Das Vertrauen in Politik und Medien: Genau null.

Von | 2. Februar 2016

(ANDREAS UNTERBERGER) Zahllose Medien haben in den vergangenen Tagen die Meldung gebracht: Ein Asylwerber habe sich wegen der langen Wartezeiten vor Berliner Ämtern die Grippe geholt und sei dann in einem Rettungsauto daran verstorben. Nun, die Meldung war schlicht von A bis Z erfunden. Ein Angehöriger der Pro-Asylanten-Bewegung hatte vielmehr die Behauptung böswillig in die Welt gesetzt, wie sich einen Tag später herausstellte.

Ob da jetzt irgendwo ein Chefredakteur zurücktreten muss oder suspendiert wird – so wie es bei der Steirerkrone der Fall gewesen ist, als deren Chefredakteur unbestätigte Meldungen über das Benehmen der „Flüchtlinge“ veröffentlicht hat? Gewiss nicht. Denn wenn eine Meldung im Sinn der Gutmenschen fingiert wird, dann ist das egal. Hingegen sind die Heuchler sofort lautstark unterwegs, wenn sich Meldungen, die den Tugendterroristen zuwider sind, nicht verifizieren lassen.

Eine ärgerliche Differenz. Die noch viel ärgerlicher ist, da keiner der möglicherweise flunkernden Flüchtlings-Kritiker meines Wissens bisher einen Todesfall fingiert hat.

Am meisten macht aber zornig, dass viele – wenn auch sicher nicht alle – der in sozialen Medien kursierenden Informationen über die Flüchtlinge durchaus stimmen. Nur haben sich die deutschen wie die österreichischen Behörden intensiv bemüht, so viel wie möglich zu verschweigen. Sie haben fast nie etwas offiziell bestätigt. Sie haben auch direkt gelogen. Das wird in Deutschland seit dem Kölner Silvester voll zugegeben. In Österreich wird weiter manipuliert.

Besonders übles Beispiel sind die ÖBB, die sich ja wochenlang als Schlepper auf Steuerzahlerkosten betätigt haben (die aber im Gegensatz zu Privatmenschen, die dasselbe getan haben, „natürlich“ nicht von der Staatsanwaltschaft angeklagt werden). Sie haben alle Auskünfte über die von vielen Eisenbahnern berichteten und auch auf vielen Internet-Fotos festgehaltenen Exzesse in Flüchtlingszügen verweigert. Sie haben sogar im Parlament auf offizielle Anfragen die Auskünfte über konkrete Schäden eiskalt verweigert (Offenbar halten es manche noch immer für vorteilhaft, sich so zu benehmen, wenn man SPÖ-Chef werden will).

Folge: Alle Berichte über Devastierung von Zügen – insbesondere auch der Toiletten – können von der linken Gutmenschindustrie als „nicht bestätigt“ und daher unwahr bezeichnet werden.

Ganz ähnlich übel wie die ÖBB haben sich auch die Polizei und viele andere Behörden, etwa die städtischen Schwimmbadverwaltungen verhalten. Es wird möglichst verwischt, Informationen werden möglichst verweigert, wenn Tatspuren auf Asylanten zeigen. Daher können weiterhin von linken Agitatoren all die in sozialen Netzen kursierenden Informationen als „nicht bestätigt“ abgetan werden.

Was sie, was die Mainstreammedien und die Behörden nur nicht begreifen, sind die fatalen Folgen dieses Verwischens und Leugnens: Inzwischen gilt nun den meisten Menschen alles als gelogen, was Medien und Behörden sagen. Und alles, was so in den sozialen Medien kursiert, gilt als wahr. Auch wenn das natürlich genauso wenig stimmt.

Immer öfter werden wir solcherart wieder auf die (mindestens) 2000 Jahre alte Frage zurückgestoßen: Was ist die Wahrheit? Es gibt kaum noch eine Institution, die nach bestem Wissen und Gewissen nach der Wahrheit suchen würde, die nichts verheimlichen und manipulieren will. Es gibt fast nur noch interessengeleiteten und anwaltlichen Journalismus, der sich voll und automatisch an die Seite des Guten stellt – im Glauben zu wissen, welche Seite das ist.

In Deutschland und Österreich sind Politik wie Medien als Folge der von ihnen und den Behörden unterstützten Völkerwanderung und der in deren Diensten stehenden Informations-Manipulation mit dem größten Vertrauensdefizit seit 70 Jahren konfrontiert. Und das ist fast noch gefährlicher als die Folgen der Völkerwanderung. (TB)

 

13 Gedanken zu „Das Vertrauen in Politik und Medien: Genau null.

  1. Lisa

    Ich glaube nur noch, ws ich persönlich erfahre. Presse, Medien, Internet – ich sehe und höre mir alles genau gleich misstrauisch an; da erfinden die einen Überfälle und Vergewaltigungen, die anderen Todesfälle und Misshandlungen – irgendwas halt, das Aufsehen erregt. Am besten tut man, was man für richtig (und ethisch vetretbar) hält – und schweigt.

