Das Putin-Rätsel

Russlands Präsident Putin ist seit dem 5. März nicht mehr öffentlich aufgetreten, was ungewöhnlich ist und für zahlreiche Spekulationen sorgt. (hier)

6 comments

  1. Rennziege

    … und “Die Welt” schürt diese Spekulationen ebenfalls. Könnte es nicht sein, dass der gute Wladimir Wladimirowitsch sich einfach eine Woche Spontanurlaub gönnt? In einer alten, entlegenen Datscha Stalins oder Gorbatschows?
    Oder einfach keinen Bock mehr hat auf westliche und östliche Gutmenschen, auf “Mutti” Merkel und Nobelpreisträger Obama, auf UNO-Impotenzler und Grünfaschisten, auf 49 “erforschte” Gender-Varianten? Oder auf geopolitische Naivlinge der EU und der USA, über die er einmal in Ruhe herzlich ablachen will?

  2. Enpi

    Ach was, der probiert nur seinen neuen Führerbunker aus. Für das künftige Wohlergehen der restlichen Menschheit wäre natürlich besser, er hätte den von einigen Gazetten vermuteten Bauchspeicheldrüsenkrebs.

  3. Fragolin

    @Enpi
    Und selbst wenn. Dann rafft es ihn dahin und aus irgend einem Loch kommt ein Kronprinz gekrochen.
    Glauben wir hier wirklich, Russland ist nur wegen Putin so, wie Russland ist? Kommt wirklich keiner auf die Idee, dass eher Putin wegen Russland so ist, wie Putin ist. Ein Spiegelbild der geknechteten russischen Untertanenseele, die seit Zarenzeiten nach der starken Hand lechzt und einem gockelhaften Führer wie Putin auch ohne den Versuch irgend einer Fälschung unglaubliche Wahl- und Umfragesiege beschert. Wenn Putin den Borstsch-Löffel abgibt kommt ein neuer kleiner Putinowitsch und alles bleibt wie gehabt. Den Fehler, so etwas wie den weichherzigen Gorbatschow oder den versoffenen Jelzin mit der Führung dieses unfassbaren Riesenlandes zu betrauen, begehen die Russen nicht nochmal. Und Putin wird bereits vorgesorgt haben, dass nach ihm keine Sintflut kommt, denn er mag ein Despot und ein Egomane sein, er ist aber auch eines: glühender Patriot. Eine Eigenschaft, die unsere Politraubritterkaste nicht einmal mehr ansatzweise nachvollziehen kann.

  4. Rennziege

    13. März 2015 – 19:01 Enpi
    Ts, ts! Ziemlich geschmacklos, jemandem einen Pankreaskrebs zu wünschen, ganz egal, wem.

  5. Enpi

    @Fragolin – Ich gebe ihnen recht, wenn sie meinen, daß Autokrat Putler nicht unvermutet vom Himmel fiel, sondern sein Führerstil erst auf dem Misthaufen der über Generationen geknechteten und verformten russischen Seele gedeihen konnte. Bleibt er, so wird die Situation brandgefährlich und wir steuern vielleicht auf einen heißen Krieg zu. (sicher jedoch auf eine Neuauflage des Kalten) Tritt der Putler ab, dann kommt ein Neuer. Welche Eigenschaften dieser letztendlich haben wird, werden wir noch sehen. Da beschäftigen wir uns damit wenn es soweit ist. Und was Jelzin betrifft, so mag er ein saufender Blödmann gewesen sein, aber letztendlich war er keine Bedrohung für den Westen, und ist folglich dem lügnerischen Ex-Geheimdienstler jederzeit vorzuziehen.

    Ihre Bemerkung, Putin sei ein “russischer Patriot” ist wohl an Naivität nicht zu übertreffen. Er treibt sein Land in den sicheren Untergang, politisch, wirtschaftlich und vielleicht auch militärisch. Er hält sich einen Hofstaat von Sycophanten, denen er großzügig Milliardengeschäfte – durchgehend russisches Volksvermögen und mittlerweile auch Rentengelder – zuschanzt und, selbst greift er vollkommen ungeniert in die Staatskasse (sein eigenes Vermögen wird auf ca 40 Milliarden geschätzt) Wenn das für Sie “patriotisch” ist, dann haben sie offensichtlich eine vollkommen anderes Definition des Wortes.

    @Rennziege – stimmt meine Bemerkung war alles andere als politisch korrekt. Interessiert mich aber nicht, denn manche Leute verdienen nicht zu leben.

  6. Fragolin

    @Enpi
    “manche Leute verdienen nicht zu leben.” stellt Sie selbst auf eine Stufe mit Leuten wie Putin. Genau seine Denkweise. Da sollte man sich überlegen, was man sich wünscht.

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