Das Versagen der Staatssender

(WERNR REICHEL) Neben Netflix, Facebook, Twitter, Instagram oder YouTube wirken ORF, ARD oder ZDF wie Mediendinosaurier. Sie passen nicht mehr in die moderne digitale Medienwelt. Sie sind zu groß, zu plump, zu gefräßig. Sie sind aus der Zeit gefallen. Lindenstraße vs. Game of Thrones. Was seinerzeit für die Installierung von öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten gesprochen hat, der Aufbau von zerstörten oder nicht vorhanden Sendernetzwerken, die Frequenzknappheit oder die hohen Kosten für den Betrieb von TV-Sendern, ist alles längst Geschichte. Obwohl diese Rundfunkechsen gigantische Mengen an Gebühren verschlingen, produzieren sie nichts, was ihre Existenz noch rechtfertigen würde: drittklassige Fiction, die nur noch bei Rentnern halbwegs ankommt, TV-Serien und Krimis, deren politisch korrekte Heils-Botschaften so hintergründig wie ein Vorschlaghammer sind, Informationssendungen, deren einziger Zweck es ist, die herrschende Klasse weiter an der Macht zu halten und die Folgeschäden ihrer linken Politik zu verschleiern und umzudeuten.

Der Grund, warum diese personell aufgeblähten Anstalten noch existieren: sie sind ein wichtiger Teil des neosozialistischen Herrschaftssystems. Die staatlichen Sender und Internetangebote sind die Lautsprecher und die Propagandamaschinerie eines morsch gewordenen Systems.

Die Staatssender waren schon immer politische Erziehungsanstalten und Propagandainstrumente. Früher war es nur nicht so offensichtlich, weil die Bürger mit dem politischen System und der herrschenden Klasse noch grundsätzlich zufrieden waren, die Gesellschaften im Großen und Ganzen funktioniert haben. Die Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Medien war auch damals nicht unabhängig und objektiv, aber noch weitgehend mit den Alltagserfahrungen der Bürger kompatibel. Das hat sich in den vergangenen Jahren geändert, vor allem seit dem Herbst 2015.

Die repräsentative Demokratie und die traditionellen Parteien stecken angesichts der dramatischen Fehlentwicklungen in einer tiefen Krise. Viele Bürger haben das Vertrauen in den Staat, seine Institutionen und seine Vertreter verloren, sie fühlen sich im Stich gelassen.  Statt über diese Krise zu berichten, aktuelle Missstände aufzudecken, Fehlentwicklungen aufzuzeigen, den tiefen Spalt zwischen Regierenden und Regierten zu thematisieren, die  Machthaber zu kritisieren oder Kritiker zu Wort kommen zu lassen, machen die staatlichen Sender das Gegenteil: Sie propagieren die Politik der herrschenden Klasse, hetzen gegen deren Kritiker, filtern und unterdrücken Informationen, vermischen Meinung mit Nachrichten, schüren Ängste, hetzen gegen Dissidenten. Man braucht sich gegenseitig, bildet eine Schicksalsgemeinschaft, schließlich sind die Medienanstalten selbst ein politischer Akteur und Machtfaktor, der die Regierungen nur so lang stützt, so lange sie nicht den Pfad der politisch korrekten Tugend verlassen.

Angesichts der krisenhaften Entwicklungen in ganz Europa erleben die staatlichen Mediendinosaurier jedenfalls eine Renaissance. Jetzt können sie sich bei ihren Herren bzw. bei Mutti nützlich machen, sie vor dem Absturz bewahren, die Unzufriedenheit und steigende Wut der Bevölkerung dämpfen und in andere Richtungen lenken (Kapitalismus, AfD, „Nazis“, Trump etc.) und so ihre Nützlichkeit beweisen. Macht man seine Arbeit brav und zur Zufriedenheit der herrschenden Klasse, ist die nächste Erhöhung der Gebühren oder Haushaltsabgaben praktisch fix. Diese Anstalten sind keine Stütze der Demokratie – Demokratieabgabe, Public Value, Qualitätsjournalismus blablabla -, sondern eine Gefahr für sie. Die Staatssender beeinflussen die öffentliche Meinung nach den Vorgaben der Mächtigen, sie fungieren als politisch Erziehungsanstalten für das Stimmvieh.  Das beweisen die deutschen und österreichischen Anstalten in den derzeit laufenden Wahlkämpfen täglich neu.

