Das wirkliche Problem der islamischen Welt

Weltweit demonstrierten Muslime – nein, nicht gegen die jüngsten islamistischen Massaker in Nigeria mit hunderten Todesopfern, sondern natürlich gegen die neue “Charlie-Hebdo”-Ausgabe, dabei gab es Tote und Verletzte. Business as usual sozusagen, Bericht hier.

21 comments

  1. Herbert Manninger

    Da sie lautstark sind, wenn es ihnen ein Anliegen ist, können wir ihr Schweigen hochrechnen.
    Das mühsame Abringen von Distanzierungen einzelner Imame kann man getrost als Strategie verbuchen, unsere Polit-und Medienappeaser brauchen ja etwas, an das sie sich verzweifelt klammern können.

  2. sokrates9

    Man hat nur die “Trauerkundgebungen” gezeigt, dass in vielen französischen Schulen die Attentate mit Begeisterung aufgenommen wurden und mehr Schüler mit dem Victoryzeichen und nicht mit Charly Plakaten herumgelaufen sind, wird sicherheitshalber verschwiegen!

  3. mike

    es wird trotz aller Wahnsinnstaten versucht, dies alles zu verniedlichen. Die linksrotgrüne Presse/Journaille belehrt uns doch immer wieder, dies alles hätte mit dem Islam nichts zu tun, eigentlich wären ja eh wir – die bösen Westler, die die Islamisten nicht integrieren wollen – schuld an der Misere. Stimmt nur insofern, als man unsererseits den Fehler gemacht hat (und macht), diese Leute bei uns aufzunehmen. Nicht einmal die Pässe können wir denen wegnehmen, dann wären die armen Bubis ja staatenlos ! wie grausam aber auch !
    Wir werden noch schön blöd schauen, mehr als wir jetzt schon tun. Was sagt unser OGH Holzinger ? Daten sammeln, aber wirklich nicht !

  4. mike

    Wirklich passend: “Bürgermeister Ahmed Aboutalebs wütender Appell an Islamisten: “Wenn ihr die Freiheit nicht wollt, packt eure Koffer.”

    Ich ergänze: und bleibt dann verdammt nochmal dort, wo jetzt nicht einmal mehr der Pfeffer wächst, ihr Narren !

  5. cmh

    @mike
    Was wollen sie den Narren eigentlich ausrichten? Die verstehen Sie ja nicht einmal und wenn, dann sind die eingeschnappt.

    Unseren Gutmenschentussen sollte man einbläuen: “Bringt keine Straßenköter aus euren Urlaubsländern mit!”

  6. Thomas Holzer

    Wenn die Abbildung von Mohammed verboten war und ist, dann kann eigentlich keiner der Protestierenden und auch niemand Anderer wissen, wie er ausgesehen hat; insofern nimmt es mich Wunder, daß behauptet wird, daß diese Bildchen Mohammed karikieren soll 😉
    außerdem: das müssen ja alles richtige Kleingeister und nicht in ihrem Glauben fest Verwurzelte sein, wenn sie eine angebliche Karikatur ihres Propheten so aus der Fassung bringt.

  7. Selbstdenker

    @Thomas Holzer:
    Meines Wissens gibt es so ein Abbildungsverbot gar nicht. Vor einiger Zeit sah ich eine Doku, in welcher ein Journalist im Nachgang zu den gewalttätigen Ausschreitungen gegen die Mohammend-Karrikaturen im Jyllands Posten die Thematik recherchiert hat.

    Eine seiner Stationen war Teheran. Dort entdeckte er eine Art Supermarkt für religiöse Artikel in welchem Poster mit Mohammed-Abbildungen verkauft wurden und niemand Anstoss daran nahm.

    In Bezug auf Blasphemie reagieren die natürlich reflexartig sehr empfindlich. Aber ein verbindliches Abbildungsverbot, wie es z.B. Heinz Fischer behauptet, gibt es gar nicht.

  8. Christian Peter

    Und selbst wenn : Wo endet es, wenn man den Spinnereien aller Glaubensgemeinschaften der Erde Folge leistet ? Werden wir mit einem Nudelsieb am Kopf durch die Gegend laufen, wenn dies eine Glaubensgemeinschaft gebietet ?

  9. Christian Peter

    Bitte nicht vergessen : Ab morgen einen Nudelsieb auf den Kopf um nicht die religiösen Gefühle der Flying Spaghetti Monster zu verletzen !

