirtschaftliche Abläufe hat, soll auch davon profitieren, dem sei es absolut gegönnt. Ich bin es jedenfalls keinem der Reichen neidig.

  3. Rennziege

    20. Januar 2016 – 10:45 Lisa
    Es ist übrigens tatsächlich so, dass die Reichen heute um sehr vieles reicher sind als in früheren Generationen seit der Industriellen Revolution.
    Aus dieser waghalsigen Bemerkung schließe ich, dass Sie zu den “um vieles reicheren” Reichen gehören. Herzlichen Glückwunsch, Lisa!

  4. astuga

    Die Reichen sind reicher, die Armen sind gesünder, aber es gibt auch mehr davon, einfach weil er mehr Menschen gibt…
    Gleichzeitig ist die Welt insgesamt humaner und rechtsstaatlicher geworden (auch wenn es oft nicht so scheint).

    Alles nur relative Aussagen, die jede für sich isoliert erst mal wenig bis keine Aussagekraft besitzen.

  5. fxs

    Sonderlich seriös ist die OXAM offenbar nicht. Die OXAM behauptet, die 62 reichsten Menschen der Welt besäßen die halbe Welt. Als reichster Mensch wird Bill Gates mit einem Vernögen von etwa 70 Mrd. ausgewiesen. Mii dieset der Staaten.m Vermögen besitzt Bill Gates nicht mehr als ein Kleinstaat wie Österreich jährlich ausgibt. Die 62 Superreichen besitzen zusammen, da Bill Gates ja der reichste ist, jedenfalls weniger als 4 Billionen $ und entspricht damit dem, was die USA im Jahr ausgibt. (20125:$3.688 Milliarden. Das Problem sind wohl weniger die “Reichen” als die Verschwendungssucht der Staaten.

  6. Fragolin

    @fxs
    “Die OXAM behauptet, die 62 reichsten Menschen der Welt besäßen die halbe Welt.”
    Reingefallen! Die “presse” hat solchen Blödsinn getitelt, was ich im Kommentarbereich auch berichtigt habe (und diesmal ließen sie es mal stehen…). Die 62 Reichsten besitzen soviel Vermögen wie die ärmere Hälfte der Menschheit zusammengerechnet. Ist immer noch so Einiges, auch wenn ein Gutteil dieser unteren Hälfte rein gar kein Vermögen hat, aber bei weitem nicht die “halbe Welt.”
    Mit Formulierungen haben es unsere Medien nicht so; eigenständiges Formulieren, abweichend vom copy&paste der APA-Aussendungen, können da schon mal einen komplett anderen Sinn ergeben. Tipp: Schlagzeile ignorieren und Artikel lesen. Da steht es nämlich richtig drin.
    Und der Rest ist das übliche Schüren von Neid und Missgunst; mir ist es sowas von sch*egal, wieviel oder wie wenig jemand hat, solange er selbst dafür die Verantwortung trägt. Dass ausgerechnet jene Pragmatisierten aus dem politischen Betrieb, die sich fünfstellige Beträge monatlich von unserem Geld auf ihre Konten drücken lassen, diesen Neid schüren, macht ihn nur noch unappetitlicher.

  7. Lisa

    @Rennziege: die Schlussfolgerung ist mir nicht klar. ich machs mal mit Beispielen: ein Fabrikbesitzer oder Bankdirektor hatte eine Villa, Pferd und Wagen, später Auto, seine Leute waren teuer gekleidet in Form von Gold, Schmuck, Möbeln etc. war Vermögen vorhanden und es wurde mehr Fleisch gegessen als in armen Familien. Die hatten zwar von allem weniger, aber sie hatten nicht soooviel weniger als die Reichen. (‘tschuldigung, dass ich so Allerweltswörter wie “arm” oder “reich” benutze – ich habe eine natürlich Abneigung gegen aufgeblasene Begriffe, zumindest hier oder sonst in Gesprächen) Aber die Unterschiede waren etwa ein Paar Schuhe hier gegen 30 dort oder ein Würstel hier auf dem Tisch statt eines Bratens dort. Übertragen: statt 1:30 heute eben 1:10000 oder mehr. Auch wenn es heute mehr als ein Paar Schuhe sind – das Verhältnis bleibt gleich.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.