Im ORF-Sommergespräch gibt der Urlaubsfreund des SPÖ-Chefs und amtierenden Bundeskanzlers den braven Stichwortgeber und funktioniert die Sendung zu einer einstündigen Werbeveranstaltung für die SPÖ um. Kritische oder unangenehme Fragen – von denen es Dutzende gegeben hätte – werden nicht gestellt. Ein Sittenbild. Besser kann man die Verfilzung von SPÖ und Staatsfunk, und was das für Land bedeutet, gar nicht ins Bild setzen.

Kerns größter Herausforderer, Sebastian Kurz, kam eine Woche zuvor in der selben Sendereihe kaum zu Wort, weil ihm der Moderator ständig ins Wort fiel. Am Ende dieses Sommer-„Gesprächs“ hatte ORF-Mann Tarek Leitner fast die gleiche Redezeit wie Sebastian Kurz. Der ORF schlägt sich ganz offen auf die Seite der SPÖ, die in Österreich seit knapp 50 Jahren fast ununterbrochen an der Macht ist. Man macht sich nicht einmal mehr die Mühe, so zu tun, als ob man noch objektiv und unabhängig wäre.

Das ZDF funktioniert eine Diskussionssendung zum Tribunal gegen AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel um.  Moderatorin Marietta Slomka ist die Anklägerin, auch sie fällt Weidel permanent ins Wort und das nach parteipolitischen Präferenzen gut ausgewählte Saal-Publikum johlt vor Freude, als Weidel das Studio entnervt verlässt, weil sie unter diesen Umständen keine ihrer politischen Botschaften rüberbringen kann. Im staatlichen ZDF-Studio kam angesichts dieser menschenverachtenden Inszenierung beinahe Lynchstimmung auf. Die „Hexe“ Weidel konnte aus der künstlichen Umgebung und der „heilen“ Welt des ZDF-Studios vertrieben werden, die zurückgebliebenen Einheitspolitiker konnten danach das machen, was sie von Anfang an vorhatten: Scheindebatten zur Unterhaltung und Ablenkung der Zuschauer führen, während draußen in der realen Welt die staatliche Ordnung zu bröckeln beginnt. Denn alle entscheidenden Zukunftsfragen sind in Deutschland wie in Österreich „alternativlos“. Was Slomka im ZDF und Leitner im ORF gemacht haben, Partei zu ergreifen und ihre Gegner nicht zu Wort kommen zu lassen, sie daran zu hindern, ihre Argumente und ihre Kritik öffentlich vorzubringen, ist nichts anderes als Zensur. Es ist das Gleiche, wie Textteile in Zeitungen oder Büchern zu schwärzen, sprich kritische Stimmen und unliebsame Meinungen zu unterdrücken.

ORF und ZDF haben jegliche Scham verloren, der öffentlich-rechtliche Auftrag ist angesichts solcher Propaganda-Sendungen nur noch eine Farce. Man ist ganz offen parteiisch und hetzt gegen jene, die den poltisch-korrekten Meinungskorridor verlassen haben. All diese TV-Diskussionen bieten nur noch Scheindebatten, weil sie sich immer in einem genau abgegrenzten und überwachten Meinungsrahmen bewegen dürfen, wer ihn sprengt, wird fertiggemacht. Was und wie diskutiert werden darf, bestimmt die politmediale Herrschaftsklasse.

Die öffentlich-rechtlichen Sender haben auf das falsche Pferd gesetzt. Nur mit besonders ausgewogener Berichterstattung und besonders hohen journalistischen Standards hätte man eine echte Existenzberechtigung, zumal man den Bürgern schwer auf der Tasche liegt. Die Staatssender haben sich für einen anderen Weg entschieden. Sie haben sich mit den Herrschenden gemein gemacht, haben stets ihre Geschäfte besorgt, ihre Ziele propagiert und ihre Fehler gedeckt.  Sie waren niemals einfach nur Rundfunksender, sie waren niemals Vierte Gewalt, sie waren immer schon fester und wichtiger Teil dieses Systems und werden auch mit ihm untergehen.

