2 Gedanken zu „Das Wort zum Freitag

  1. Lisa

    Nicht das Geld ist es, sondern die Macht, die damit ausgeübt werden kann. Da ist verständlicherweise der Ohnmächtige in einer Neid- und Rebellen-Haltung gegenüber dem Mächtigen. Und Macht korrumpiert nun mal. Meistens. Da muss man sich nur mal in die Schlange am Arbeits- oder Sozialamt stellen und dann beobachten, wie irgendeine Beamtin ihr Selbstwertgefühl via Bittsteller aufwertet… Vor allem Eingebürgerte aus bestimmten , nicht an Demolkratie gewöhnten Ländern tun sich da hervor… (nein, ich bin nicht ausländerfeindlich, aber gewisse Verhaltensweisen kann ich schlecht nachvollziehen,geschweige denn akzetieren)

  2. stiller Mitleser

    @Lisa
    ja, solche Beobachtungen/Erfahrungen hab ich auch öfters gemacht, diese Leute sind in einem autoritären Funktionärssystem sozialisiert und kennen sowas wie Dienstleistung nicht…
    .
    Menschen, die aus armen Kindheiten kommen, können ewigen Hunger nach Dingen und Neid mit sich schleppen, oder aber – wenn es eine geordnete Armut war und die Erwachsenen Stabilität und Würde vermittelt haben – trotzdem souverän und großzügig sein. Ich kenne aber auch Kinder aus oberen Mittelschichtshaushalten, bei denen um jede Nachtischportion (und später ums Erbe) gerauft wurde, wo Eltern nicht imstande waren, Geschwisterneid zu beruhigen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.