Das Schicksal eines weißen Hasen

Der amerikanische Kunsthistoriker Gary Garrels, der am längsten amtierende Kurator des berühmten San Francisco Museum of Modern Art (SFMOMA), wurde zum Rücktritt gezwungen, weil er „auch weiterhin weiße Künstler sammeln“ wollte. Ihm wird nun vorgeworfen, ein „gewalttätiger“ „Rassist“ zu sein. Dabei hatte er es doch nur gut gemeint und wollte mehr Diversität …/ mehr

9 comments

  1. sokrates9

    Immer wieder bemerkenswert wie heute”diskutiert” wird. Während im 17. Jahrhundert Voltaire sagte:Ich hasse, was du sagst, aber ich würde mein Leben dafür geben, dass du es sagen darfst.” .. ist auf unseren erfolgreichen Weg zurück ins Mittelalter die linke Meinungsdikktatur bereit nicht nur Aussagen wieder mit persönlichen irrelevanten Eigenschaften des Argumentiers (weiß/schwarz/Nazi;Frau usw) zu junktimieren sondern haben auch das (tolerante Ziel) die Person materiell uns psychisch zu vernichten!

  2. astuga

    Das greift viel zu kurz.
    Bereits die Moderne selbst ist ein rassistisches Phänomen, schließlich stammt sie aus Europa.
    Ebenso wie die Institution eines Museums.
    Jeder Museumsbesuch perpetuiert folglich Rassismus (der zwingend immer weiß und westlich ist).

    Man könnte die Institution als solches aber als negatives Anschauungsbeispiel für Rassismus weiterführen.
    In Form einer Sammlung für… äh, entartete Kunst.

  3. Johannes

    Der Hype um die Verfolgung der Weißen wird von Medien und Pseudointellektuellen unerbittlich geführt.
    Aber die Betreiber haben eigentlich überhaupt keine Möglichkeit ihre Forderungen auch nur annähernd zu realisieren wenn die Realität eben so ist wie sie ist.
    Wer gut lernt und in Physik geniale Talente hat wird zur NASA gehen können, wer dazu kein Talent hat und sich nicht bemüht wird dort auch keine Aufgabe übernehmen können.
    Und so ist es im ganzen Leben, man muss sich bemühen, muss sich Wissen und Können erarbeiten und dann kann man Erfolg haben, besonderen Erfolg kann man haben wenn noch ein Quäntchen Glück dazu kommt. Das gilt für alle Menschen, den Weißen fliegen auch nicht die gebratenen Tauben in den Mund.
    Wenn die Förderer, Betreiber und Gönner von BLM glauben diese Voraussetzungen aushebeln zu können werden sie ganz schnell scheitern.

    Ich glaube nicht das diese Bewegung eine große Zukunft haben wird, hier wird einfach mit Emotionen gespielt, man hat ein bisschen an der Macht geschnüffelt und sich in einen Machtrausch gesteigert der Illusion ist.

    Die Medien gehen dabei mit, wohl aus einem besonderen Grund und der heißt Trump. Wäre Obama Präsident würden diese Aktionen anders ablaufen.
    Wenn man betrachtet welche Medien wem gehören so kann man gerade bei renommierten Zeitungen erschreckende Eigentümerstrukturen finden welche ganz große Eigeninteressen und Machtansprüche vermuten lassen.

    Die USA werden von außen und innen von geldgebenden Milliardären aufgeblattelt, es zeigt sich die Verwundbarkeit der Gesellschaft durch manipulative Medien.

    Eine neue Art der Kriegsführung kann es sein wenn Meinung von außen manipuliert wird um ein Land zu schwächen.

  4. Cora

    Die “counter culture” gibt sich nun nicht mehr damit zufrieden, etwas entgegenzustellen, nein, sie möchte nun die Kultur der anderen vernichten, sie ist zur “cancel culture” geworden. Ein Vernichtungsfeldzug ist losgetreten worden, der alles was sich ihm in den Weg stellt, erbarmungslos auflöst von Journalisten zu denkmälern und zu Museumsdirektoren. sie kennt kein Halten mehr. ES geht ih nihct mehr um ein Nebeneinander, sondern sie holt nun zum letzten vernichtenden Schlag aus. Weil sie nie die Kraft hatte, an ihre Stelle zu treten, auch nach Jahrzehnten nicht.