In Deutschland wird sich nach der Wahl wohl nichts ändern. Die sozialistische CDU-Kanzlerin wird auch nach dem 24. September gemeinsam mit irgendeiner ihrer Blockparteien Deutschland weiter in Richtung Abgrund steuern. Nicht zuletzt deshalb, weil sie sich auf ihre Medienanstalten verlassen kann. In Österreich könnten sich die politischen Verhältnisse hingegen tatsächlich ändern. Sollte eine konservativ-rechte Koalition an die Macht kommen, wäre eine ihrer dringlichsten Aufgaben, den ORF komplett umzubauen oder noch besser zuzusperren. Es wäre eine Investition in die Zukunft des Landes, ein Befreiungsschlag für Österreich und für die kränkelnde Demokratie, die stickige Medienlandschaft würde endlich durchlüftet und die öffentlichen Debatten neu belebt.

 

36 comments

  1. Thomas Holzer

    “……..die Seite der SPÖ, die in Österreich seit knapp 50 Jahren fast ununterbrochen an der Macht ist………”

    Ja eh! Aber die ÖVP ist auch nicht wesentlich kürzer fast ununterbrochen an der Macht.

    Der ORF müsste gar nicht zugesperrt werden, es müsste ihm nur die Zwangsfinanzierung entzogen werden, dann dürfte er sich endlich versuchen, am “Markt” zu behaupten. Wenn er so toll und gut ist, wie seine Vertreter immer behaupten, wird er überleben, wenn nicht, dann eben nicht.

  2. Arno Besendonk

    Derzeit größte Scheindebatte ist ja wohl die derzeitge Dauerpanikmache vor den alljährlichen Hurrikanen in der Karibik.
    Was im Mittelmeer passiert ist im derzeitigen Deutschen “Wahlkampf” egal, obwohl es die Lebenswirklichkeit der Bürger direkt betrifft.
    Wenn aber in Miami wg. Wind eine Kokosnuss von der Palme fällt wird drüber berichtet.
    Obwohl das unser Leben hier nur marginal betrifft und für uns schon mal garnicht gefährlich ist.
    Und was bei der Berichterstattung über die alljährliche Hurrikansaison natürlich nicht fehlen darf: der Hinweis auf den Klimawandel.
    Ganz so, als würde es die Stürme dort nicht jedes Jahr geben.

  3. KTMTreiber

    Auf unserem “Volksempfänger” laufen nur ab und an Dokumentationen und Juniors PS4. Ärgerlich empfinde ich die Zwangsgebühr, da ich keinerlei Angebote des österr. Propaganda- Apparates nutze. Schläge mir nicht ein so gewaltiger Gegenwind entgegen, hätte ich das 65 “- Zoll “Empfangsteil” schon längst beim nächsten Bauhof meines persönlichen Vertrauens entsorgt …

  4. Familienvater

    Ich stimme dem Artikel 100% zu. Der ORF muss zugesperrt werden.

    Ich arbeite seit Jahren in der Medienbranche und kenne den ORF und seine Günstlinge sehr gut. Der linke Gutmenschen-Mief, ist für einen konservativ denkenen Menschen unerträglich. Weltfremd. Dumm. Verschwenderisch. Unkreativ. Und vor allem arrogant. DAS ist der ORF.

    Weiß jemand, ob andere Staaten es geschafft haben, ihren “Staatsfunk” erfolgreich abzustellen? Gibt es da Vorbilder nach denen man sich richten kann?

    Der ORF MUSS zugesperrt werden, wenn Österreich eine Zukunft haben soll. Auf Dancing Stars mit übergewichtigen D-Promis kann jeder gerne verzichten. Die Sportveranstaltungen (Ski, Fußball, Motorsport) werden sicher von den Privaten dankbar angenommen und weiter betrieben werden.

    Also? Wie erlegt man diesen Drachen? Hat jemand konkrete Ideen?

