Das neue Reichs-Rassenamt bei der Arbeit

Von | 9. September 2015

(C.O.) “profil” besucht eine Strache-Wahlkampfveranstaltung der FPÖ und kommt zu einer bemerkenswerten politischen Analyse: “Es ist zum Heulen: die Menschen, die ihm zukreischen und wie sie aussehen. Es sind die hässlichsten Menschen Wiens, ungestalte, unförmige Leiber, strohige, stumpfe Haare, ohne Schnitt, ungepflegt, Glitzer-T-Shirts, die spannen, Trainingshosen, Leggins. Pickelhaut. Schlechte Zähne, ausgeleierte Schuhe. Die Flüchtlinge aus dem nahen Osten sind ein schönerer Menschenschlag. Und jünger. Und irgendwie schwant ihnen das, den abgearbeiteten, älteren Österreichern.” (hier)

35 Gedanken zu „Das neue Reichs-Rassenamt bei der Arbeit

  1. mike

    eine dumme linke Moralistein, die sich hier öffentlich als Rassistin und auch als das Recht brechende Schlepperin deklariert. Sie versucht zwar, es anschließend – wieder moralisierend – zu relativieren, aber es nutzt nix. Sie ist eine von den verblendeten Leuten, die in Wirklichkeit keinen Überblick über die Situation und die weitere Entwicklung derselben haben (wie unsere “Politiker”). Aber das Profil ist ja berühmt für seine genialen Angestellten und deren Berichte. Und auch für sozialistische Propaganda.
    Ich geh davon aus, dass sich die Wiener Sozis noch wundern werden, wer nach den Wahlen die meisten Stimmen bekommen haben wird. Da kann der blade Michl noch so stur sein….selber schuld !

  2. sokrates

    Und das inm einer Zeitung die immer so gegen Rassismus ist!Mir fällt auf dass vor allem die ” Journalistinnen” besonders geifern und auch bei Diskussionen permanent unterbrechen um zu manipulieren und ihre Meinung
    durchzubringen!

  3. Selbstdenker

    @sokrates:
    Es geht den genannten Journalist*innen ja gar nicht um den Kampf gegen den Rassismus als Prinzip. Es geht ihnen um den “richtigen” Rassismus.

    Jemand, der aus Prinzip seinen Mitmenschen mit Vertrauen und Respekt gegenübertritt, verfasst nie im Leben so einen Artikel. Man muss den Profil-Journalist*Innen dankbar sein, für dieses Outing.

  4. Herr Superg'scheit

    @Mike:
    Die Sozis werden sich zwar wundern, aber es wird sich nichts ändern. Das Höchste der Gefühle wäre, dass wir nach der Wahl eine Dreier-Koalition haben. Man darf ja nicht vergessen, dass zwei Drittel in Wien trotz allem wieder nicht FPÖ wählen werden. Somit ist die wählende Mehrheit happy – oder muss aus finanzieller Abhängikeit heraus happy sein – so wie es ist.

  5. aneagle

    “…Die Flüchtlinge aus dem nahen Osten sind ein schönerer Menschenschlag. ”
    hört, hört !
    Egal ob das Zitat doch von Ignazio Silone oder wem anderen ist:
    Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: «Ich bin der Faschismus» Nein, er wird sagen: «Ich bin der Antifaschismus».“

    Das wissen wir jetzt. Danke, Frau Zöchling !

  6. Thomas Holzer

    Diese junge Frau war anscheinend noch nie am 1.Mai Aufmarsch der SPÖ in Wien; dort würde sie exakt die Leute treffen, die sie in diesem Beitrag beschrieben hat 😉 bis vor ein paar Jahren sicherlich noch mehr als am Viktor-Adler Markt bei einer FPÖ Veranstaltung.
    Sie hat in ihrer Ideologisierung nicht erkannt, oder will es nicht erkennen, daß SPÖ und FPÖ um die gleichen Wähler buhlen, weil eben beide Parteien sozialistisch sind

  7. Marianne

    @Herr Superg’scheit

    Genau so ist es. Der sog. Tag der Abrechnung wird ein Wahltag wie Dutzende andere. In OÖ sowieso und in Wien wird der nächste BM vielleich Ludwig heißen und 2-3 WitzeBMs haben. Noch tut es nicht wirklich weh. Die Finanzierung des Wahnsinns erfolgt über Steuerreformen die eh nur die “Reichen” (also alle oberhalb des Existenzminimums) treffen wird. Vielleicht in 3 Jahren. Da könnte HC einen ähnlichen Erdrutschsieg einfahren wie der andere Gottseibeiuns der Linksgrüninnen, Orban.