  2. Lisa

    @Selbstdenker: ich sehe mich auch immer international durch – was der eine unterschlägt, kommt beim andern dann an die Öffentlichkeit. Fake-Filme erkennt man nicht an einer Wackelkamera, sondern am Gesichtsausdruck der Akteure…

  3. Selbstdenker

    @Lisa:
    Der Wahrheit kommt man auf die Schliche, wenn man die Dinge aus den Perspektiven von Akteuren mit unterschiedlichen Interessen betrachtet.

    Der (vielleicht) gut gemeinte Ansatz von Politik und Medien, dass man nur über bestimmte Dinge berichtet, nur über bestimmte Themen diskutieren darf und nur über bestimmte Dinge – wenn sonst auch demokratisch abgestimmt wird – abstimmen darf, könnte fataler nicht sein. Die Leute merken das und dieser Vertrauensbruch lässt sich nicht mehr kitten.

    Die Deutschen und ihre europäischen Nachbarn hätten sich viel Ärger erspart, wenn man in der Frühphase dieser sich nun zu einer existenziellen Bedrohung ausweitenden Migrationskrise eine ergebnisoffene Diskussion zugelassen hätte. Statt einen fairen Wettbewerb der Sichtweisen und Lösungsvorschläge hat man den Weg der Stigmatisierung gewählt.

    Echte Staatsmänner hätten aus Weitsicht nie diesen destruktiven Weg gewählt. Solche Katastrophen bäumen sich üblicherweise dann auf, wenn Leute mit einer völlig ungeeigneten Persönlichkeitsstruktur in eine Machtposition kommen (siehe USA: George W. Bush und Barack H. Obama).

    Aus diesem Grund besteht wenig Hoffnung. Jemand mit Charakter würde sich auf kurz oder lang seine Fehler eingestehen. Im Falle der deutschen Bundesregierung haben wir es aber mit Leuten zu tun, die sich auch dann keinen Fehler eingestehen würden, wenn 99,9% der restlichen Bevölkerung eine gänzlich andere Ansicht hätte.

    Sowas kann nur in einer großen Katastrophe enden.

  4. Volker Seitz

    Die Berichterstattung der gebührenfinanzierten Sender ARD und ZdF ist äußerst selektiv und weist manipulative Züge auf. Wenn man als Zuschauer das Empfinden hat, dass aus “erzieherischen Gründen” Informationen vorenthalten werden oder sehr einseitig kommentiert wird, dann sorgt dies für einen Verlust der Glaubwürdigkeit.Es müsste einen Aufschrei geben. Stattdessen: Schulterzucken, Schweigen. So wird die rechtskonservative Partei AfD fast täglich gestärkt. Das wird so weitergehen, so lange viel vertuscht wird aus Gründen der politischen Korrektheit.Nicht alle scheinen verstanden zu haben, was es bewirkt, wenn man verharmlost und jede Kritik als “rechtes” Gedankengut geißelt. Seriöse Medien haben nichts wegzulassen und nichts hinzuzufügen. Aus etwaiger Rücksichtnahme auf politische Korrektheit darf die Wahrheit nicht verschwiegen werden. Die Migrantenkrise entwickelt sich zunehmend zu einer Krise des Rechts und der parlamentarischen Demokratie in Deutschland. Das gesellschaftliche Klima zeigt gefährliche Erscheinungen, denn das Vertrauen der deutschen Bürger in Politik und Medien ist immer geringer. 73 Prozent der Bevölkerung plädieren laut Allensbach für eine rückhaltlose Berichterstattung, auch wenn dies zu negativen Auswirkungen und Reaktionen führen kann. Heute wächst immer noch das Misstrauen, bestimmte Fakten würden vorenthalten oder Probleme unterbewertet. Es gibt einen hohen Anteil der Bevölkerung, der das verheerende Gefühl hat, man könne in Deutschland über das Flüchtlingsthema nicht offen diskutieren, sondern müsse vorsichtig sein. Sie glauben in einer wichtigen politischen Zukunftsentscheidung bevormundet zu werden. Seit ein paar Tagen kommen auch kritische Berichte, allerdings werden sie z.B. in der Springer-Presse immer von relativierenden Meldungen begleitet. Es sieht nach dem “Good Cop – Bad Cop” Spiel aus.
    Einige Politiker sind berauscht vom Lob, das ihnen für die Hilfsbereitschaft gespendet wird.
    Der Entwicklungsökonom Paul Collier der an der Universität Oxford lehrt, hat die Bundeskanzlerin Merkel am Wochenende scharf kritisiert. Viele Menschen hätten Merkels Worte als Einladung verstanden und sich erst dann aus sicheren Drittstaaten auf den gefährlichen Weg nach Deutschland gemacht.
    Das Problem ist, dass Migranten unterschiedslos und oft missbräuchlich unter dem Titel “Asyl” einreisen.