  5. Thomas Holzer

    @Familienvater
    Wie von mir schon zuvor geschrieben: Man schaffe schlicht und einfach die Zwangsgebühr ab und ersetze diese natürlich nicht durch eine “Haushaltsabgabe” oder steuerliche Zuwendungen!
    Alles andere erledigt sich von selbst

  6. Reini

    Man bezahlt,… obwohl man den Sender gar nicht schaut,…
    Zwangsgebühren gibt es auch bei der Mafia,… dort heißt es Schutzgeld,…
    obwohl man den Schutz gar nicht braucht,…

  7. mariuslupus

    Die gleichgeschalteten Medien sind ein untrügliches Zeichen, dass die Regierungen denen sie dienen, sich mehr als eine Armlänge, von einer demokratischen Staatsform entfernt haben. In der Geschichte des Journalismus und der Medien hat es bis jetzt diese Unterwürfigkeit, das Hochjubeln und verstärken der Sprüche der Machthaber, nur in Diktaturen gegeben. Parallel dazu, die pauschale, diffamierende Verurteilung jeder oppositionellen, kritischen Meinung.
    Die Medien sind als die “vierte Kraft” im Staate, in einen Machtrausch verfallen. Die Motivation dazu ist wie immer, ausser Macht, Geld. Die Medienschaffenden wissen, dass nur die jetzt herrschende, linke Regierung, ihnen den Fortbestand ihrer Pfründe garantiert. Die Medien sind mit den Herrschenden eine Symbiose der mentalen und wirtschaftlichen Korruption, eingegangen.
    Jede demokratische Regierung müsste, zwingend, diese propagandistischen Monopolisten, feuern, an die frische Luft setzen.

  8. raindancer

    ich überlege einen Beamer zuzulegen, leider ist es so dass sobald ein TV Gerät einen Tuner drin hat man zahlen muss auch wenn es so wie in meinem Fall ist , dass ich keine SAT Kabel in der Wohnung habe ( man könnte ja eine Zimmerantenne haben), ebenso ist es so ..dass ich im ersten Stock im Haus meiner Eltern eine Wohnung ausgebaut habe, wir zahlen also pro Haus zweimal ORF Gebühr (zwei Meldezettel)

    Ebenso ist es äusserst schwierig eine Firma zu finden, die einem den Tuner im SmartTV verplombt.
    Grosse Monitore ohne Tuner inderselben Grösse wie Smarttvs sind aber doppelt oder dreifach so teuer obwohl sie weniger können(seltsam oder?)
    Mit einem Beamer wäre das Fiasko beendet..das sind so meine Pläne für die Zukunft, damit ich diesen DDR Staatsfunk nicht mehr finanzieren muss.
    Man weiss aber nicht ob es nicht noch mehr DDR like wird, und es in eine Haushaltsabgabe umgewandelt wird wie es in Deutschland bereits passiert ist, dann muss jeder zahlen egal ob TV oder nicht.
    http://gis.waldviertel-bilder.at/gis-fallbeispiel.htm

  9. Historiker

    Sebastian Kurz hat ja bei OE24 eine “Stellungnahme” zum ORF in seinem nächsten “Papier” angekündigt. Sollte er es mit Strache schaffen, den Schutzgeld-Erpressenden-ORF zu einem “Privat-SPÖ-Sender” ohne Gebühren zu machen, so würde er in die Österreichische Geschichte als Wiederhersteller der Meinungsfreiheit, der Objektivität und journalistischen Vernunft eingehen. – Wird’s aber wohl nicht spielen . . . leider . . .

  10. Historiker

    @raindancer
    ORF einfach ABMELDEN ! Abmelde-Formular im Internet ONLINE verfügbar. Ende Gelände. – NIEMAND braucht ein GIS-Fuzzi reinzulassen (ohne Hausdurchsuchungsbefehl) und der wurde bis jetzt NOCH NIE erteilt. – Schließlich läßt man ja die “Zeugen Jehovas” (normalerweise) auch nicht in sein Haus / Wohnung. – Und die “Zeugen-SPÖ” (GIS-Kontrollor) soll man reinlassen ? – Nie im Leben ! – Ich schau nicht, ich zahl nicht. Punkt. – Übrigens gibt es auch Fernseher ohne GIS : Der NOGIS ONE hat keinen Antennenanschluss und keinen Tuner und ist somit nicht Fernsehgebührenpflichtig. siehe : http://www.Nogis.at

  11. Thomas Holzer

    Ein flächendeckender, konzertierter GIS-Zahlungsboykott wäre mal ein schönes Zeichen für zivilen Widerstand in diesem Lande

  12. Christian Peter

    Obwohl der öffentliche Rundfunk mit seinem Marktanteil von über 50 % ist nicht das einzige Problem. Eigentlich noch schlimmer : Auch bei den Privaten herrschen gewaltige Missstände, immerhin werden ungefähr 85 % des Marktes in Deutschland und Österreich von ein paar wenigen Medienkonzernen wie Bertelsmann, Springer, Burda & Co bzw. Mediaprint und Styria Verlag in Österreich beherrscht, die statt unabhängiger und kritischer Berichterstattung ebenfalls 365 Tage im Jahr Parteipolitik betreiben.

