Das Menschenrecht auf Sezession

“…..Es könnte eine Kettenreaktion geben hinsichtlich Südtirol, Schottland, Belgien oder sogar dem Baskenland. Es wäre eine Gegenbewegung zur Zentralisierung hin zu Brüssel und würde damit die Eurokraten unter Druck setzen. Werden Abspaltung durch einen Präzedenzfall möglich, dann wird es sehr schwierig, die Europäische Union zusammenzuhalten auf dem Weg zu einem europäischen Zentralstaat….” (hier)

8 comments

  1. Reini

    die EU ist zum scheitern verurteilt, nicht einmal Diktatoren schafften es aus Europa ein Großreich zu bilden, es gibt zu viele Völker mit eigenen Kulturen und Mentalitäten. Mit Arbeitslosigkeit, Überschuldung, Flüchtlingsproblemen, keine Entscheidungen, usw…. schafft sich EU selbst ab!

  2. sokrates9

    Small is beautiful! Und auch demokratisch beherrschbar! große Systeme können analog dem Saurier einfach nicht überleben!

  3. Thomas Holzer

    Ich sehe kein Problem darin; würde dieses Recht auf Sezession garantiert werden, gäbe es wahrscheinlich keine kriegerischen Auseinandersetzungen z.B. in der Ukraine

  4. Fragolin

    @Reini
    Vorsicht!
    Arbeitslosigkeit, Überschuldung und Flüchtlingskrise betreffen nicht “die EU” sondern die Nationalstaaten! Es sind die Nationalstaaten, die momentan unter Anleitung der EU sturmreif geschossen werden. Erst wenn die Nationalstaaten ausgeblutet am Boden liegen gibt es keinen nennenswerten Widerstand mehr gegen den “alternativlosen” Zentralstaat, der dann wie Phönix aus der Asche der Nationalstaaten aufsteigen kann.
    Die EU ist nicht am Ende. Sie hat die Finanzhoheit über die Staaten übernommen weil diese ihre (von der EU forcierten) Schuldenprobleme nicht mehr in den Griff bekommen. Sie hat eigene Truppen für Innen- und Außeneinsatz installiert, Jahr für Jahr ihren innerstaatlichen Einfluss vergrößert. Sie bestimmt die Außenpolitik, verhängt Sanktionen, droht militärisch, wo die einzelnen Staaten hilflos zuschauen müssen. Unsere Gesetze werden in Brüssel beschlossen und dürfen nur mehr Alibi-ratifiziert werden. Die Macht geht vom neuen weströmischen Kaiserhofe aus.
    Die EU unternimmt nur nichts, um den Staaten zu helfen, weil es nicht in ihrem Interesse liegt – sie will ja die Staaten abschaffen, die Grenzen auflösen, die Völker durchmischen und ein Konglomerat erschaffen, das sich wunderbar teilen und beherrschen lässt und das aus eigener Kraft nicht in der Lage ist, sich zu helfen. Großreiche werden heute nicht mehr mit Panzern und Raketen geschaffen, ganz im Gegenteil, Kriegsgerät ist dabei eher hinderlich.
    In Zeiten des Friedens und der Prosperität werden die europäischen Völker immer eine Herrschaft aus den Wolken der Meta-Ebene ablehnen, also muss man die Schafe scheren, ins Gewitter schicken und Wolfsgeheul ertönen lassen – dann kuscheln sie sich zitternd zusammen und betteln geradezu nach dem Hund.Alles, was jetzt geschieht, spielt der EU in die gierigen Hände.

  5. sokrates9

    Thomas Holzer@ Merkl und Feymann sind die klassischen Schießbudenfiguren die aus der Versenkung geholt und dort wieder zurückgesteckt werden, aber nicht mehr! 🙂

  6. Thomas Holzer

    Man sollte die EU auch nicht überschätzen!
    Frau Merkel hat einfach beschlossen -und Herr Faymann folgte hündisch brav dressiert- die “restlichen” 26 EU-Mitgliedsstaaten in die Pflicht zu nehmen; die “östlichen” EU-Länder haben nicht unrecht mit der überhöhten Moralismuskeule

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