Das nicht gerechtfertigte Impf-Privileg des ORF

“…. Kurz vor Weihnachten schreibt ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz ein Mail an alle Mitarbeiter. Er hat gute Nachrichten: „In intensiven Gesprächskontakten mit dem Gesundheitsministerium dürfte es uns gelungen sein, den ORF als „kritische Infrastruktur“ in die Tranche II der Bundes-Impfstrategie zu bringen.“ Es gab also einen politischen Deal zwischen dem ORF und dem Gesundheitsministerium. Mit wem genau wird noch zu klären sein, doch dass der Minister nicht wenigsten Kenntnis von der Vereinbarung hatte, ist nicht vorstellbar. mehr hier

11 Gedanken zu „Das nicht gerechtfertigte Impf-Privileg des ORF

  1. Rado

    Geht schon in Ordnung. Wer möchte, darf das Zeug gerne vor mir ausprobieren. Bitte nach ihnen, liebe ORFler.

  2. sokrates9

    Halte es auch für gut dass der ORF als Versuchskaninchen heroisch herhält.Mich würde interessieren was ist eigentlich mit anderen Impfstoffen? Rußland? China – die bereits 60 Mio durchgeimpft haben.Sind klassische Impfstoffe schlechter als die Gentechnik? In einer freien Marktwirtschaft gäbe es entsprechende Wirkungsanalysen und Transparenz sowie die Möglichkeit Alternativen einzukaufen ,oder gibt es das in der “Globalisierung” nicht mehr.?

  3. Herbert Manninger

    Auf unbekanntem Terrain überlasse ich gerne anderen den Vortritt, den sich so wichtig dünkenden ORFlern als Versuchskaninchen sowieso. Bald wissen wir mehr.

  4. Nightbird

    Schliesse mich meinen Vorrednern an.
    Sämtliche Mitarbeiter, insbesonders jene, die sich vor der Kamera befinden – ja, auch der Herr Wolf (sic) – dürfen gerne vortreten, um vorzuführen, wie sich die Impfung auswirkt. Besonders auf die Wirkung der 2ten Dosis darf man gespannt sein. Ich vermute, erst dann wird sich zeigen, was diese Impfung wirklich wert ist.

    Ich freue mich, das vorgeführt zu bekommen.

    Zitat Sokrates9 “Sind klassische Impfstoffe schlechter als die Gentechnik?”
    Kann man so nicht sagen. Wichtig wäre bei allen Varianten eines Impfstoffes ausreichende, langjährige Testung inklusive der Testung auf Kreuzreaktionen zu anderen Medis und auf Kontraindikationen. All dies wurde bei diesen neuen Impfstoffen nicht gemacht, geben sogar die Hersteller in den Beipackzetteln zu.

    Globalisierung gibt’s immer noch. Besonders hier, wo solche Dinge weltweit erzeugt werden. Kaufen kann man viel und überall. Nur ausschlaggebend ist für jedes Land eine bestimmte Zulassungsbehörde. Sie allein entscheidet, was zugelassen/gekauft werden darf. Für die Schweiz als NichtEU-Land ist die swissmedic zuständig. Für England die MCA. Für die USA die FDA. Ein Medi einer anderen Zulassungsbehörde zu kaufen ist zwar (illegal auf dem Schwarzmarkt) möglich, aber strafbar. Möglicherweise auch lebensgefährlich.

  5. GeBa

    @ Rado & sokrates9
    Ich schließe mich euch an, ich würde mich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht einmal impfen lassen, wenn man mir einen Goldbarren dazu schenkt 🤭

  6. Cora

    – Das “eine Woche vorher heraustesten” aus dem Lockdown wird von der Opposition abgewürgt.
    – Der Impfstart wird in einer konzertanten Aktion in der EU gleichzeitig am Sonntag, begonnen, obwohl der Impfstoff schon in einigen Ländern früher verfügbar war. Das kleine Ungarn scherte aus und impft seit Samstag.
    – Jene die nun fordern, die EU hätte bei Pfizer/Biontech kaufen sollen, wie das etwa USA und Israel getan haben, werden als “Impfstoffnationalisten” verächtlich gemacht,, weil Biontech ja ein deutsches Unternehmen ist (Pfizer ist zwar eine US.Firma, aber wen kümmerts). Israel und die USA waren so schlau und haben sich genug davon gesichert. Na wenn das Nationalismus ist, dann muss das etwas Gutes sein.