  13. raindancer

    ich verstehe die Personen in Österreich nicht, habe gerade wortwörtlich von einem Kollegen bzgl Migrationsthema die Aussage bekommen: er sei gegen Abschiebung von kriminellen Migranten.
    Ich kann sowas nicht mehr nachvollziehen und Diskussionen sind eigentlich zu dem Thema schwierig, weil die Meinungen so krass auseinander gehen. Aber ich akzeptiere demokratische Vorgänge, jeder kann durch seine Wahlstimme (leider sehr selten) abstimmen, was er möchte.

  14. Christian Peter

    Das einzige Medium, wo es tatsächlich unabhängige Berichterstattung gibt, ist das Internet. Das ist den Machthabern ein Dorn im Auge, daher wird im Internet auf Geheiß der Regierungen in Deutschland und Österreich momentan im großen Stil zensiert.

  15. raindancer

    @Christian Peter
    hinzu kommt dass für die meisten die ganze Netzgeschichte so neu ist, wie für die Grosseltern der erste Fernseher ….das heisst sie wollen es auch genauso handhaben…
    Zensur Zensur Zensur, am liebsten wär ihnen Staatsinternet wie in China 🙂
    Sonntag gibts Internetmusikantenstadl, um 20h Parteinachrichten, um 20:15 Derrick und für aufgeschlossenen ein extra Zahlfilmchen natürlich auch meinungskonform.
    Allein wenn ich auf ntv oder n24 die Twitter und Facebook Kommentatoren höre bekomm ich das Fracksausen,
    weil man direkt merkt, die glauben nun sind sie hipp und modern.
    Dabei ist das alles schon Facebook für Senioren und Parteien und Firmenwerbung.
    Kein Schwein interessiert sich mehr dafür ausser unsere Zensuristen, die glauben sie müssen den Opi und den Bsoffenen ins Kittchen bringen, weil er Heil Hitler ruft.
    Auf youtube wird sowieso schon zensuriert wie wahnsinnig.
    Alle Sender sind parteienabhängig und gekauft , ebenso die Zeitungen. (Gleichschaltung)
    Diesmal nicht nur Österreich und Deutschland, sondern weltweit (die EU ist ein Hilfsapparat dafür)
    Von direkten Wahlen entfernen wir uns mehr und mehr.
    Die Migration ist wie eine Eiterbeule für alle arbeitenden Steuerzahler und speziell für die Frauen.
    Der Islam ist eine Lachnummer für jeden aufgeklärten Geist, ebenso die röm kath Kirche, die hat nur keine Terroristen mehr. Die Frauenfeindlichkeit des Islam wird akzeptiert auch in den Medien und von der Politik.
    Die schwulen Priester der röm. kath Kirche auch Tabu.Die Stofffetzen und das Massenkinderkriegen der Muslime und Afrikaner auf unsere Kosten nennt sich bunt und bereichernd (fragt sich nur für wen)
    Wir begeben uns in Richtung Diktatur, die Wahlen auch immer selt ener und das scheint erst der Anfang zu sein und manche wählen noch immer den alten Dreck (Parteien) weiter. Unfassbar.

  16. Falke

    Man sollte allerdings nicht vergessen, dass sich auch die privaten Sender und alle sonstigen Medien (sowohl in Deutschland als auch in Österreich) durchaus – insbesondere in der Flüchtlingsfrage – den “Vorgaben” der Regierung und deren öffentlichen Sendern angepasst haben und lange Zeit dieselbe Propaganda betrieben haben. Erst in den letzten Monaten ist eine leichte Opposition der privaten Medien verspürbar.

