Das wahre Gesicht des Palästinenser-Präsideten

»Palästinenserpräsident« Abu Mazen hat mit seiner jüngsten Reise nach Europa unter tätiger Hilfe seiner dortigen Anhänger für Klarheit in vielerlei Hinsicht gesorgt. Wurde der ebenfalls Brüssel bereisende israelische Präsident Reuven Rivlin von seinen Gastgebern nahezu genötigt, einem Treffen mit seinem »Amtskollegen« zuzustimmen, konnte der ablehnen, ohne auf Kritik zu stoßen.

Noch bizarrer geriet der Auftritt des »palästinensischen« Dialogverweigerers vor dem Europäischen Parlament. Etwas mehr als vierzig Minuten lang durfte er den jüdischen Staat dämonisieren und verleumden, unter Beifall antisemitische Lügen vortragen, die seine Behauptungen, er sei zu einem Frieden mit Israel bereit und lehne Gewalt gegen dessen Bürger ab, deutlich Lügen straften.

Und auch daran wird man sich für einige Zeit erinnern, daß das Europäische Parlament am 23. Juni 2016 die Ablehnung von Gesprächen mit dem israelischen Präsidenten durch Abu Mazen und dessen haltlose Angriffe auf Israel mit stehenden Ovationen bedachte, statt über den offenen Antisemitismus des Gasts und die eigene Passivität diesem gegenüber wenigstens zu erschrecken.

Es ist völlig richtig, kritisieren der israelische Premier Benjamin Netanjahu und Moshe Yaalon in neuer Einigkeit den Auftritt Abu Mazens scharf. Der habe in Brüssel sein »wahres Gesicht« gezeigt, erklärte der Regierungschef in Jerusalem, der »Palästinenserpräsident« habe bewiesen, daß er nie an Frieden interessiert gewesen sei, ergänzte der ehemalige israelische Verteidigungsminister.

Diese Kritik sollte auch in Brüssel gehört werden, will es zukünftig wieder als ein glaubwürdiger Partner wahrgenommen werden. Die Chancen darauf stehen allerdings denkbar schlecht. Der von der SPD gestellte Parlamentschef Martin Schulz »dankt« Abu Mazen noch immer »besonders dafür, daß er uns ermöglicht, die engen Bande zwischen Europäern und Palästinensern zu betonen«. (hieR)http://www.tw24.net/?p=12694

11 comments

  1. Mourawetz

    Und da wundern sich die Leut, dass die Briten mit diesem europ. Parlament nichts zu tun haben wollen?

  2. aneagle

    Es wäre schon geholfen, gäbe es jemanden im Vatikan, der sich der Mühe unterzöge, den einfach gestrickten Bergoglio kompetent zu beraten. Mehr als dieser sich um das Wohlergehen der Christen im Westjordanland sorgt, hört er auf dieses Zerrbild eines Präsidenten der seit mehr als 11 Jahren seinem Volk die längst anstehenden Präsidentschaftswahlen vorenthält und von dem frommen Oberhaupt der katholischen Kirche, so falsch wie peinlich, mit “mein Friedensengel ” angesprochen wird. Das schlägt sogar den schleimig dankbaren EU- Buchhändler Schulz weit aus dem Feld.

  3. Fragolin

    Was erwartet Ihr denn? Bei uns sitzt eine bekennende Palätinenserin in der Regierung…

  4. Giovanni B.

    Na ja klar, es sind ja auch dieselben EU Granden, die noch mehr Moslems in Europa haben wollen. Passt ja zusammen.

  5. Manuel Leitgeb

    ad Fragolin:
    Eine Palästinenserin, bekennende Judenhasserin und Unterstützer von Terroristen.

  6. caruso

    Tiefstes Mittelalter, was mich be Abbas nicht wundert. Aber das Europäische Parlament?
    Detto. Einen klareren Beweis braucht man nicht.
    lg
    caruso

  7. astuga

    @Mourawetz
    Die Briten haben ohnehin solche Leute selbst in der Labour Party sitzen (siehe Parteichef Corbyn oder ehemals Ken Livingston).
    Und auch in der konservativen Regierungspartei Camerons gibt es genug Antisemiten mit Migrationshintergrund.

  8. astuga

    Vorher wurde aber der Palästinenserpräsident (eigentlich Diktator, da seine Amtszeit schon abgelaufen ist, er aber dennoch ohne Wahl im Amt bleibt) von unserem Heinzi Fischer freundschaftlich empfangen.

    Ob der Schwager und Islamisten-Anwalt von “Nordkorea Heinzi” auch dabei war, wissen wir aber nicht.

  9. astuga

    @Manuel Leitgeb

    Ob diese arabische Terroristin auf Einladung der PÖG von Duzdar, oder bloß der OKAZ, nach Wien gekommen ist, wurde leider noch nicht endgültig geklärt.

  10. Manuel Leitgeb

    @ astuga
    Da haben Sie Recht, aber die meinte ich gar nicht. Bis zur “Bereinigung” der offiziellen Homepage der PÖG konnte man dort ganz offiziell die Propaganda der Hamas (als Fakten dargestellt) lesen und es wurden auch Sammlungen für den Gaza-Streifen über private Verein durchgeführt. Das Geld landet natürlich, wie immer in Diktaturen, in den Händern der Herrscher.

  11. Falke

    Ich habe es schon weiter oben (unter “Applaus für antisemitische Hetze…”) gesagt: Von einem – übrigens völlig überflüssigen – Parlament unter Führung von Schulz und Lunacek ist nichts anderes zu erwarten.

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