Das Volk soll über den Brexit entscheiden!

“…..Das Parlament in Westminster muss endlich die Briten entscheiden lassen, ob sie in der EU verbleiben oder das Austrittsabkommen annehmen möchten. Ein Kommentar von Hans-Werner Sinn.” (mehr hier)

5 comments

  1. aneagle

    …womit Frau May, ursprünglich eine Befürworterin des Verbleibes Englands in Europa, Ihr echtes Ziel, nämlich das haarscharfe Scheitern des Brexits, fast schon glaubwürdig über die Bühne bringen wird. Chapeau ! Tolle Leistung. Mit Demokratie hat das allerdings nichts zu tun. Erinnert stark an die Methode Merkel, letztendlich den eigenen Machtanspruch mit allen Mitteln gegen den Wählerauftrag durchzubringen. Das wird hoffentlich beiden machtbewussten Damen den Job kosten.
    Aber der Schaden ist angerichtet. Die EU ist in Sachen Demokratieverständnis kein guter Lehrmeister und England ist nicht das autoritätssüchtige Deutschland. Zuzusehen, wie die Demokratiequalität in einem angelsächsischen Land schwindet, schmerzt. Das Drama, wohin die Vernachlässigung demokratischer Prinzipien zugunsten von politischen Eigeninteressen führen kann, wird europaweit soeben in Frankreich uraufgeführt.

  2. Falke

    Der Herr Sinn hat offenbar nicht mitgekriegt, dass das britische Volk bereits eindeutig entschieden hat, die EU zu verlassen. Oder gehört er vielleicht auch zu denjenigen, die der Meinung sind, das Volk sei blöd und müsse belehrt, also idoktriniert werden, damit es das nächste Mal “richtig” abstimmt? Und wenn wieder nicht – na, dann stimmen wir halt so lange ab, bis das herauskommt, was sich der Herr Sinn (und auch der eine oder andere) wünscht. Wäre ja nicht das erste Mal, dass die EU so etwas veranstaltet. Demokratie ist aber etwas anderes.

  3. Johannes

    Herr Sinn hat ein, wenig ungewollt nehme ich an, die Sache auf den Punkt gebracht. GB wird Handelshemmnisse erleiden. Es wird Zollbeschränkungen geben und EU Staaten werden Probleme in der Zusammenarbeit mit englischen Firmen aus eben diesen Gründen haben.

    Worauf ich hinaus will, die einzigen wirklich schmerzhaften Folgen sind die das der freie Handel zum erliegen kommt oder erschwert wird. Niemand spricht davon das GB nun in eine schwere Krise fällt weil es aus Brüssel keine Befehle mehr erhält, niemand sieht ein existenzielles Problem für GB weil eine Brüsseler Bürokratie nicht mehr für sie die Richtlinien bestimmt, niemand sieht ein Zusammenbrechen der Verwaltung, der Legislative und Exekutive, niemand denkt daran das London etwas fehlt das man nur in Brüssel machen könnte.

    Das einzige was wirklich schmerzt ist der eingeschränkte Handel! Alles andere ist nicht notwendig für ein Mitgliedsland und diese Erkenntnis ist es vor der Brüssel Angst hat, Angst davor das es öffensichtlich wird das es den Zentralismus für die einzelnen Länder gar nicht braucht.

  4. Rado

    Falls es May gelingt, die Briten nach fast drei Jahren, die seit der Abstimmung vergangen sind, doch noch um den Brexit zu betrügen, wird das Kosequenzen haben. Denn der Geist ist aus der Flasche. Eine der ersten messbaren Kosequenzen wird dann die britische Teilnahme an der EU-Parlamentswahl sein mit dem Ergebnis, dass mehr Brexiteers als je zuvor im EP sitzen werden.

  5. Rado

    Passend zum Brexit, wieder mal der große Europäer J.C. Juncker
    Neulich fackelte er beinahe die Ruandische Präsidentengattin ab.

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