  17. Christian Peter

    @raindancer

    ‘Am liebsten wär Ihnen Staatsinternet wie in China’

    Weit sind wir nicht mehr davon entfernt, schließlich werden in den sozialen Medien im großen Stil Inhalte gelöscht, Sperrungen von Konten vorgenommen, usw., die gegen keine Gesetze verstoßen. Versteckt wird die Zensur häufig als ein Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen der Unternehmen – in Wirklichkeit haben diese den Auftrag der Regierung, die Nutzungsbedingungen möglichst schwammig zu formulieren, damit praktisch jeder Inhalt gelöscht werden kann. Sogar die Pläne für Überwachungs-, Sperr- und Filtermaßnahmen im Internet liegen für Europa längst in der Schublade, das Ziel ist ein ‘sauberes Internet’ wie im Iran. In Österreich ist übrigens das ÖVP – Innenministerium treibende Kraft dieser Bestrebungen.

  18. Thomas F.

    @Historiker
    Möchte gerne wissen, warum Sebastian Kurz so lange braucht um eine „Stellungnahme“ zum ORF in seinem nächsten „Papier“ zu verkünden. Er soll uns einfach versprechen, das Staatsfernsehen abzustellen. Geht in einem Satz. Mündlich. Nichts anderes will irgendwer hören.
    Und wir sind auch nicht neugierig darauf, von Strache versprochen zu bekommen, den ORF zu ‘entpolitisieren’. Dass er damit nur ein Umfärben meint, ist wohl jedem klar der nicht von zu viel Staatsfunk-Konsum benebelt ist.

  19. raindancer

    @Thomas Holzer
    sie müssen die FPÖ nicht wählen und ich werde niemals ÖVP wählen ..aber was sie sagen ist inkorrekt..
    der Wortlaut der Anti Gis Petition der FPÖ autet so
    An den Petitionsausschuß
    Betreff: Abschaffung der ORF-Zwangsgebühren

    Wir, die Unterzeichnenden, fordern eine faire Medienlandschaft für Österreich und daher die Abschaffung der ORF-Zwangs-Gebühren.

    Es wäre Aufgabe des öffentlich-rechtlichen Fernseh- und Rundfunkbetreibers, dem Objektivitäts- und Informationsprinzip gerecht zu werden sowie eine Grundversorgung an Bildung anzubieten. Diesem Auftrag trägt der ORF seit langem nicht mehr Rechnung. Nichts desto trotz werden vom Zuschauer/Zuhörer Gebühren zwangsweise eingehoben, und zwar die höchsten von ganz Europa!

    Noch schlimmer: Mit Umstellung auf digitales Fernsehen werden die Zuseher gezwungen, auf eigene Kosten technisch umzurüsten. Nehmen sie diese Mehrkosten nicht auf sich, so müssen sie trotzdem die ORF-Gebühren weiter bezahlen. Dies stellt einen unfassbaren Missstand dar, den wir nicht länger bereit sind hinzunehmen.

    Deshalb fordern wir in gemäß der vom Verfasser eingebrachten Petition an den Petitionsausschuss des österreichischen Nationalrates die schnellstmögliche Einstellung der Rundfunkgebühren und des Fernsehentgelts.

  20. Christian Peter

    @Thomas F.

    Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass ÖVP / SPÖ den öffentlichen Rundfunk aus der Hand geben ? Schließlich halten sich ÖVP und SPÖ in Österreich seit 70 Jahren mithilfe des öffentlichen Rundfunks + dem Medienkartell der privaten Medien (Mediaprint, u.a.) an der Macht.

  21. Gast*n

    Ist die Privatisierung des ORF tatsächlich so denkunmöglich?!? Kurz ist nicht gut auf den Staatsrotfunk zu sprechen, die FPÖ schon gar nicht, aber es gibt auch noch die NEOS (die hatten bzw haben da ja auch was diesbezüglich am Programm) und eventuell sogar Pilz…. Was meint das Forum? Bitte nicht die üblichen Anti-Kurz bzw. Anti-FPÖ-Postings! Danke & LG

  22. raindancer

    Gast’n …meine Meinung ..korrekt alle erwähnten haben versucht Initiativen gegen die GIS zu starten.,…
    aber letzten Endes zählt was politisch passiert und das wird man erst nach den Wahlen sagen können.