  8. Ja-Aber

    Tja, man kann das jetzt gerne als “invertierten” Rassismus sehen- aber bei kritischer Beobachtung sind eine Menge “westler” wirklich ein unangenehmer Anblick ungepflegter, sich selbst vernachlässigender, haltungsloser Gestalten die geduckt durchs Leben schlurfen. Unter der Idee des “sei du selbst” sind sehr viele leider zu einem “egal was” geworden. Und “tu was du willst” wird halt leider zu oft mit “dann mach ich halt nix” beantwortet. Man kann Ehre-basierten Kulturen einiges vorwerfen- aber sie brüten keine solchen Horden an lahmarschigen Schlaffis aus, wie unsere.

  9. MCWS

    Kein Deo. Den Kriegswirren entronnen und dann kein Deo. Na, dann …

  10. Christian Peter

    Die Propagandamaschinerie der linken Medien läuft in Vorwahlzeiten wie immer auf Hochtouren.

  11. Christian Weiss

    Da scheint mir allerdings die Autorin auf dem emotionalen Reifeniveau eines pubertierenden Teenagers stehen geblieben sein. Mit der entsprechenden “Dekomplexisierung” der Welt: Die Welt ist schlecht, weil sich alle zu wenig lieb haben. Je mehr man teilt, desto weniger Arme gibt es. Und wenn alle Fahrrad fahren würden, würde der Regenwald nicht abgeholzt.

  12. Thomas Holzer

    “Und wenn alle Fahrrad fahren würden, würde der Regenwald nicht abgeholzt.”

    Aber das stimmt 😉

  13. Edwin Mühlbichler

    Wenn die Zeiten stürmisch werden, zeigt sich bei den meisten Menschen der wahre Charakter. Da trennt sich die Spreu vom Weizen.
    Im ersten Schritt wird der Feind entmenschlicht bzw. zum Untermenschen degradiert, damit man im zweiten Schritt, ihn mit gutem Gewissens in Lager stecken kann…..
    alles schon dagewesen.
    Man stelle sich vor, man vertauscht beim Zöchlinghetzartikel einfach FPÖ-Wahler und Flüchtling

  14. Fragolin

    Seit wann trägt der Michl Glitzer-T-Shirts? Oder ist es gar nicht er, der da beschrieben wird? Es passt so viel, das irritiert mich…

  15. Fragolin

    Übrigens: die älteren Österreicher sind so hässlich “abgearbeitet”, weil sie jahrzehntelang für die Schmarotzer an den Futtertrögen der Politik, inklusive der Propagandaschreiber in den Redaktionsstuben, malochen durften.
    In einer geschützten Werkstatt passiert sowas nicht.

  16. Herr Superg'scheit

    @ ja aber:
    Stimmt. Aber die Sauerei besteht darin, dass die Linken es völlig unbehelligt schreiben/sagen dürfen. Man stelle sich vor, es wäre umgekehrt (“Rechte” äußern sich in dieser Form über Zuwanderer). Da wäre der mediale Teufel los.

  17. Wolf

    Ungblaublich, dass so etwas Niederträchtiges überhaupt erscheinen darf – aber das “profil” hat sich ja in den letzten Jahren von einem seriösen Nachrichtenmagazin zu einem linken Hetzblatt entwickelt. Zuerst habe ich ja geglaubt, dass das Ganze ironisch gemeint ist – aber offenbar nicht. Besonders gut gefallen hat mir die Textstelle: “15 bis 20 Männer mit steifen Gliedern…” Offenbar merkt die Frau Zöchling ihre eigene Lächerlichkeit gar nicht.

  18. publisher

    Sehr geehrter Hr. Ortner,
    das alles erscheint doch unter der Herausgeberschaft Ihres Freundes Christian Rainer! Haben Sie den schon mal gefragt, wie er vereinbaren kann, ein solchen “rassistischen” (gegenüber Inländern) Stumpfsinn veröffentlichen zu lassen?

  19. Nietzsche

    Typisch weibliche Gefühlsschreibe halt (bin selber eine Frau, darf das sagen 😉 ). Dto die heutige Hamann.

  20. Rado

    Die schöne Madame Christa Zöchling http://www.profil.at/autoren/christa-zoechling
    hat übrigends im PROFIL noch nachgelegt, wie ich gerade feststellen konnte:
    “Zusatzkommentar von Christa Zöchling (veröffentlicht am 8. September)”
    Das klingt ungefähr so:
    ” … Wer wenig Geld hat, kauft in Billigläden, trägt Polyester-Jacken und kann sich keine teuren Zahnimplantate leisten. Die sozialen Milieus der Parteien unterscheiden sich voneinander. Es muss erlaubt sein, das zu beschreiben. …”
    🙂

  21. astuga

    Ohje, Geschichte- und Germanistikstudium (in Wien)…
    Das ist als Information schon fast genug.

    Übrigens bestehen selbst die teuersten Outdoor-Jacken üblicherweise aus Plastik…
    Und in Sozialmärkten und beim Diskonter sind auch zahlreiche Migranten anzutreffen (laut Zöchling sind die aber dennoch hübscher).
    Dass sich ein soziales Gefälle auch an Äußerlichkeiten manifestiert – geschenkt.
    Aber so hübsch sind die Lucky few zumeist auch wieder nicht.
    Man kann sich auch teuer ordentlich “hinrichten”.

