Das Pendel schlägt zurück…

“….Das niederländische Parlament hat am Donnerstag die Aufnahme Albaniens als Kandidat zum EU-Beitritt abgelehnt. Mit deutlicher Mehrheit fasste das Parlament eine Entschließung, die Premierminister Rutte nun verbindlich verpflichtet, gegen den Kandidatenstatus für Albanien zu stimmen. Damit hat die EU nicht mehr die Möglichkeit, Albanien noch vor Weihnachten als neuen Kandidaten offiziell aufzunehmen…” (hier)

11 comments

  1. Klaus Kastner

    Dank sei den Holländern!

    Ich habe Albanian letztes Jahr zum ersten Mal besucht. Bei aller Sympathie für edle Werte einer europäischen Familie — dieses Land bei weitem nicht in der Lage, mit Freiheiten wie z. B. dem freien Güter- und Kapitalverkehr fertig zu werden. Geschweige denn, in einer Währungsgemeinschaft.

    Man muss sich doch die Leistungskraft der einzelnen Volkswirtschaften ganz wertfrei anschauen, bevor man sie dem internationalen Wettbewerb frei gibt. Griechenland hat keinen produktiven Sektor, der international eine Rolle spielen könnte. Albanien noch viel weniger!

  2. Reinhard

    Was, Europa ohne das Land der Skipetaren?
    Dieses mehrheitlich muslimische Paradies an der adriatischen Ostküste, wo heute noch Familienehre und Blutrache über allem Gesetz stehen? Oder, wie selbst Wikipedia anmerkt:
    “Laut dem Korruptionsindex von Transparency International vom Jahr 2013 steht Albanien weltweit auf Platz 116 bei 177 untersuchten Ländern.”
    Das darf nicht sein! Her mit dem Freien Warenverkehr!
    Auch wenn böse Zungen behaupten, zumindest in das Land mit der weltweit höchsten Mercedes-Dichte hinein funktioniert der eh schon recht gut.
    Also, auf nach Albanien!
    Immerhin sind unsere Autos schon dort…

  3. Rennziege

    Ich versteh’ die Holländer nicht. Warum sollte die EU ausgerechnet Albanien nicht aufnehmen? Ts, ts!
    Das Land erzielt doch einen fulminanten Exportüberschuss — an Dschihad-Kämpfern, Drogenhändlern, Auftragsmördern, hochmodern vernetzten Ver- und Einbrechern aller Art, an Schlepperbanden, Schutzgelderpressern, Zuhältern und Zwangsprostituierten. Is’ das etwa nixxx? 🙂

  4. KClemens

    Da wird doch sicher eine/r bei der EU noch einen Trick kennen, um das Votum der Niederländer ignorieren zu können.

    Denn die EU in ihrem Lauf, halten weder Ochs noch Esel auf………

  5. Reinhard

    @wc
    Ich halte mich einfach an öffentliche Quellen.
    Zitat Wikipedia:
    “Die Volkszählung von 2011 ermittelte folgende Religionszugehörigkeiten: 56,7 % muslimisch, 10,03 % römisch-katholisch, 6,75 % albanisch-orthodox, 5,49 % nicht zugeordnet, 2,5 % atheistisch, 2,09 % Bektaschi und 0,14 % protestantisch/evangelikal.”

    56,7% ist mehrheitlich muslimisch. 17% Christen sind keine Mehrheit.
    Lernen Sie einfach mit offiziellen Statistiken umzugehen.

  6. world-citizen

    >>>>>>>>>>>>>>>>> Zitat Wikipedia: <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

    OK, wenn schon Wikipedia, dann auch die Volle Wahrheit! (Bekanntlich sind ja die Halbwahrheiten die gefährlichsten Lügen)

    Also noch mal Wikipedia:

    "Lässt man die Bekenntnislosen außer acht, haben sich die Verhältnisse zu Gunsten der Christen, besonders der evangelikalen Freikirchen verschoben. Einerseits haben gerade unter den Katholiken relativ viele auch in der Zeit der kommunistischen Verfolgung an ihrem Glauben festgehalten, so dass es der katholischen Kirche nach 1990 mit italienischer Hilfe leichter fiel, sich zu reorganisieren. Andererseits wählten viele das Christentum, weil es kulturell mit dem Westen verbunden ist. So hat nicht nur die katholische Kirche Zuwachs, sondern auch die im Land aktiven protestantischen Kirchen und Glaubensgemeinschaften verzeichnen zahlreiche Eintritte.[42] Andererseits hat auch die albanisch-orthodoxe Kirche seit 1991 besonders durch die Arbeit von Erzbischof Anastasios Yannoulatos einen ungeahnten Zulauf. Weniger dynamisch war die Entwicklung des Islam. Zwar kam viel Unterstützung aus Arabien, und es wurden zahlreiche Moscheen errichtet, die strenge wahabitische Ausrichtung der arabischen Helfer stieß bei den Albanern aber auf wenig Resonanz, gleiches gilt für die Missionierungsversuche schiitischer Mullahs aus dem Iran."

    Im Übrigen geht es ja noch gar nicht um einen Beitritt, sondern nur um die Frage, ob das Land für einen solchen überhaupt kandidieren darf. Und da ist es schon ein großes Maß an Arroganz, wenn das von Leuten entschieden wird, die das Land überhaupt nicht kennen.

  7. Reinhard

    @wc
    Ich habe nichts über Trends ausgesagt, also auch nicht gelogen, nicht einmal halb.
    Sie sind hier der, der mit falschen Zahlen agiert. Ich habe nur mit den richtigen geantwortet. Ihr Pech, wenn Sie die Wahrheit nicht vertragen.
    Dass das Christentum nach “ungeahntem Zulauf” immer noch eine verschwindende Minderheit gegenüber dem Islam darstellt, ändert nichts an dieser Tatsache.

  8. world-citizen

    >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Dass das Christentum nach “ungeahntem Zulauf” immer noch eine verschwindende Minderheit gegenüber dem Islam darstellt, ändert nichts an dieser Tatsache. <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

    In säkularen Staaten spielen Religionen nur eine untergeordnete Rolle. Wie viele da nun der einen oder anderen Religionsgruppe angehören ist eigentlich unerheblich.

  9. Reinhard

    @wc
    Sie selbst stellen ungefragt Zahlen in den Raum, und wenn man Sie widerlegt, behaupten Sie, die Zahlen würden eh nicht wichtig sein.
    Eine seltsame Diskussionskultur.
    Lassen wir’s gut sein.

  10. world-citizen

    >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Sie selbst stellen ungefragt Zahlen in den Raum, und wenn man Sie widerlegt, behaupten Sie, die Zahlen würden eh nicht wichtig sein. <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

    Die von mir genannten Zahlen wurden mir von Menschen in Albanien genannt. Ich habe sie (leider) nicht nachgeprüft, aber es ist auch kaum anzunehmen, dass sich die Relation von 2007 – 2013 entscheidend geändert hat.
    Zahlen sind eine Sache und Menschen eine ganz andere. Die Statistik führt für Österreich auch 63,2 % katholische Christen an. Zieht man davon allerdings jene ab, die zwar getauft wurden aber seit ihrer Taufe nie wieder eine Kirche von innen gesehen haben, dann bleiben vielleicht allerhöchstens 30% übrig, die man ehrlich als Katholiken bezeichnen kann.

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