  5. astuga

    @Johannes
    Sportartikelhersteller Nike und die Ex-Frau von amazon Gründer Bezos haben ja beispielsweise zuletzt erhebliche Summen an div. linksradikale Organisationen gespendet.
    Auch die Open Society Foundation von Soros tut sich seit Jahren mit “Großzügigkeit” hervor.
    Alleine 50 Millionen $ hat 2014 die American Civil Liberties Union (ACLU) für eine Kampagne zur Strafrechtsreform bekommen.
    Dazu sehr viele Spenden für die Wahlkampagnen von linken Richtern und Staatsanwälten in den USA.
    Etwa auch die Staatsanwältin die den Hate crime-Betrüger Jussie Smollett laufen ließ usw.

  6. Johannes

    @astuga
    Was könnten die Gründe dafür sein? Das begreife ich nicht wirklich.
    Bei Soros weiß ich das schon sein Vater ein Anhänger von Esperanto war, das dürfte auch den Sohn geprägt haben.
    Aber warum börsennotierte Weltkonzerne ihre Liebe zu linker Ideologie pflegen ist mir ein Rätsel.
    Zufall ist das keiner, welches Kalkül dahinter steckt hat sich mir noch nicht erschlossen, vielleicht ist es profan und eine einfache Kosten – Nutzen Rechnung.

    Ist es der kaufkräftige linke Bobo ?

  7. astuga

    Ohne ihn selbst zu fragen kann man natürlich nur spekulieren.
    Soros selbst sagte vor vielen Jahren in einem berüchtigten Interview zu Moral und Ethik befragt: I’m only here to make money.

    Vielleicht ist er einfach nur geldgierig wie machtgierig, vielleicht ein Soziopath?
    Vielleicht hängt er einer Form des Etatismus (engl. Statism) an?
    Ein Aspekt der manche Linke, Rechte und sog. Kapitalisten verbindet.
    Nicht zufällig hat er ja auch viele Jahre China als vorbildliches Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell gelobt.
    Bis die Chinesen vor kurzem angefangen haben die Ausländer rauszuwerfen – aber anderes Thema.

    Jedenfalls ist die Verbindung von Teilen des Großkapitals (mir fällt leider kein anderer Begriff ein) mit der radikalen Linken nichts neues.
    Es wird dem meist nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt.
    Gemeinsam ist ihnen allen jedenfalls der Glaube an große, zentralistisch gelenkte Strukturen die von einer Elite gelenkt werden.

  8. astuga

    Nachtrag: Soros setzt sich beispielsweise auch schon seit Jahren dafür ein, dass die Polizei in den USA nicht mehr der lokalen Politik unterstellt ist (Städten, Gemeinden, Bundesstaaten).
    Sondern unter Bundeskontrolle kommt.
    Dazu unterstützt er auch NGOs, Staatsanwälte, Richter und Politiker die gerade jetzt im Vorfeld der gewalttätigen Ausschreitungen und Proteste sehr aktiv und auffällig waren.
    Das gibt den ganzen Forderungen nach “Defund the police” eine völlig neue Bedeutung.

    Er gehört also zu den Leute im Hintergrund die Interesse sowohl an einer möglichen Privatisierung früherer Polizeikräfte haben, und ebenso daran die Polizei selbst zu einer zentral geführten Bundeseinrichtung zu machen.
    Diese Entwicklung wird bereits seit längerem kritisiert.
    thenewamerican.com/usnews/politics/item/21582-obama-and-allies-seek-to-nationalize-local-polic
    Siehe auch (Suchfunktion “Police”):
    http://thefreethoughtproject.com/wp-content/uploads/2016/08/usp-may-2015-board-book.pdf

  9. Johannes

    @astuga: Danke für das Protokoll, es zeigt das da mächtige Player am Werk sind. Gegen diese Mächte ist jeder US Präsident ein Waisenkind.
    Schade das die Masse der Menschen gar nicht mitbekommen an welchen Fäden sie hängen und wer daran zieht.

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