“Das Multikulti-Bekenntnis der deutschen Wehrmacht”

Von | 15. Mai 2013

“Das „Dritte Reich“ war gemeinhin nicht für Toleranz bekannt. Ein Propagandawerk über den Islam von 1941 beschreibt diesen jedoch überraschend sachlich und weist einige Überschneidungen mit dem auf, was heute als Multikulti-Denken in der Schusslinie von Kulturkämpfern steht…” (Cicero)

29 Gedanken zu „“Das Multikulti-Bekenntnis der deutschen Wehrmacht”

  1. herbert manninger

    Die Verwandtschaft der Sozis ist sich nicht nur hinsichtlich Islamkuschelkurs, USA-Gegnerschaft und Israel-Aversion einig, sondern auch: Ob Rasse oder (besitzende)Klasse – der Gegner/Feind muss vernichtet werden.
    Aber wie es in Verwandtschaften halt so üblich ist: Man ist sich oft spinnefeind, man bekämpft sich, unbedarfte Außenstehende nehmen deswegen an, internationale Sozialisten und nationale Sozialisten wären charakterlich, ideologisch und methodisch entgegengesetzt.
    Werch ein Illtum!

  2. Astuga

    Erstmal war die wehrmacht nicht identisch mit den nationalsozialisten, und alles ueber deren verbindungen zum islam erfaehrt man in Eine moschee in deutschland, von Meining Stefan. Was hingegen multikulti mit der wehrmacht verbindet (etwa opfer ideologischer verblendung zu sein), erfaehrt man bei cicero.

  3. Mercutio

    @Astuga
    Man muss bedenken, dass in Deutschland und Mitteleuropa 1939 nicht Millionen Muslime lebten, sondern …

  4. Lodur

    Das ganze basiert auf der Kooperation zwischen Nazis und islamistischen Extremisten wie Mohammed Amin al-Husseini, dem damaligen Großmufti von Jerusalem, im Kampf gegen Großbritannien und das “Weltjudentum”. Ganz nach dem politischen Motto “Der Feind meines Feindes ist mein Freund”.

  5. Lodur

    Herbert Manninger, unser strammer, jedoch ungebildeter Antimarxist, übersieht in seiner “Argumentation”, dass Marxisten die Überwindung des Klassensystems und nicht die Vernichtung von Individuen einer bestimmten Klasse propagier(t)en. Und nein, Mao, Pol Pot, Stalin oder Sinowjew kann man nicht als “Marxisten” im Sinne des wissenschaftlichen Sozialismus bezeichnen, da deren Verständnis von Marx und Engels beschränkt und fehlgeleitet war.

  6. Lodur

    Abgesehen davon sind Klassen- und Rassenmord nicht miteinander gleich zu setzen. Dem Klassenmord kann das Individuum entgehen, indem es sich von der Politik seiner Klasse, die verfolgt wird, vermeintlich oder tatsächlich distanziert. Rasse hingegen ist vom Konzept her ein biologisches und psychisches Konstitutivum, in das man hineingeboren wird und dem man nicht entrinnen kann.

  7. Mercutio

    @Lodur
    Diesen so grundlegenden Unterschied zwischem rechten Faschismus und linken Klassenkonzepten werden Sie vergeblich in die Hirne der hier Schreibenden zu bringen versuchen. Die kennen nur den Unterschied zwischen Leistungsträgern mit Audi und sauberen Vorgärten auf der einen Seite und dem bösen, gierigen Unterschichten-Pöbel auf der anderen Seite. Genauso klassisch manichäisch wie das Christentum und der Kommunismus, das ist ja das Amüsante. Aber sicher nicht für Humorverweigerer wie Herrn Manninger, die mich an jene strammen Edelmenschen-Rechten erinnern, die über Ausländer und den blöden Hitler zugleich schimpfen, weil der blöde Prolet ja den Krieg verloren hat.

  8. Astuga

    Falsch, denn in jedem real existierendem sozialismus galt zb sippenhaftung. Und sehr oft gab und gibt es eine chauvinistisch-ethnische komponente (russen, han-chinesen, khmer, koreaner, bulgaren etc.).

  9. Mercutio

    @Astuga
    Ein sehr einfach gestricktes Weltbild für Wertkonservative Gutmenschen. Der Nationalsozialismus würde, so er heute in Deutschland an der Macht wäre, auch nicht die zahlenmäßig unbedeutenden Juden, sondern die Überfremdung und Vermischung durch rassefremde Muslim-Ghettos bekämpfen. Darauf deuten wohl auch alle Aussagen der Neuen Rechten, die mit Israel und den Juden längst ihren Frieden gemacht haben. Ausnahmen bestätigen die Regel.

