Das Mysterium MH 370

Die Spekulationen über den verschwundenen Malaysischen Passagierjet werden immer wilder und verschwörungstheoretischer. Eine simple und wenig spektakuläre Erklärung hat ein erfahrener Pilot: hier.

5 comments

  1. Rennziege

    Danke für diesen Link, Herr Ortner! Dieser erfahrene kanadische Pilot liefert die erste plausible Deutung dieses Mysteriums. Alles andere bisher war Kaffeesatzleserei.

  2. hfw

    Im Prinzip neige ich auch dazu, eine Unfallversion als wahrscheinlicher zu betrachten, die derzeit hoch kochenden Verschwörungstheorien finde ich nicht wirklich plausibel. Es fehlt das Motiv, die Annahmen werden immer wilder. Auch frage ich mich, warum jemand der ein Flugzeug ‘stehlen’ (oder entführen) will dann den abweichenden Kurs genau über eine große Stadt (Pekang) in Malaysia setzt.
    Die Vermutung von Chris Goodfellow, dass die Piloten einen Kurs auf den nächsten Flughafen gesetzt haben, finde ich plausibel. Allerdings scheint es auch mit den Überlegungen von Chris Goodfellow Probleme zu geben.:
    Hier ein Link zu reddit: Reddit-Diskussion
    http://www.reddit.com/r/MH370/comments/20pvpv/possible_problems_with_chris_goodfellows/
    Auch sind diese ‘Korridore’ etwas seltsam – sie passen überhaupt nicht zum derzeit bekannten Kurs. Sollte der nördliche Weg angestrebt worden sein, warum dann der Schwenk nach Westen? Ebenso beim südlichen Weg, hier liegt eine lange Strecke zwischen der letzten Position und dem vermuteten Korridor.
    Ich frage mich, ob man der Presse zur Zeit alles sagt, oder ob diese Satelliten-Messungen wirklich korrekt wieder gegeben werden.

    HFW

  3. Plan B

    Rennziege,

    das mit der Kristallkugel ist natürlich so ‘ne Sache, wenn’s um Alien-VTs und ähnlichem geht.
    Ich erinnere aber daran, das vor 9/11 ein fast identischer Plot als Drehbuch-Exposè einem Hollywood-Produzenten vorlag.
    Ich würde jetzt mit folgender Idee in den Pitch gehen:
    Terroristen ent-wenden (sprichwörtlich) einen Jet, landen ihn auf einer abgelegenen Wüstenpiste (natürlich asphaltiert, wegen Sand und Triebwerke, ähnlich “Schwarzer September” 1970, Wüste Jordaniens), sie präparieren diesen Jet mit Sprengstoff und planen damit einen unvorstellbaren Terrorakt.

    Wie gesagt, eine Drehbuch-Idee – und die Hauptrolle würde ich nicht mit Liam Neeson besetzen.

  4. Rennziege

    19. März 2014 – 11:52 Plan B
    Ihre Idee. “Terroristen ent-wenden (sprichwörtlich) einen Jet, landen ihn auf einer abgelegenen Wüstenpiste …”

    Das würde schon an der involvierten Logistik scheitern: Verpflegung und Schlafplätze für 239 Menschen bereitzustellen, Kerosin für den Weiterflug, die benötigten Sprengstoffmengen unauffällig in der Wüste gehortet zu haben, Beobachtungen und Meldungen über Landung, Aufenthalt und Versorgung wirksam auszuschalten, ebenso die Handys und iPads der Passagiere …
    Einzige Alternative: die gekidnappten Passagiere sowie das Personal des abgelegenen Flughafens zu töten, damit kein Wort nach außen dringt. (Eine schwerlich vorstellbare Barbarei, selbst für Al-Qaida-Mordkommandos.)

  5. Christian Peter

    Höchstwahrscheinlich wurde das gekaperte Flugzeug abgeschossen – eine andere Lösung gibt nicht, um noch größeren Schaden zu vermeiden. Diese Lösung muss aufgrund rechtlicher Probleme (Schadenersatzforderungen Hinterbliebener, etc.) natürlich geheim gehalten werden.

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