Das Wort zum Freitag

Von | 9. September 2016

Der Despotismus gibt vor, alle erduldeten Übel zu heilen; er ist Schützer des guten Rechts, die Stütze der Unterdrückten und der Begründer der Ordnung. Das Wohlergehen, das er für Augenblicke erzeugt, schläfert die Völker ein; und wenn sie aufwachen, sind sie elend. Die Freiheit dagegen wird gewöhnlich inmitten von Stürmen geboren, sie setzt sich mühsan inmitten des Bürgerhaders fest, und ihre Wohltaten erfahren wir erst, wenn sie schon alt ist (Alexis de Tocqueville)

10 Gedanken zu „Das Wort zum Freitag

  1. Fragolin

    Irgendwie wiederholen sich die Zitate ständig.
    Lassen wir mal andere Leute zu Wort kommen:

    “Unvermischte Völker sind eigentlich ein Nazi-Konzept. Genau das haben die alliierten Mächte im 2. Weltkrieg bekämpft. Die Vereinten Nationen wurden gegründet, um diese Konzeption zu bekämpfen, was seit Dekaden auch geschieht.”
    Sergio Vieira de Mello, Ex-UN-Administrator für den Kosovo, in einer Sendung des US-Radiosenders PBS (Public Broadcasting System) am 4.8.1999

    “Was also ist das Ziel? Das Ziel ist die Rassenvermischung! Die Herausforderung der Vermischung der verschiedenen Nationen ist die Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Es ist keine Wahl, es ist eine Verpflichtung. Es ist zwingend. Wir können nicht anders, wir riskieren sonst Konfrontationen mit sehr großen Problemen. Deshalb müssen wir uns wandeln, und werden uns wandeln. Wir werden uns alle zur selben Zeit verändern. Unternehmen, Regierung, Bildung, politische Parteien und wir werden uns diesem Ziel verpflichten. Wenn das nicht vom Volk freiwillig getan wird, dann werden wir staatliche zwingende Maßnahmen anwenden!”
    Nicolas Paul Stéphane Sarközy de Nagy-Bocsa, bekannt als Nicolas Sarkozy, am 17. 12. 2008 in Palaiseau als Vorsitzender des Europäischen Rates.

    Schönes Wochenende!

  2. gms

    Die Grenzen zwischen Despotismus und Totalitarismus sind fließend. Apropos Grenzen: Es handelt sich beim nachfolgenden Rechtstext um die Handhabe eines /behaupteten/ Vergehens im Kontext ‘geistiges Eigentum’ und wie demnach /vorsorglich/ zu verfahren sei:

    “Jede Vertragspartei sorgt dafür, dass die Organe der Rechtspflege bei einer behaupteten Immaterialgüterrechtsverletzung in gewerblichem Ausmaß im Einklang mit den Rechtsvorschriften der betreffenden Vertragspartei anordnen dürfen, dass Eigentum des behaupteten Verletzers vorsorglich beschlagnahmt wird, was auch die Sperrung seiner Bankkonten und Blockierung sonstiger Vermögenswerte umfasst.”

    Zitiert aus “Umfassendes Wirtschafts- und Handelsabkommen” aka CETA, Artikel 20.37, “Einstweilige Maßnahmen und Sicherungsmaßnahmen”, ein Kapitel, das nach franker und einleitender Selbstbekundung die bestehenden TRIPS-Regelungen erweitert, die noch aus grauer Urzeit stammend völlig saft- und zahnlos so libertinäres Zeugs festhalten wie etwa: “Die Verfahren zur Durchsetzung der Rechten des geistigen Eigentums müssen gerecht und objektiv sein.”

  3. Lisa

    Freheit ohne Ordnung ist Chaos. Es geht im Prinzio darum, wer die Ordnung herstellt: ich selbst oder jemand anders. Da indes der Mensch ein soziales Wesen ist und als von jeder Gesellschaft ausgeschlossener Einzelgänger kaum Überlebenschancen hat, wird sich (individuelle) Freiheit gegen bestehende (soziale) Ordnungen stets nur als punktuelle Befreiung manifestieren, denn absolute Freiheit gibt es nicht. “Tu, was du willst” ist Laune, triebbestimmt, asozial, chaotisch eben.
    @Fragolin: Sie glauben aber nicht im Ernst, dass eine Völkervermischung zu mehr Gleichheit führen würde!? Auch eine hellbraun gefärbte Haut weltweit führt nicht zu Gleichheit, auch Dummerle und Eierköpfe ergeben zusammen keine durchschnittliche Intelligenz. Sonst müsste ja eine Gleichheit schon innerhalb einer ziemlich abgeschotten Ethnie feststellbar sein – ist sie aber nicht.

  4. Fragolin

    @Lisa
    Dass eine Völkervermischung niemals funktioniert, kann man sich in den USA ansehen. Seit Jahrhunderten funktioniert das nicht.
    Bitte verwechseln Sie Zitate nicht mit meiner Meinung.

  5. Reini

    … in Europa wurde 1000ende Jahre Krieg geführt damit (fast) alle Völker ihr eigenes Land “besitzen”,… in Schlechteren Zeiten, welche auch eintreffen werden, oder der Ausländeranteil Außer Kontrolle gerät, wird es einen auslösenden Schutzmechanismus geben,…. z.B. die Vertreibung der Kosovoalbaner wird in Serbien heute noch ohne Schuldgefühl gefeiert.

