4 Gedanken zu „Das Wort zum Wochenende

  1. stiller Mitleser

    Ausbeutung bedarf doch einiger Strukturen um andre in einen ungerechten, ausbeuterischen Austausch zu locken/zu zwingen.
    Und ernsthaft von großem Pech Betroffene werden kaum imstande sein, solche Strukturen zu etablieren.

    Wahrscheinlich einfach nur schlecht übersetzt und gemeint ist eigentlich, daß soziale Hilfe und Unterstützung nicht über Gebühr in Anspruch genommen werden sollten.

    Denn realiter ist es doch viel eher so, daß Leute die Pech hatten, über weniger Optionen und kaum Alternativen verfügen, sich schlechter rechtlich wehren können und deswegen viel leichter ausgebeutet werden können (z.B. Wanderarbeiter, Rechts-und Sprachunkundige, Illegale, Kriegsflüchtlinge) und auch tatsächlich ausgebeutet werden. Es gibt ganze Wirtschaftszweige die vom Pech andrer leben und voller Bonhomie Auftretende, die den Pechvogel gewieft erkennen und seine Situation geschickt für sich nutzen.

  2. Thomas Holzer

    Auch eigenes Unvermögen begründet nicht das Privileg, andere auszubeuten (siehe “unsere” Politikerdarsteller)

  3. mariuslupus

    @Thomas Holzer
    Einverstanden, könnte auch um Faulheit und nicht vorhandene Bildung ergänzt werden.
    Vorwärts in den Feudalismus. Privilegien werden nicht erarbeitet, sondern vererbt, oder als Zeichen der Gunst für erwiesene Dienste, von der Obrigkeit an die Vasallen verliehen.

  4. Hanna

    Und auf unserem Planeten ist es halt so, dass manche Geschöpfe in besseren “Lagen” leben als andere, und sie gedeihen dann “besser” oder zumindest anders, wovon jene, die es nicht so gut erwischt haben, profitieren, indem sie von den Schöpfungen der “Privilegierten” nutznießen. So kann man’s auch sehen. Ich hab’s so satt mit dieser unseligen “Gleichheit”. Wir mögen ja grundsätzlich gleich sein an Rechten auf Leben, Gedeihen und Frieden, aber wir sind nun einmal nicht gleich, und ein Dummer, Unfähiger sollte Klugen einfach nichts anschaffen dürfen. (Gendering müsst ihr euch da mit-vorstellen.)

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