  10. Thomas Holzer

    jeder einzelne dieser Schreihälse, der mit Rauschebart, wallendem Gewand und diesem Kapperl auf dem Schädel protestiert, ist eine herumlaufende, lebendige Karikatur des Herrn Mohammed 😉

  11. Thomas Holzer

    Die sollten sich entsprechend ihrer Forderung gegenseitig aufknüpfen, dann hätten wir endlich Ruhe 🙂

  12. Rennziege

    Ich hatte bisher keine Ahnung von “Charlie Hebdo”. Unser Nachbar, aus Montréal kürzlich in den Norden Ontarios übersiedelt, ist Abonnent und hat mich ein paar Exemplare durchblättern lassen, inklusive des jüngsten. Stolz auf diese +3 Mio. Exemplare, erzählte er (ein knallroter, aber sympathischer Zeitgenosse) mir, dass diese linke Postille seit Jahren mit max. 70.000 verkauften Exemplaren ums blanke Überleben gekämpft habe, nun aber vielleicht gerettet sei.
    Ich wage das zu bezweifeln. Das Ding ist zeichnerisch ohne jede Raffinesse, meist nur hingekritzelt, textlich eine wirre Mixtur von Jakob Augstein, “taz” und “Standard”; es lebte von ziemlich plumper Provokation und Agitation gegen so gut wie alles, um zu überleben.
    Oft so plump, dass es mir jetzt noch schwerer fällt, die Entrüstung der Muslime zu verstehen, erst recht ihre Mordlust. Denn die Muftis hätten allen Grund gehabt, über “Charlie Hebdo” und dessen bemitleidenswerte Beschränktheit herzlich zu lachen. Dass sie ausgerechnet wegen dieses harmlosen Blättchens eine Blutspur durch die Welt zu ziehen begonnen haben, lässt an allem zweifeln, was sie über sich verbreiten.

  13. Thomas Holzer

    Lachen geht gar nicht, schon gar nicht für Frauen in der Öffentlichkeit; hat ein türkischer Minister vor gar nicht so langer Zeit postuliert 😉 Er wollte diese Forderung sogar in ein Gesetz gießen……

  14. Selbstdenker

    @Rennziege:
    Ihre Einschätzung bezüglich Charlie Hebdo kann ich nur voll und ganz bestätigen: eher halblustig, zu harmlos, zeichnerisch eher mittelmäßig und ideologielastig.

    Das Mad Magazine spielt da meiner Meinung nach in einer ganz anderen Liga.

  15. Thomas Holzer

    Zyniker würden sagen, ein Terroranschlag schützt vor Konkurs……… 😉
    Angeblicher Weise wird dieses Blättchen ja sogar mit Steuergeld vor dem finanziellen Untergang bewahrt…………..

  16. Selbstdenker

    @Thomas Holzer:
    Jetzt wird mir einiges klar. Ich war schon ganz irritiert, wenn sich Politik und Medien öffentlich zur Meinungsfreiheit bekennen. Aber offenbar schwebt ihnen ohnedies nur eine Form der “Meinungsfreiheit” vor, bei der es einem “frei” steht, das zu sagen, was andere gerne hören wollen oder den Mund zu halten.

  17. Thomas Holzer

    “………bei der es einem “frei” steht, das zu sagen, was andere gerne hören wollen oder den Mund zu halten.”

    Das ist aber schon zu viel der “Freiheit” 😉

  18. Christian Weiss

    Man wundert sich ja über nichts mehr. Aber man erschreckt, wie viele westliche Kollaborateure es gibt, die doch tatsächlich finden, man müsse halt auf die “religiösen Gefühle” Rücksicht nehmen.
    Offenbar begreifen diese Leute auch nach diesen völlig irrwitzigen Demonstrationen nicht, wo die Reise hingeht, wenn man vor den Obermimosen kapituliert, die wegen ein paar Zeichnungen durchdrehen, die sie mit ziemlicher Sicherheit noch nicht mal selber gesehen haben. Mit den Karikaturen ist doch noch lange nicht fertig. Es findet sich immer irgendwas, wegen dem man beleidigt sein kann. In Saudi-Arabien ist es ja schon “blasphemisch”, wenn Frauen Haare zeigen und Auto fahren.

    Zudem sollten sich diese Appeaser mal überlegen, wie viel Respekt für den “Respekt vor den religiösen Gefühlen” zurückkommt. Nichts! Nada!
    Kreuze und Davidsterne sind eine “Provokation”! Der Magen David Adom, das israelische Äquivalent zum Roten Kreuz und zum Roten Halbmond musste für die offizielle Anerkennung als Mitglied der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung eine “Roten Kristall” an Stelle des Davidsterns einführen. Denn letzterer war natürlich nicht zumutbar für die Herrenmenschen Allahs.

  19. Thomas Holzer

    So ist es, Herr Weiss!
    Außerdem, wer zieht dann die Grenze, was erlaubt sein soll und was nicht, und was sind religiöse Gefühle? Die definiert normaler Weise jeder persönlich für sich, die können nun wirklich nicht festgelegt werden. Und dann kommt die nächste Gruppe daher, die behauptet, sich in ihrem subjektivem Selbstverständnis verletzt zu fühlen, usw.
    Aber wir haben es uns auch selbst zuzuschreiben, haben wir doch all die Antidiskriminierungs- und Verhetzungsparagraphen akzeptiert, welche immer erweitert werden, immer mehr Bereiche des Lebens erfassen. Es gibt nur noch Diskriminierte, Vernächlässigte, nicht Abgeholte und natürlich Opfer.

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