Das Wort zum Sonntag

Lieber (der Not gehorchend) einen staatlich versumpften Kapitalismus mit seinem Geklüngel zwischen big government und big business als einen von den “Milleniums-Kollektivisten” der NGOs herbeigeknüppelten Weltsozialismus, dessen Gelingen nicht weniger bedeuten würde als ein Massensterben der Weltbevölkerung und einen Rückfall der (Rest-) Menschheit in die Steinzeit. (Roland Baader)

5 comments

  1. Thomas Holzer

    Dies gilt aber nur für Realisten, nie aber für Weltverbesserer und Weltbeglücker!
    Die wollen doch alleine den perfekten Menschen, wissentlich die Tatsache negierend, daß die Schaffung dieses Wesens durch Menschenhand unmöglich ist.

  2. Manfred Moschner

    Kleiner Kritikpunkt: Warum muß immer so massiv polarisiert werden? Diskutiert sich dann leichter?
    Dabei gibt es sehr wohl einen “Kapitalismus mit menschlichem Antlitz” – Kapitalismus, der von hohem ethischen Standards um das Wohl der Mitmenschen begleitet ist. Klare Spielregeln auf liberaler Basis, mit Transparenz hinsichtlich der “Kosten für die Allgemeinheit”. Die permanente “Koalition zulasten Dritter”, die derzeit das politische Handeln bestimmt und im Endergebnis zur Bereicherung oligarchieähnlicher Entscheidungsträger führt, wäre dann nicht mehr möglich.

  3. Thomas Holzer

    Es gibt weder einen “Kapitalismus mit noch ohne menschlichem Antlitz”
    Antlitz haben nur die einzelnen Akteure; egal ob Konsument, Bankier, Produzent oder wer auch immer; ob dieses Antlitz menschlich, eine Fratze oder was auch immer ist, entscheidet jeder einzelne Markteilnehmer für sich. Und jeder einzelne Teilnehmer entscheidet, ob er ethisch oder nicht ethisch handelt.
    Der Kapitalismus per se wertet nicht, ist weder gut noch böse; er ist nur ein Konstrukt des Menschen

  4. Mourawetz

    Es gibt keinen Kapitalismus, das ist nur ein Kampfbegriff der Sozialisten. Was aber gibt, ist die freie Marktwirtschaft. Menschen betreiben freiwilligen Handel zum gegenseitigen Vorteil.

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