  6. gms

    Lisa,

    > Es geht im Prinzio darum, wer die Ordnung herstellt: ich selbst oder jemand anders.

    Sätze, die mit dem abgelutschten ‘es geht um’ beginnen und sich nicht als verifizierbare Sachaussagen auf den Inhalt von Büchern, Filmen oder Vergleichbarem beziehen, sind in der Regel unzulänglich begründete Meinungsäußerungen, die zum Kaschieren ihrer argumentativen Schwäche eines mehr oder minder unantastbaren ‘Es’ bedürfen, quasi eines kollektiven Über-Ichs, das diskutierbare Themenfelder vorselektiert.

    Von untergeordneter Bedeutung ist, wer die Ordnung herstellt, sondern am anderen Ende der Skala wer festlegt, wie diese Ordnung ausgestaltet ist und als Folge dessen, ob ein großflächig getragener Konsens vorliegt oder nicht. Hergestellt wird Ordnung von Autoritäten, die entweder echt sind oder angemaßt, was wiederum deren hauptsächlich verwendete Mittel charaktisiert, nämlich Vorbildfunktion respektive Appelle an die Vernuft oder eben Gewalt in jedweder Form.
    Einer chinesischen Weisheit nach ist der beste Herrscher jener, der garnicht nicht herrscht. Schlechte Anführer haßt man, gute liebt man und die allerbesten bemerkt man nicht. In Abwesenheit von Depotie bildet sich die tauglichste Ordnung von unten her, aus der Gesellschaft selbst heraus.

    Man verzeihe die sarkastisch anmutende Einleitung oben, doch das thematisierte ‘es geht um’ ist mitterdings die rhetorische Monstranz der inferioren Despoten in der vordersten poltitischen Reihe, jenen definitiv nicht tauglichen Anführern, die ihr Heil in Sprechblasen zwecks akkustischen Agendasettings suchen und trotzdem irgendwie damit noch durchkommen.

  7. Hanna

    Ja – und heute habe ich auch ein Zeichen gesetzt (stolz auf mich bin): Donauinsel, Brückenunterführung am Uferweg bei der U6, obere Stiege: Ich gehe mit meinem Hund auf die Stiege zu, als ich bemerke, dass sich in der Unterführung, die ich jetzt passieren musste, fünf ausländische Männer befanden, ca. Ende 20, sehr groß, sehr dunkel. Sie palaverten und tauschten kleine Sache aus. Dann sahen sie mich. Gerade da fuhr unten am Uferweg ein Polizeiauto vorbei. Eine Frau hatte mir vorher gesagt, die Polizei habe heute “Schwerpunkt nicht angeleinte Hunde”. Einer der Ausländer schickte einen anderen in meine Richtung – und der Mann ging geradewegs auf mich zu, wohl um mir den Weg abzuschneiden und mich abzudrängen, sodass ich nicht unter der Brücke durch sollte. Und was tat ich? Ich hob den Kopf, schaute zur Stiege und ging geradewegs darauf zu. Der Mann kreuzte so knapp hinter mir, dass ich den Luftzug spürte, während die anderen herüberglotzten. Dann lief der Mann neben mir ein Stück den (breiten) Brückenpfeiler hinauf. (Kein Witz.) Ich ging einfach weiter – und das Beste: Ich hatte keine Angst. Wenn der mich berührt hätte – Holladiewaldfee, den wäre ich angegangen. Insofern – nein, ich lasse mich nicht mehr unterdrücken. Allerdings gesellten sich noch anderen Ausländer zur Gruppe, und ich dachte mir, “Pfoah, das sind jetzt sieben, acht … und es fühlt sich provokant und massiv gefährlich an. Wie ist das erst bei zwanzig, hundert … noch mehr …” Insofern wurde mir doch mulmig. Und unten auf der Wiese palaverte die Polizei mit irgendwelchen Badenden, weiß die Hölle wieso. Allerdings: Kurz vorher hatte ich zwei schmusenden ausländische Männer am Ufer gesehen, und das hat mich irgendwie berührt. Schön für die zwei. Als mit dann, in der Stadt X Moslems in T-Shirts mit ihren eingewickelten, langärmelig mit Mänteln angemaschkerten Frauen begegneten, kriegte ich in der Hitze schon fast beim Zuschauen einen Kreislaufkollaps. Was geht in diesen Männern nur vor, dass ihnen das richtig vorkommt? Ach ja – Allah will ja, dass die Frauen dieserart gemaßregelt werden. Allah, jaja. Der.

  8. Hanna

    Zusatz zu meinem vorigen Posting: “Was geht in diesen Männern nur vor, dass ihnen das richtig vorkommt?” … und in den Frauen, natürlich. So ein Einhüllen war sicher praktisch in Wüstenstürmen, aber bei uns? Brr. Die wirken schon in ihren eigenen Ländern seltsam. Ich ertrage ihren Anblick bei uns kaum. Wir haben Burka-Trägerinnen im 15., und DAS ist scheußlich.

  9. stiller Mitleser

    @ Hanna
    “Wenn der mich berührt hätte – Holladiewaldfee, den wäre ich angegangen”

    Einen Mann, der körperlich so agil ist, daß er die Treppe nicht nützen muß, 4 -5 weiterer solcher Typen in der Nähe – bitte, Hanna, bleiben Sie vernünftig und vorsichtig und meiden Sie Gebiete, in denen Sie in solche Situationen geraten!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.