“Das Pulver der EZB ist verschossen”

Von | 26. April 2013

“…EZB-Direktor Jörg Asmussen hält die Möglichkeiten der Europäischen Zentralbank (EZB) für weitgehend ausgeschöpft, zur Lösung der aktuellen Probleme in der Euro-Zone beizutragen. „Wir können das Regierungshandeln nicht ersetzen, wir können keine Haushalte konsolidieren, keine Wettbewerbsfähigkeit herstellen oder Banken sanieren…” (mehr hier)

4 Gedanken zu „“Das Pulver der EZB ist verschossen”

  1. FDominicus

    Tja und das war der EZB vorher nicht bekannt? Wenn doch scheinen mir die Aktionen der EZB aber als noch schwachsinniger als ich es je vermutete. Wir können zwar nichts ändern, kaufen aber erst mal allen Ramsch auf, wenn es soweit kommt verabschieden wir uns auf die betrügerische Weise. Gerade damit hat Herr Asmussen ja mehr als genug Erfahrung….

  2. rubens

    @FDominicus
    Hohes Gehalt ist eben doch wichtiger als Mut. Mutig rotten sich diese hochbezahlten zusammen und sagen gemeinsam fürchten wir uns nicht. So hat keiner Schuld und keiner trägt Verantwortung. Daraus folgt, die allesamt sind überbezahlt.

  3. Herr Karl jun.

    “Haushalte konsolidieren, [..] Wettbewerbsfähigkeit herstellen oder Banken sanieren”

    Man muß leider davon ausgehen, dass die Regierungen das nicht mehr hinkriegen. Es würde bedeuten vom Polit-Modell “Wohlfahrtsstaat”
    endgültig Abschied zu nehmen, was schier unmöglich ist, denn längst hat sich eine satte Mehrheit der Wähler/innen in diesem Apanagenstaat zu Lasten Dritter bestens eingerichtet und sie wird von Claqueuren aller Art bestärkt, den Gewerkschaften (über deren Mitbestimmung in den Aufsichtsräten während der Finanzkrise so gar nicht viel gesprochen wird), Pensionistenverbände, Vertreter der Sozialindustrie, öffentlich-rechtlicher Rundfunk, u.v.m. – und natürlich die Volkswirte (meist als Vulgär-Keynesianer verkleidet).

  4. Mourawetz

    Betreffend Regierungshandeln und EZB-Handeln ein Wort von Roland Baader:

    “Die politische Kaste muss ihre Existenzberechtigung beweisen, indem sie etwas macht. Weil aber alles, was sie macht, alles viel schlimmer macht, muss sie ständig Reformen machen, das heißt, sie muss etwas machen, weil sie etwas gemacht hat. Sie müsste nichts machen, wenn sie nichts gemacht hätte. Wenn man nur wüsste, was man machen kann, damit sie nichts mehr macht.”

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