  23. Gast*n

    Aja fast vergessen: der ORF lässt uns heute wieder tief in seine ideologische Wunschwelt blicken – um am Ende fast resigniert festzustellen, dass es wohl noch nicht an der Zeit ist (Ausländerwahlrecht) – jedoch dachte man das von vielen heute realen Dingen noch vor 5 – 10 Jahren… http://orf.at/ballhausplatz2/stories/2405285/

  24. AD

    @Reini

    “Zwangsgebühren gibt es auch bei der Mafia,… dort heißt es Schutzgeld,…”

    nicht nur dort. “Zwangsgebühren” gibt es neben dem ORF und der Mafia auch bei den Kammern

  25. Rennziege

    Lieber Herr Reichel!
    “Neben Netflix, Facebook, Twitter, Instagram oder YouTube wirken ORF, ARD oder ZDF wie Mediendinosaurier”, schreiben Sie. Aber die Saurier aller Spezies waren sympathische Viecher, die vor Millionen von Jahren, weit vor dem homo erectus (leider ungetschändert) den Erdball zumindest in Teilen bevölkerten. Man schaue sich einmal an, wie begeistert besonders Kinder sich in einschlägigen Museen um sie scharen.

    Die Saurier lebten autark, niemand musste sie zwangsernähren, und es brauchte gewaltige Sonneneruptionen, Meteoriten etc.— nichts Genaues weiß man nicht —, um sie auszulöschen.
    Auch die öffentlich-rechtlichen Volkserziehungsanstalten Europas bedürfen diverser Naturkatastrophen (diesmal in Gestalt einer geistigen Renaissance der Bürger), um von der Landkarte zu verschwinden.
    Davon aber ist nichts zu erkennen; die schon in den Schulen einsetzende planmäßige Verblödung zugunsten der herrschenden Kleptokratie aller Couleurs ist gnadenlos wirksam.

    Traurig, aber wahr. Kürzlich waren wir mit den G’schrappen in Toronto, im Royal Ontario Museum. Obwohl schon im Teenie-Alter, verliebten sie sich erneut in die urzeitlichen Saurier, die dort reichlich zu finden sind, teilweise sogar animiert. Von den heutigen Sauriern, die Sie treffend schildern, halten sie gottlob nicht die Bohne.

  26. Johannes

    Ich glaube man darf die persönliche Meinung haben das der ORF als Organisation mit Führung und einer Mehrzahl an Mitarbeitern ein Weltbild vertritt das dem sozialistischen wie auch dem grünen oder soll man besser sagen kommunistischen nicht fern ist.
    Das hat Tradition im ORF, war es doch der in den 50igern der Proporz welcher das Radio zur ÖVP und das Fernsehen zur SPÖ brachte.
    Seither ist, so scheint es mir, auch das Radio nach links gewandert einzig die Regionalprogramme sind nach dem jeweiligen Landeshauptmann und seiner Fraktion manchmal mehr manchmal weniger ausgerichtet kommt mir persönlich vor.

    Ich denke in der jetzigen Form sind Interventionen von linker Seite zumeist gar nicht mehr nötig, wenn ich da an die Sommergespräche denke ist das sozialistische “Freundschaft“ mehr als ein Gruß.
    Ich denke die meisten Menschen die in maßgebenden Redaktionen arbeiten haben eine feste politische Überzeugung die wenn sie die “richtige“ ist kein Problem darstellt, eine mehr oder weniger offene Sympathie mit zb. FPÖ oder gar eine Freundschaft zu Strache wäre nach meinem Gefühl nicht möglichl wollte man seinen Job behalten.
    Ein Beispiel, nur so, können sie sich vorstellen jemand wäre mit Strache aus einer Zeit vor dem Parteiobmann befreundet, hätte sogar einmal auf Ibiza mit ihm den Urlaub verbracht, wäre dabei beobachtet worden wie er ein paar Wochen vor dem SG mit ihm gemeinsam im Restaurant speist und könnte dann ein Sommergespräch mit ihm führen?
    Ich denke es gäbe ein gewaltiges rauschen im Blätterwald ob diesem Naheverhältnis.

    Der ORF wird nur dann überleben wenn er glaubwürdiger in seiner Unabhängigkeit, in seiner Objektivität und vor allem in seiner Unparteiigkeit wird.
    Der Stiftungsrat ist der Mühlstein, nach meiner Meinung, solange er existiert ist der ORF ein Tiger an der Leine.
    Da bräuchte es wohl einen wie Bacher um das zu verändern und den politischen Mut es zu wagen.
    Bei Kurz könnte ich mir vorstellen das er diesen neuen Weg zulassen könnte, er denkt so scheint es mir in dieser Hinsicht moderner verkörpert eine andere Generation.

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