Das Problem der Linken mit dem Reichtum

“……Herausragende wirtschaftliche Leistungen haben nach den krausen Vorstellungen linker Egalitaristen strikt unterbunden oder zumindest massiv pönalisiert zu werden. Wer sich über das Mittelmaß erhebt, ist suspekt und gehört enteignet und/oder weggesperrt. Die Vorstellung, dass der Reichtum einzelner Bürger irgendeine segensstiftende Wirkung für die Gesellschaft haben könnte, ist Linken ganz und gar fremd. mehr hier

4 comments

  1. sokrates9

    In Zeiten in denen schon im Zwangskindergarten jeder Individualismus bekämpft wird und es oberstes Ziel ist dass alle gleich brav sind, Leistung nicht mehr zählt braucht man sich nicht zu wundern dass die linke kommunistische Idee immer mehr Wirkung zeigt. Wie in den 50er Jahren wir gerne auf die rückständigen kommunistischen Länder mit einem Schmunzeln gezeigt haben, wird in der nächsten Generation sich Asien / USA über die braven rückständigen europäischen Gleichheitstrotteln und klimarettenden Gutmenschen amüsieren!

  2. Kluftinger

    Manche verteidigen die Ansicht dass, wenn die Realität mit der Theorie nicht übereinstimmt, es schlecht für die Realität ist. Jetzt muss man nur noch die Begriffe auswechseln: wenn die Praxis nicht mit der Ideologie übereinstimmt, ist es schlecht für die Praxis.
    Erkennen sie den Zusammenhang mit der sozialistischen Bildungspolitik?

  3. astuga

    Linke haben in der Theorie ein ideologisches Problem mit Reichtum und Wohlstand an sich.
    In der Praxis haben sie ein Problem mit dem Reichtum der anderen – aber niemals mit dem eigenen.
    Das traf bereits auf Karl Marx zu, der sich als Salonrevolutionär durchs Leben schnorrte, und später durch Erbschaft und Glück beim Spekulieren an der Londoner Börse zu Wohlstand kam.

    Ein Blick auf die Führungsriege der roten, grünen und der Politiker von Die Linke reicht, um deren Lebensstandard abzuschätzen (von Roth bis Gysi).
    Entsprechend kommt auch die Wählerschicht dieser Parteien überwiegend eher aus dem saturierten bürgerlichen Milieu und dem rundum abgesicherten Beamtentum.
    Oder man sehe sich den Filmemacher Michael Moore an, bzw. diverse linke Promis (Schauspieler, Musiker etc.).
    Oder in aller Heimlichkeit ausgesprochen wohlhabende linksradikale Medienaktivisten wie einen Carlos Maza…

  4. Falke

    Die Grundidee des Sozialismus/Kommunismus ist, dass alle Menschen gleich sind – gleich gescheit, gleich fähig, gleich fleißig usw. Unterschiede sind sozial bedingt, also ungerecht. Gerechtigkeit herrscht nur dann, wenn alle gleich viel haben, egal was sie tun (oder nicht tun), sind oder können. Daher muss man den “Reichen” ihren (ungerecht erworbenen) Reichtum wegnehmen und unter den (unschuldig) Armen verteilen.

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