  10. Dorf-bewohner

    @Lodur
    Und Sie sind ein ungebildeter Marxist, um in Ihrem Duktus zu bleiben.
    Oder alle bisherigen Gesellschaftsprojekte, die Sie ja gaaaanz anders machen würden, liefen eben zwar im Namen des Sozialismus, aber das ohne Lodurs Legitimation.
    Im Klassenbuch – also dem ganz unpolitisch gemeinten Anwesenheits-, Lehrplan- und Notendokument in der Klasse meiner Grundschulzeit in der sogenannten “DDR” – trennte ein roter Strich die Kinder der Arbeiter- und Bauernklasse von denen der “Klassenfeinde”.
    Ich konnte ich mich jedoch nicht durch “Distanzierung” in die bevorzugte Gruppe “mogeln”.
    Gehörte ich nun der “falschen” Klasse oder der “falschen” Rasse an?

  11. Astuga

    @mercutio. Antisemitismus bzw antijudaismus gibt es auch ohne juden. Was im uebrigen auch ein merkmal des islam ist (dort theologisch begruendet, wegen der hist. verweigerung gegenueber muhammeds prophetentum, und wegen der aufwertung des arabers ismaels gegenueber dem juden isaak im islam).

  12. Mercutio

    @Astuga
    Der Antisemitismus spielt in der Neuen Rechten Europas gegenüber der islamischen Gefahr praktisch keine Rolle mehr. Viele sehen sogar in Israel ein Vorbild im Kampf gegen die Überfremdung und dem Umgang mit islamischen Minderheiten im Land.
    Umgegkehrt hat der Rassismus im Islam bis vor kurzem keine Rolle gespielt. Von den Anfängen weg sind Juden massenhaft zum Islam übergetreten, weil es viele Vorteile für sie brachte. Wegen der engen genetischen Verwandtschaft wäre intersemitischer Rassismus sowieso seltsam.

  13. Astuga

    Im uebrigen ist es der islam selbst der vermischung verweigert, ausser mit weiblichen dhimmis natuerlich. Der islam ist ebenso kulturrassistisch wie kommunismus und faschismus. Oder sogar noch mehr, denn faschismen stellen keinen anspruch geltung fuer die gesamte menschheit zu besitzen.

  14. Mercutio

    @Astuga
    “Kulturrassistisch” ist ein verschwommener Un-Begriff. Entweder jemand ist rassistisch oder nicht. Jeder Christ oder Jude kann Muslim werden, wenn er es wünscht, aber kein Jude konnte nach den Vorstellungen des Nationalsozialismus Deutscher sein oder werden. Während im Kommunismus tausende Juden auch unter Lenin und Stalin wichtige Parteifunktionen besetzten, wäre dies in der NSDAP unvorstellbar gewesen.

  15. Astuga

    Von den anfaengen weg wurden juden (und andere) im islam unterdrueckt, instrumentalisiert und ermordet. Bereits muhammed selbst hatte damit begonnen. Lernen sie geschichte!

  16. Mercutio

    Ja aus der geschite kann man vieles lernen oder sich halt das herauspicken, was einem in den Kram passt. Auch Christen haben ebenso wie Muslime Juden jahrhundertelang unterdrückt und ermordet, aber das hatte in erster Linie religiöse Gründe. Konvertierte Juden waren in der Regel voll anerkannt und ungefährdet, das nenne ich kaum echten Rassismus. Im Übrigen lebten die jüdischen Minderheiten unter islamischer Herrschaft über weite zeiträume meist unbehelligter als in den christlichen Ländern. Warum sin din der reconquista alle Juden nach Marokko gegangen? Die jüngste Feindschaft zwischen Islam und Judentum wurde praktisch ausschließlich durch die kolonialistische Gründung von Israel im Nahen Osten angefacht.

  17. Rennziege

    @Mercutio
    Wissen Sie, was üble Geschichtsklitterung ist? Nein? Dann erfahren Sie aus es Ihrem Satz “Die jüngste Feindschaft zwischen Islam und Judentum wurde praktisch ausschließlich durch die kolonialistische Gründung von Israel im Nahen Osten angefacht.”
    Auch wenn Sie darin das wachsweiche “praktisch ausschließlich” durch “vermutlich” ersetzen, bleibt dieser Satz antisemitisches Hallodri der dumpfbackigsten Sorte.

  18. Mercutio

    @Rennziege
    Ich wüsste nicht in welchen islamischen Ländern vor dem 2. Weltkrieg gegen Juden passiert wären, die auch nur annähernd mit den Geschehnissen in Deutschland, Russland und anderen europäischen Ländern vergleichbar wären. Und wir gehen nicht immer auf die zeiten Mohammeds zurück, sondern bleiben mal im historisch fassbaren Rahmen der vergangenen 150 Jahre, ok?

  19. Rennziege

    @Mercutio
    Ich bitt’ Sie, Mercutio! Der Hass gegen Andersgläubige steht doch seit dem 7. Jahrhundert unverrückbar im Koran; die späteren Hadithen vertiefen dies noch. Dass die Ermordung von Christen und Juden eine allzeit gültige Eintrittskarte ins Nirwana ist, ebenfalls. Und die Dschihad-Attentäter handeln danach.
    Sollte ich in der Zeitung überlesen haben, dass es auch Juden und Christen gibt, die Andersgläubige massakrieren, bitte ich um freundliche Auffüllung meiner Wissenslücken.

