Das verlorene Vierteljahrhundert

Von | 28. März 2014

“…..Die nominellen Bruttolöhne steigen zwar Jahr für Jahr, netto stagnieren die Reallöhne aber seit 24 Jahren: Was die Inflation übrig lässt, fressen Steuererhöhungen und kalte Progression weg….” (hier)

4 Gedanken zu „Das verlorene Vierteljahrhundert

  1. Thomas Holzer

    Ja ja, die österr. Nationalbank, ein Ausbund an Unabhängigkeit! 😉
    Da darf und kann ich nur schreiben: Dank an “unsere” ach so weitsichtigen und selbstlosen Politiker; sie tun doch alles, damit es uns allen besser geht 🙂
    Jetzt wäre nur noch interessant zu erfahren, ob die Parteienförderung in den letzten 24 Jahren inflationsbereinigt auch stagnierte……………

  2. sybille Stoa

    http://www.agenda-austria.at/wp-content/uploads/2014/01/gdw-kw61.jpg
    Die neoliberale Agenda Austria hatte schon vor einiger Zeit aufgezeigt, dass die hohen Steuern und Abgaben beschäftigungshemmend und wachstumshemmend wirken. Im gleichen Zeitraum stieg auch die Abgabenbelastung auf den Faktor Arbeit und Wirtschaft von 39,7% des BIPs auf 45,2% des BIPs. Parallel wurden noch weitere versteckte staatsnahen Abgaben erhöht, wie die LKW-Maut, die GIS, die Kammerumlagen (obwohl die AK hier mehr erhöhte als die WKO)

    Dennoch versteht die AK nicht, warum Lebensmittel in Wien um so viel teurer als in Berlin wurden:
    http://derstandard.at/1395363505871/AK-kritisiert-Lebensmittel-in-Berlin-billiger-als-in-Wien

  3. Thomas Holzer

    @sybille Stoa
    Seien Sie mir bitte nicht böse, aber für diese Erkenntnis braucht kein “normal” denkender Mensch eine Agentur oder eine Statistik; der Hausverstand reicht vollkommen 😉

  4. Rennziege

    Das Problem dabei: Wer seinen Haustorschlüssel verliert, kann ihn wiederfinden, mit Glück beim Fundamt abholen, sich ein neues Schloss zulegen …
    Wer aber ein Vierteljahrhundert verliert, kriegt es niemals wieder, auch wenn er (so das in Österreich überhaupt möglich wäre) eine andere Regierung wählt. Die Zeit ist weg, unwiederbringlich und irreparabel. Und ein Vierteljahrhundert Leben ist für uns Sterbliche ein Drittel der Ewigkeit.

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