    Wir sollten zu einem funktionierenden Asylsystem zurückkehren und nur wirklich Verfolgten Schutz gewähren. Eine konsequente Abschiebepraxis (nicht nur 8000 Menschen pro Jahr) würde dieses Signal auch in die Herkunftsländer senden.Und es gibt kein dringlicheres Problem als das, den Glauben an die Ehrlichkeit der politischen Klasse und die Medien wieder herzustellen.

  5. sokrates9

    im Provinzblatt OÖ Nachrichten regt sich der Chefredakteur auf und beklagt die Verrohung der Sprache – Feymann -Staatsfeind und dass ein oberösterreichischer Wirt unfairerweise Politiker nicht in sein Lokal läßst!Wenn die 4. Macht der Regierung bedingungslos die Mauer macht und alles vertuscht, braucht sie sich nicht zu wundern wenn dann Amateure mit nicht so geschliffenen Worten die Meinungsführerschaft übernehmen!
    Bei den Akademikerdemos wurden angeblich 14 Polizisten verletzt! Kein Wort im ORF und der Gutmenschenpresse!

  6. Selbstdenker

    @Lisa:
    “Akteuren mit unterschiedlichen Interessen”

    Das ist übrigens der Grund warum ich gegen TTIP bin. Dem Vorteil des Freihandels steht der noch viel größere Nachteil der noch mehr zentralisierten Macht entgegen.

    Würde man sämtliche Grenzen abschaffen, dann gäbe es keine Systemkonkurrenz mehr. Die letzte Begrenzung der Macht – nämlich das Wissen, dass es in einem anderen Land mit einem anderen System besser gehen würde – wäre weg.

    In einer Weltdiktatur (eine “Weltdemokratie” erachte ich als völlige Utopie) gibt es kein Land mehr in das man flüchten könnte, wenn man verfolgt wird. Da ist mir der Nationalstaat mit allen bekannten Schwächen immer noch symphatischer.

  7. Enpi

    Ach wo. Die Herzchirurgen entspannen sich nur ein wenig. 🙂

    Nein, im Ernst. Ich finde solche Videos eine hervorragende erzieherische Maßnahme. Sie rütteln den Euro-Michel auf und ihm teilen ihm mit, daß sein friedliches, gewaltloses Spießerleben seit 2015 vorbei ist.

  8. Selbstdenker

    @Volker Seitz:
    “So wird die rechtskonservative Partei AfD fast täglich gestärkt.”

    Die deutsche Politik definiert sich offenbar darüber das Gegenteil zu tun was die AfD fordert. Wenn die AfD sagt “Die Erde ist eine Kugel” werden die anderen Parteien sagen “Stimmt nicht! Die Erde ist eine Scheibe”.

    In Deutschland gäbe es genug Themen, die einer Lösung bedürfen. Das Blickfeld der aktuellen Würstchen in Machtpositionen ist jedoch darauf eingeschränkt, ob etwas der AfD nützt oder nicht.

    Nachdem die bestehenden Parteien ein Art Kartell gebildet haben und ihre Positionen für “alternativlos” erklären, stellt sich die Frage wer mehr Probleme mit der Verfassung hat: die Altparteien oder die AfD?

    Ich bin weder Deutscher noch kenne ich jede Position der AfD. Allerdings ist es absurd in einer Demokratie den politischen Pluralismus über den aktuell gewählten Weg zu beschädigen.

    Wenn jemand vom Verfassungsschutz beobachtet gehört, so ist es die deutsche Bundesregierung. Ihr handeln in den vergangenen Jahren war von regelmäßigen Verfassungsbrüchen gekennzeichnet.

  9. Christian Peter

    @Enpi

    Hintergrund des Videos : Die älteren Deutschen wollten Mädchen vor sexuellen Übergriffen syrischer Fachkräfte in der U – Bahn beschützen. Aufgetaucht ist das Video übrigens in russischen Medien (!!!), in heimischen Medien wird Derartiges systematisch unter den Tisch gekehrt.

  10. sokrates9

    Christian Peter@Fachkräfte@! Sieht doch jeder im Video dass es sich um Vollblutakademiker, wahrscheinlich mit Harvarddoktrorat handelt! Bei dem der den älteren Herrn im Schwitzkasten nahm, handelt es sich wahrscheinlich um syrischen Facharzt, der nur ein bisschen patschert halt- an der Halsschlagader den Puls messen wollte –

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