Das Wort zum Freitag

Von | 1. April 2016

Der Kapitalismus hat den Arbeiter nicht nur nicht verelendet, wie die Geschichtsblindheit Marx’s und der Marxisten romantischen Lobrednern der guten alten Zeit nachgeschrieben hat und wie gedankenlose Demagogen immer wieder in die Welt hinausschreien; er hat über die Massen ein Füllhorn von Gaben ausgeschüttet. Wie unglücklich würde sich ein moderner amerikanischer oder englischer Fabriksarbeiter fühlen, wenn man ihn in das Haus eines mittelalterlichen Herrn versetzen würde und ihm zumuten würde, so zu leben, wie jener gelebt hat! (Ludwig von Mises)

2 Gedanken zu „Das Wort zum Freitag

  1. wbeier

    Die Metapher vom güldenen Füllhorn welches sich über die Massen ergießt impliziert ja irgendwie etwas gnadenvolles, von höheren Wesen gewolltes. Warum Mises zu solchen Illustrationen gegriffen hat, erschließt sich mir nicht. Gerade er hat sicher um die Zusammenhänge zwischen nach Veranlagung suchenden Kapital und der Notwendigkeit die Massen materiell auszustatten gewusst.
    Frei nach Pipi Langstrumpf: „Ich mach die Welt wie sie mir gefällt?“ Oder was?

  2. Geheimrat

    Leserzuschrift in der “Presse”

    Volkswirtschaft à la SPÖ:

    Was passiert, wenn die Sozialisten in der Sahara regieren?
    Die ersten zehn Jahre passiert gar nichts, aber dann wird der Sand allmählich knapp.

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