  22. Thomas Holzer

    @astuga
    Ob dieses “Wesen” in das Bild der Frau Zöchling wohl passt?! 😉
    Ist ja ein ganz ein Hübscher 🙂

  23. Herbert Manninger

    Da blitzte der blanke Hass unter der Gutmenschenburka hervor.
    Übrigens: Diese lächerliche ,,Reffjutschies-wellkamm-Willkommenskultur” wird fast ausschließlich von jüngeren Frauen getragen, mit einem Realitätsbezug ähnlich der von Einzellern.

  24. Hanna

    Unglaublich, dieser Artikel der Person Zöchling. Die erstickt noch an ihrer Hilflosigkeit. Man sollte sie sofort klagen – man bedenke, wenn sie derlei über Moslems geschrieben hätte! Der Aufschrei! Sie wäre bereits arbeitslos. Im übrigen gesellen sich immer mehr gut gekleidete und gebildete ÖsterreicherInnen mit glänzendem Haar und schlanken, edelfitnessstudiogestählten Körpern zu den zukünftigen FPÖ-WählerInnen. Ich bin Hundebesitzerin, und unter den Leuten, die gequälte Hunde rettend bei sich aufnehmen, sind etwa 10 % “Proleten”, und der Rest ist gebildet, mittel- bis höher-klassig … und ja, wir reden. Und wie wir reden. Nicht darüber, ob Strache ein Guter oder ein Böser ist – sondern wie wir dieser unsäglich verkommenen Regierung ihre Strafe zukommen lassen könnten. Und da gibt es nur zwei Möglichkeiten: per Facebook zu Blockaden aufzurufen (denn wir ÖsterreicherInnen dürfen sicher auch verweigern, fordern, blockieren und wieder fordern, auf die Gesetze pfeifend, was und wie wir wollen, straflos, versteht sich), etwa des Westbahnhofs oder sämtlicher Wien-Zufahrten (Aufruf genügt, AutofahrerInnen halten schon zusammen, ein PKW steht schnell einmal auf einem Gleis … oops, ist das jetzt “Hetze”? Tja, Worte.) … oder FPÖ zu wählen. Hm.

  25. Herr Karl

    Schon interessant. FPÖ Wähler sind also hässlich. Und dumm. Und stinken. Quasi “Untermenschen”.
    Ich nehme an, Frau Zöchling würde empfehlen, diese Leute in Lagern zusammenzupferchen. Damit sie und die anderen “Herrenmenschen”, die die richtigen Parteien wählen, diese nicht mehr sehen müssen.
    Und nachdem die FPÖ Wähler ja ungepflegt sind und stinken gehören sie dringend unter die Dusche. Zum “entlausen”.
    Das ist ja zu Ende gedacht genau das, was die “Dame” da von sich gibt.

  26. Rado

    Ob die Frau Zoechling ihre Onlinekommentare selbst zensurieren muss? Glaub schon, nur gute 20 bis jetzt?

  27. Thomas F.

    Wenn ich nur das Zitat gelesen hätte, hätte ich auf Faymanns und Häupls Stammwählerschaft geschlossen. Solange sie brav sozialistisch wählen, ist den Zöchlings dieser Welt – oder besser dieses Landes – dieser Menschenschlag sehr recht. Schließlich leben sie ja von ihm. Denn irgendwer muss auch die produktive Arbeit leisten um die parasitäre Klasse mitzuernähren.

  28. Thomas Holzer

    @Thomas F:
    Sie wählen ja weiterhin sozialistisch 😉 nur halt den nationalen Bruder im Ungeist

  29. mario wolf

    Deutlich wird wie die linken Schreiberlinge, die noch nie gearbeitet haben, Leute die ihr ganzes Leben fleissig waren. Eigentlich verachten. Marie Antoinette hatte zwar nie gesagt, “dann sollen sie Kuchen essen”, aber die Arroganz dieser Aussage entspricht der Haltung der Aristokratie gegenüber den Besitzlosen. Ob die illegalen Einwanderer besonders hübsch sind, ist eine subjektive Angelegenheit, ob sie tasächlich aus dem nahen Osten sind wird lieber nicht objektiviert, Auf den, unvorsichtigerweise, bzw. unkenntnisserweise, veröffentlichten Bilder sehen die gut genährten jungen Männer zum grossen Teil eher Bengalich oder pakistanisch aus. Dass die Schreibende nur die Flüchtlinge und nicht die Frauen erwähnt mag mit ihrer Wahrnehmungspräferenz zu tun haben, oder es waren keine Frauen anwesend.

  30. Rado

    Frau Christa Zöchling ist übrigends politisch (wie auch sonst) kein Neuling. 1983 kandidierte sie bei der Grazer Gemeinderatswahl für die KPÖ.

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