Das Wort zum 1.Mai

Nach meiner Erfahrung ist der ärgste Feind und Verderber der Menschen der auf Denkfaulheit und Ruhebedürfnis beruhende Drang nach dem Kollektiv, nach Gemeinschaften mit absolut fester Dogmatik, sei diese nun religiös oder politisch. (Hermann Hesse)

9 comments

  1. Selbstdenker

    Der 1. Mai… das ist doch dieser Kollektivisten-Feiertag, der von A.H. eingeführt wurde, oder?

  2. Thomas Holzer

    @Selbstdenker
    Deswegen wird er ja noch immer so inbrünstig gefeiert 😉

  3. Selbstdenker

    @Thomas Holzer:
    Nicht in meiner Gegend. Am 1. Mai ist zwar frei, aber wirklich gefeiert wird dieser Tag nicht.

    Heute habe ich um 07:00 in der Früh an mehreren Standorten Motorsägen gehört. Ein Geräusch, dass am 1. Mai und am 26. Oktober sehr üblich ist.

    Ich kritisiere meine Landsleute oft und gerne. Aber gibt durchaus einzelne Traditionen, die mir durchaus symphatisch sind. Die leicht subversiv ausgelebte Ablehnung von diesem Sozi-Feiertag der Wiener zählt für mich dazu 😉

  4. Thomas Holzer

    Und ich bezog mich natürlich auf Wien. Habe immer wieder amüsiert kurz zugesehen, wie die eingefleischten Sozialisten aus Favoriten die nämliche Straße stadteinwärts durch Wieden marschierten 😉

  5. Selbstdenker

    @Thomas Holzer
    Wahrlich eine Freakshow, wenn sich die übersättigten Kader – unter anderem erkennbar an dem von Alkohol aufgedunsenen Körpern ihrer Vorsitzenden – im Kreise verzopfter Ideologen, ranziger Damen im Hosenanzug, Achtundsechzigern mit Krückstock, Fahnenabordnungen des Club-45 und Donauinsel-gebräunten Frühpensionisten gegenseitig feiern und gegen “den Neoliberalismus” – jenes Sozi-Fabelwesen, das in Österreich bislang nicht einmal in vermeintlichen Umrissen gesichtet wurde – wettern.

    Wie wäre es, wenn die Sozis zur Abwechslung mal gegen das Ungeheuer von Loch Ness demonstrieren würden?

  6. Thomas Holzer

    “Wie wäre es, wenn die Sozis zur Abwechslung mal gegen das Ungeheuer von Loch Ness demonstrieren würden?”

    Das ist im Vergleich mit dem “Neoliberalismus” viel zu bekannt und viel zu “greifbar” 😉

  7. Rennziege

    1. Mai 2015 – 12:43 Selbstdenker
    Bärenstarkes Posting! Zu den “ranzigen Damen im Hosenanzug …”
    Mein alter Herr erzählt mir: Als diese betagten Paradiesvögel noch Röcke trugen, wurden sie von mitmarschierenden Parteigenossen gern als “das Krampfaderngeschwader” belächelt. Wahrscheinlich bedanken sie sich heimlich bei der Klassenfeindin Angela Merkel, den Hosenanzug salonfähig gemacht zu haben.

  8. Selbstdenker

    @Rennziege:
    Ich kann (oder besser gesagt: will es) mir nicht vorstellen, dass diese angeblich weiblichen Personen jemals einen Rock getragen haben. Meinetwegen könnten die auch in einer Burka oder im Niquab öffentlich auftreten: wenn man schon politisch belästigt wird, so kann man sich den optischen Schlag in die Kronjuwelen, der vom unfreiwilligen Ablick dieser Gfrieser ausgeht, ersparen.

  9. Fragolin

    Ein wunderbarer Ausspruch eines großen Literaten, dessen “Steppenwolf” meine Jugend prägte. Und besonders pikant die heutige Doppeldeutigkeit; es wäre auch ein gelungenes Zitat zum Islam…

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