    Ja, es ist ein Politikum. Um die Pandemie, um Menschenleben schert man sich reichlich wenig. Trotzdem wird die Bevölkerung in Deutschland dazu aufgefordert, sie möge zu Hause bleiben, nicht in die Schiorte fahren, “Dreht um”.
    https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/winterberg-polizei-im-einsatz-gegen-das-schneevergnuegen/

    Man setzt alle Hoffnung in die Impfung, versagt aber jämmerlich auf der ganzen Linie.
    Alles wird getan, um die harten “Schutzmaßnahmen” in der Bevölkerung durchzusetzen, doch die Linderung in Form von Impfung wird lasch betrieben, wenn nicht hintertrieben.

  7. Cora

    In Phase II definiert das Gesundheitsministerium:
    Ärzte, Krankenkassen-Ambulatorien, (man bemerke hier werden die Privaten ausgeschlossen!), Impfteams, Dienststellen in kritischer Infrastruktur, z.B. Arbeitsmediziner

    Bei dieser Gruppe, die Gesundheit betreffend, ist also der ORF auch dabei. Man merke: der ORF versorgt unsere Gesundheit, ist dafür? systemrelevant! So sieht es die Bundesregierung, das Gesundheitsministerium. Wahnsinn!

    Die Zweiklassengesellschaft ist bereits da. Wer zum Staat gehört, gehört dazu. Auf die anderen (die das bezahlen dürfen) wird gesch… pfiffen!

    Wir werden uns das merken, wer (welche Regierung) wo (beim ORF) die Prioritäten sieht. (Dieses Wort ist gelassen ausgesprochen. Glaubet ja nicht, dass ich euch je wieder wähle.)

    Ich will ja nicht zum tausendsten Mal den den Satz von George Orwell wiederkäuen, aber selten war er angebrachter: Alle Schweine sind gleich. Doch manche sind gleicher.

    Die Banken, allen voran die Österreichische Nationalbank, sind übrigens auch dabei, wie der Standard berichtet. Staats und staatsnah. Die haben es sich gerichtet. Man kann gar nicht so viel essen…

  8. sokrates9

    Miner Meinung nach wäre die einzig zulässige Priorität in der Definition von Risikogruppe wie Lebensalter und Vorerkrankungen, die einen hoffentlich gegebenen Schutz wirklich nötig haben. Aus Imagegründen würde ich auch einigen Spitzenpolitikern nicht das Privileg sondern die Pflicht sich impfen zu lassen zugestehen damit sich die Bevölkerung von der gepredigten Harmlosigkeit überzeigen kann. Alles andere ist schon wieder Gesellschaftspolitischer Wahnsinn wenn Listen erstellt werden dass Häftlinge (können nicht davonlaufen) Migranten und andere Pseudosystemerhalter bevorzugt werden.

  9. Falke

    Die Aktion des ORF-Generals – genauer gesagt, die Zustimmung des Gesundheitministers – ein “Privileg” zu nennen, ist sehr euphemistisch: meiner Meinung nach liegt sie schon bedenklich nahe an der Korruption. Die “Belohnung” dafür gibt es ja schon vorab, in Form der traditionell grünfreundlichen Berichterstattung des ORF. Aber sei’s drum: Für die Allgemeinheit ist das alles durchaus nützlich. An der – möglichen – Bildschirmabwesenheit verschiedener ORF-Sprecher und -Redakteure sind die Neben- und Nachwirkungen der Impfung dann leicht nachzuvollziehen.

  10. REIN

    ORF & Co
    Eine weitere Gruppe wurde lt. Ministerium ebenfalls als SYSTEMRELEVANT eingestuft: J ä g e r
    Vermutlich werden die dann auch im Impfplan “vorgereiht” ….
    Wundert euch in diesem Land noch was ?

  11. Cora

    Das ist schon das größte Staatsversagen seit 1945, denn nicht einmal bei eigener Planung, monatelange im voraus, bei einem EU-Beschaffungsprozess, ist man imstande, umzusetzen. Bei der Flüchtlingskrise 2015 konnte man noch behaupten, dass die Regierungen davon überrascht worden.

    Machen nicht schwafeln, möchte man den PolitikerInnen spontan entgegenhalten, mit neoliberalistischer Manier, in wohlmeinendster Absicht natürlich. Schneidet euch doch ein Scheibchen vom Neoliberalismus ab, wie macht’s der? Denn der hat Erfolg. Einfach mal von den besten abschauen, gell?
    Oder schaffts das auch nicht…

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