Das Wort zum Wahl-Sonntag

In der Politik gibt niemals der Klügere nach, sondern immer der Schwächere… (Loriot)

14 comments

  1. mariuslupus

    Gibt es in der Politik den Klügeren ? Ist etwas zwischen frommer Wunsch und Illusion.

  2. Christian Peter

    @Fragolin

    Das Vernünftigste wäre Parteien zu verbieten und Wahlen abzuschaffen. Politische Ämter sollten im Losverfahren an geeignete Bewerber vergeben werden. Dieses in der griechischen Antike praktizierte System wäre der heutigen Parteien – Demokratur um Welten überlegen.

  3. Falke

    @Christian Peter
    Und wer soll diese Ämter “vergeben”? Wer soll beurteilen, ob der Bewerber “geeignet” ist? Wie lange soll jemand ein Amt ausüben dürfen/müssen/können? Wer beurteilt, ob er das Amt gut/korrekt ausgeübt hat? Wer setzt den Amtsträger im Notfall/Bedarfsfall wieder ab? Usw. usf. Klingt schön, ist aber praktisch nicht durchführbar.

  4. Christian Peter

    @Falke

    Das sollte funktionieren wie bei einer öffentlichen Stellenausschreibung, es werden gesetzliche Anforderungen für die verschiedenen Ämter definiert (u.a. Studienabschlüsse bestimmter Fachrichtungen, Fremdsprachen, Management – Erfahrung in der Privatwirtschaft, etc. etc.). Unter den Bewerbern, die die gesetzlich definierten Kriterien erfüllen, werden die Ämter dann im Losverfahren vergeben. Das ist weit sinnvoller als heute, wo Berufspolitiker mitunter über gar keine oder für das Amt völlig unpassende Qualifikationen verfügen. Außerdem lässt sich durch die enorme Kostenersparnis durch Auflösung der Parteien (die Parteienapparate samt Vorfeldorganisationen kosten den Steuerzahler in Österreich mehrere Milliarden Euro pro Jahr) deutlich mehr bezahlen und dadurch deutlich geeigneteres Personal rekrutieren. Gleichzeitig wird Klientelismus, Lobbyismus, Wählerbestechung und Korruption ein Riegel vorgeschoben, da Politiker nicht wiedergewählt werden, nur eine Amtszeit regieren und keine Rücksicht auf die Interessen von Parteien und anderer Interessengruppen nehmen müssen und daher weit unabhängiger agieren : Ein derartiges System wäre der heutigen repräsentativen Demokratie um Welten überlegen.

  5. G.

    Die 183 Abgeorneten könnten im Losverfahren ermittelt werden. Die wählen dann aus ihren Reihen die Regierung.
    Schlimmer als jetzt könnte es nicht sein. Da wären auch Idioten wie Genies dabei. Also besser als heute, da gibt es keine Genies.
    Und es wäre deutlich billiger.

  6. mariuslupus

    Der Parteienschacher wird auch nach den Wahlen weitergehen. Das wichtigste, die Ämterverteilung. Die wichtigste Qualifikation, Rafahrerhaltung und Ellbogen.

  7. Christian Peter

    @G.

    Ideal wäre es, Abgeordnetenämter + Regierungsämter im Losverfahren auf Zeit zu vergeben. Das wurde auch in der griechischen Antike praktiziert, die Mitglieder der Volksversammlung wurden dabei in regelmäßigen Abständen ausgetauscht. Ganz anders als heute, wo Volksvertreter nicht selten jahrzehntelang das Parlament belagern.

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