  20. Mercutio

    @Rennziege
    Sie vermischen hier schon wieder die religiösen Schriften und die Frühzeit der isalmischen Expanison mit dem realen Zusammenleben später. Für das Mittelalter werden sie auch von den Christen keine freundlicheren Worte geschweige denn Behandlung der Juden finden, die Judenmassaker im Rahmen der Kreuzzüge in den rheinsichen Städten sind Ihen wohl ein Begriff. Aber all das lassen wir mal beiseite. In der Praxis des Zusammenlebens ging es den Juden in den islamischen Ländern in den vergangenen Jahrhundeten meist besser als unter den Christen. Das ist eine Tatsache. Gravierend änderte sich das erst mit der Gründung Israels. Seitdem ist der Rassenantisemitimus auch in denislamischen Ländern angekommen, aber eher als Kultur-Import vom Westen.

  21. Rennziege

    @Mercutio
    Lieb, dass Sie antworten. Aber wollten Sie (und ich) nicht “im historisch fassbaren Rahmen der vergangenen 150 Jahre” bleiben?

    Offenbar gilt das nicht für Sie. Den Rest Ihrer Suada haben Sie schon x-mal ventiliert, alles déjà-vu. Durch ermüdende Wiederholungen wird’s nicht wahrer. Und die islamische Gegenwart singt das Lied der Madrassa, der Sharia und des Muezzins, den Sie ständig im geneigten Ohr haben.

  22. Mourawetz

    Inschallah! Wusst ichs doch, dass die schlafende Zelle dem nicht widerstehen kann.

    Terroristen sind der festen Überzeugung, dass sich der Tod für die gute Sache lohnt – selten für einen selber, immer jedoch für den (Klassen)feind.

    Wer entscheidet, was die „gute Sache“ ist, für die es sich lohnt, andere über die Klinge springen zu lassen? Gebildete, das heißt, solche, die das von sich behaupten, also in Wahrheit Eingebildete sind. Intellektuelle, die sich als etwas Besseres dünken, nur weil sie vermurxte Schriften gelesen haben.

  23. de Voltaire

    Lodur :
    Dem Klassenmord kann das Individuum entgehen, indem …

    Mit anderen Worten: Und willst Du nicht mein Bruder sein, dann schlag ich Dir den Schädel ein. Und vor allem: Du bist selbst schuld daran.

    Ist es eine Art Stockholsyndrom, dass solche Aussagen nicht als so menschenverachtend bezeichnet werden, wie sie es bei nüchterner Betrachtung sind? Ekelhaft!

  24. herbert manninger

    Wenn Lodur behauptet, Angehörige der besitzenden Klasse konnten sich durch Distanzierung der Verfolgung ihrer linken Mörder entziehen, dann ist das eine freche/blöde Lüge.
    Na ja, Lodur halt.Und den Mercutio nehmen wir gleich dazu.

  25. Mercutio

    @Rennziege
    Vorweg: Ich habe meinen Frieden mit Ihren Polemiken gemacht und nehme sie nun cum grano salis, weil ich nicht destruktiv sein will. Also sparen wir uns bitte die gegenseitige Empörung.
    Und Tschuldigung, Sie fangen doch immer mit dem Koran an, da ist ein Verweis auf christliche Schriften erlaubt. Aber ich bleibe dabei, islamischer Terror gegen Juden ist ein Phänomen des 20. jahhrunderts und hat vor allem mit der Gründung Israels zu tun. Selbst während des 2. Weltkriegs blieben in den islamischen Ländern wie Türkei, Marokko, Irak etc etc die Juden von Verfolgung verschont, wohl ganz im Unterschied zu Mittel- und Osteuropa. Echte rassische Kriterien kannten sowieso nur die Nazis, muss man hinzufügen. Und auch darauf bestehe ich, das Zusammenleben zwischen Juden und Muslim war über Jahrhunderte in islamischen Ländern weitaus friedlicher als in Europa. Nachzulesen in allen Publiaktionen, die nicht vor Islamhass strotzen, also nicht auf Pi-News und dergl.

    @Mourawetz
    Wenn ich Ihre dumpfen anti-intellektuellen Äußerungen verstehen würde, könnte ich darauf antworten.

    @Manninger
    Sg Manninger, ich habe mit dem Kommunismus nichts zu tun, wenn Sie meine Bemerkungen aufmerksam lesen. Ich bezweifle nur Ihre brilliante, aber eh geklaute Gelichsetzung von Islam, Faschismus und Kommunismus, die nicht viel anspruchsvoller ist als alle Kapitalisten als Ausbeuter zu bezeichnen. Aber man darf bezweifeln, dass Sie, mit Ihren Scheuklappen versehen, dergleichen zur Kenntnis nehmen wollen. Sei’s drum.

  26. Mourawetz

    @Mercutio
    passt schon: wenn einem nix mehr einfällt, wird man ausfallend. Das bin ich von Ihrer Sorte gewohnt. Gääähn.

  27. Mercutio

    @Mourawetz
    Das heißt Sie haben Ihr Gelaber selbst verstanden? Gratuliere!
    Apropos ausfallend: Da meldet sich genau der Richtige!

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