Das Wiener Corona-Chaos und sein Verantwortlicher

(ANDREAS UNTERBERGER) In diesem Corona-Jahr sind in Österreich sehr viele Fehler passiert. Die meisten sind aber im Rückblick zumindest irgendwie verständlich: nämlich angesichts der Unmöglichkeit, sich auf die plötzlich tsunami-artig angeschwollene Pandemie vorbereiten zu können, der globalen Hilflosigkeit gegenüber den medizinischen Dimensionen, dem Fehlen des Wissens um eine objektiv richtige Strategie, der ständigen Widersprüche unter Wissenschaftlern, der grundrechtlichen Problematik der diversen Freiheitsbeschränkungen, der katastrophalen und weltweiten Auswirkungen auf Wirtschaft und damit Wohlstand. Absolut nicht mehr verständlich, nicht mehr tolerierbar ist aber das, was sich in Wien auch noch ein halbes Jahr nach Beginn der Pandemie an totalem Chaos und Versagen abspielt. In Wien kann ja im Gegensatz zum März heute niemand mehr sagen, man sei halt überrascht worden. Hier paart sich totale Unfähigkeit mit übler Präpotenz und Rotzertum aus der untersten Lade. Das habe ich jetzt auch an unglaublichen Vorfällen rund um die eigene Familie beobachten können, die in der Folge im Detail geschildert seien.

Jeder Wiener, jeder Österreicher weiß, auch ohne dass man den Namen genannt hätte, wer da mit “rotziger Unfähigkeit” gemeint ist: Der Wiener Gesundheitsstadtrat Peter Hacker. Sein Verhalten übertrifft alles, was da in Summe sonst im Lande schiefgelaufen ist. Obwohl auch das ziemlich viel ist: hier

9 comments

  1. Selbstdenker

    “die um einige folgenreiche Tage verspätete Reaktion auf den ersten Ausbruch in Ischgl”

    Monatelang auf einen Tourismusort mit 1.600 Einwohner einzudreschen, löst halt keine Sachfragen. Offenbar hat man im Wiener Rathaus geglaubt, dass sich das Corona-Thema in der Zeit, in der man gegen “die Tiroler” hetzt, von selbst lösen wird.

    Ischgl war einer von vielen Corona-Clustern in Europa; nicht mehr und nicht weniger. Wer die coronabedingten Todeszahlen in den letzten Monaten österreichweit verglichen hat, dem ist recht schnell aufgefallen, dass diese in Wien im Vergleich zu den gemeldeten positiv getesteten Corona-Infektionen stark erhöht war.

    In Tirol wurden im Gegensatz zum restlichen Bundesgebiet auch Touristen in die Statistik eingerechnet. Während der Zeit des Ischgl-Bashings wurde in Tirol im Vergleich zu anderen Bundesländern erheblich mehr getestet.

    Dort wo viel getestet wird, findet man auch mehr. Und alleine schon die falsch-positiv Testungen schieben gemeldete Infektionszahlen und weitere Testungen deutlich an. Die cornabedingten Todeszahlen waren in Tirol hingegen massiv unter dem was man anhand der gemeldeten Infektionszahlen erwartet hätte.

    Das wehleidige Klagen aus dem Wiener Rathaus über die angebliche Instrumentalisierung von Corona gegen selbstgefällige Partei- und “Gesundheits”-Apparatschiks in unserer gliebten Bundeshauptstadt sorgt außerhalb der Wiener Blase für Kopfschütteln.

    Das genaue Gegenteil ist nämlich der Fall: seitens der SPÖ und dem Dunstkreis der aus dem Nationalrat geflogenen Liste Pilz wollte man das Corona-Thema politisch instrumentalisieren … und offenbar hat man sich mächtig verspekuliert.

  2. sokrates9

    Wann platzt endlich diese Corona-Hype?Wenn man die Zahl der Getesteten mit der Zahl der Infizierten abgleicht hat man keine steigende Kurve!Wo sind eigentlich die Toten( mit Altersangabe??) Bin neugierig wann diese Story platzt. Auf Grund vieler ( ohnehin schon zensurierten) Leserbriefe sieht man dass immer weniger der Todesvirusstory glauben.
    Die performance in Wien ist mehr als armselig.

  3. Der Realist

    In Wien gibt es grundsätzlich keine Verantwortlichen, siehe KHN und viele andere Beispiele.

  4. GeBa

    Wer kann eigentlich einen Angstschober (© Ferdinand Wegscheider) ernst nehmen?
    Dieses Mandl mit seinem Schmollmunderl, das sich krampfhaft an den Taferl festhält, wirkt doch nur hilflos.

  5. sokrates9

    Es wird bei jedem Imnterview bei A
    anschober oder Hacker zugegeben dass nichts funktioniert, man will sich aber bessern!Noch nie gehört dass einen Journalisten solche Unfähigkeitsbekenntnisse stöten, man will sich schließlich bessern.. Blaue wären schon in der Luft zerrissen worden..

  6. Cora

    Die Corona-Blase wird nicht platzen, da sie zu vielen Leuten in den Kram passt. Mit der Coronakrise ist die Transfer-Union möglich, die SPÖ steht vor der Wienwahl belämmert da. Keinesfalls wird die Coronakrise vorher abgeblasen.

  7. Eugen Richter

    Also. Positiv Getestete sind keine Infizierten. Als infizierte gilt, wer auch Krankheitssymptome hat. Medizin Standardwissen und vom Hersteller der OCR-Tests auch so sinngemäß erklärt.

  8. Kluftinger

    Wiener Gesundheitspolitik : warum “arbeitet” Frau Wehsely bei Siemens .Wo doch keine Anschaffung der medizinischen Geräte so lupenrein erfolgt ist?????

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