Das Schwein des Anstoßes im Kühlregal

Von | 25. Juni 2017

“….Lidl verkauft Börek mit Schweinefett. Das ist in Deutschland inzwischen Schlagzeilen wert. Da regen sich doch tatsächlich Menschen darüber auf, dass mitten in Europa, in Deutschland während des islamischen Fastenmonats Ramadan ein deutscher Lebensmitteldiscounter „Orient-Wochen“ veranstaltet und dabei gefüllte Teigtaschen mit Schweinefett anbietet. Da ist von „Instinktlosigkeit“ die Rede, von „Respektlosigkeit“ oder gar von einer „Unverschämtheit“. Manche Kommentatoren  im Internet versteigen sich gar zu der absurde Behauptung, im „Orient“ gäbe es kein Schweinefleisch. Börek sei „immer“ vegetarisch, wird da selbstbewusst und siegessicher behauptet. Das kommt, wie so oft, wenn Unwissen und Emotion die Feder lenken, wortgewaltig und fordernd daher….” (hier)

14 Gedanken zu „Das Schwein des Anstoßes im Kühlregal

  1. Falke

    “Lidl hatte die Verwendung des Schweinefetts auf der Verpackung angegeben”. Da vergisst der Autor leider, dass viele der neu eingewanderten Fachkräfte nicht lesen können, und schon gar nicht Deutsch. Da hat der Lidl-Konzern natürlich zu recht Angst, dass derart getäuschte Moslems klagen könnten, dass sie wegen des (sogar unwissentlichen) Konsums von Schweinefett im nächsten Leben nicht an die 72 Jungfrauen herangelassen werden, ja sogar vielleicht gar nicht in Allahs Reich eingelassen werden.

  2. raindancer

    einfach dran denken, dass Creutzfeldt-Jakobsen in letzter Zeit gehäuft auftritt.

  3. bill47

    Ich weiss ja, warum ich bei Lidl einkaufe.

  4. Weninger

    Oh ein Sturm in Wasserglas, oder was juckt es die Eiche?

  5. astuga

    Supermärkte ua. der REWE Gruppe verkaufen das ganze Jahr über Ethno-Milchprodukte der Firma Garmo unter dem Begriff GAZI.
    Oft zusätzlich mit einer abgebildeten Moschee (Hagia Sophia?) auf der Verpackung.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Gh%C4%81z%C4%AB_(Titel)

    “Ghāzī, türkische Schreibweise Gazi, manchmal auch Ghasi[1] (arabisch غازي, DMG ġāzī ‚wer einen Kriegszug unternimmt, Angreifer, Eroberer‘) ist die Bezeichnung für einen muslimischen Krieger, der an dem Ghazw teilnimmt und damit zum „Kämpfer für die Sache Gottes“ (al-ġāzī fī sabīli ʾllāh) wird.
    Es gilt im Islam als besonders verdienstvoll, als Ghāzī an Feldzügen gegen die Ungläubigen teilzunehmen…”

  6. mariuslupus

    Das kommt davon , wen der Aberglaube zu Staatsräson erhoben wird.
    Warum wird das arme Schweinderl diffamiert. Zugegeben zu Mohammeds Zeiten, hatte das arme Schwein Trichinen und die Mannen des Propheten waren mit vergewaltigen, brandschatzen und morden so beschäftigt, dass sie keine Zeit hatten einen Eiskasten zu erfinden. Jeder Mohammedaner hat einen Salivationsreflex beim Anblick und köstlichen Geruch eines Spanfakls am Spiess. Aber der Imame hat ihm gesagt, “du darfst nicht !”.
    Jetzt lässt er seinen Frust auf den Frauen der Ungläubigen aus.

  7. Falke

    @raindancer
    Ich bin empört! Bekanntlich schieben Kassierinen in Supermärkten eine ruhige Kugel, völlig stressfrei, und werden dafür noch fürstlich bezahlt. Da kann man doch erwarten, dass so eine Kassierin die Kunden individuell behandelt und ihnen – möglichst noch in deren Muttersprache – freundlichst und händchenhaltend die komplizierten Rabatt- und sonstigen Bezahlsysteme des Betriebes ausführlich erklärt und ihnen – möglichst auf eigene Rechnung – auch Kulanzlösungen anbietet.

  8. Oliver H.

    @bill47

    “Ich weiss ja, warum ich bei Lidl einkaufe.”

    Ist das so? Aus dem verlinkten Text: “Der Discounter zieht den Schwanz ein und gelobt Besserung: Man wolle die Rezeptur ändern, so heißt es aus der Konzernzentrale.”

  9. Weninger

    Oliver H.
    Welche Geschäfte sind denn für Sie koscher?

  10. raindancer

    @25. Juni 2017 – 14:01 Falke
    dafür hat sie nun einen kostenlosen Starlett Auftritt in den Medien ….:) von der ausgelaugten Kassiererin zum Nazi….das ist mal eine Karriere 🙂 und die Facebook Tussi bekommt von unseren Elüten den goldenen Anti-Hatespeech Orden für den Kampf gegen rechts!

  11. Reini

    Bei dem Grenzübertritt als Willkommensmenü Schweinsbraten und Schweinsschnitzel und das Problem mit dem Fleischansichten wäre in Europa gelöst. Steht die Religion oder die Flucht im Vordergrund, sind es Wirtschafts- oder Kriegsflüchtlinge, es würde sich die Streu vom Weizen trennen. Die Integration würde ein Selbstläufer werden, da alle Unintegrierbaren diese Länder meiden würden.

  12. Christian Weiss

    Schon mal gefragt, ob ich mich beleidigt fühlen könnte, weil mich die Verteufelung eines der hervorragendesten Nahrungsmittel überhaupt in meinen Gefühlen verletzt?

    Das Schwein ist im Gegensatz zu all den Vogelfuttern, die uns irgendwelche Esoteriker als Wundermittel unterjubeln wollen, tatsächlich Super-Food. Ein Kotelett enthält wahrscheinlich so ziemlich den höchsten Anteil an der ganzen breiten Nährstoffpalette, die ein menschlicher Körper so benötigt. Das sind eine grosse Zahl von Spurenelementen, Vitaminen, Eiweissen und Kalorien drin. Nichts davon findet sich beispielsweise in Chia-Samen, dafür kriegt man davon hochschmerzhafte Blähungen.

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