Das Sozialismus-Rätsel

Von | 11. Oktober 2021

Warum bleibt “Sozialismus” für viele Intellektuelle auch nach dem empirisch erwiesenen Scheitern in zwei Dutzend sozialistischen Regimen immer noch attraktiv? Wie immunisieren sich die Sozialismus-Freunde gegen Einwände? Wie haben prominente Linke sozialistische Mörderregime verharmlost und verklärt? Diesen Fragen geht Kristian Niemietz in seinem Buch “Sozialismus. Die gescheiterte Idee, die niemals stirbt” nach. Ich habe für die Hanns-Seidel-Stiftung eine Rezension geschrieben. Hier zu lesen.

2 Gedanken zu „Das Sozialismus-Rätsel

  1. Allahut

    Man sollte zuerst einmal den Begriff „Intellektueller“ neu definieren. Speziell bei den Linken wird „prominent“ meist mit „intellektuell“ gleichgesetzt. Mittelmäßige Schauspieler, wenig talentierte Schriftsteller, und nicht zu vergessen „Staatskünstler“ aller Art, werden ohne irgendeinen diesbezüglichen Nachweis zu den Intellektuellen gezählt. Linke Mörderregime zu verherrlichen wird selbstverständlich toleriert, ein verstaubtes Liederbuch hingegen wird zur Staatskrise hochstilisiert, und der „Deutsche Gruß“ reicht für 10 bis 15 Jahre Häfn.

  2. Kluftinger

    von wegen „prominent“, da passt die Definition von Gerd Bacher:
    „Elite“ entsteht durch Leistung, „Prominenz“ durch Beifall.
    Man kann vermuten, dass viele Prominente nicht durch Leistung auffallen, sondern durch Beifall gesponserter durch Steuergelder finanzierten Claqueure existieren?

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