Das Wort zum Wochenende

“……Die Gegner werfen dem Prinzip Freiheit vor, dass es die Förderung der Selbstsucht bezwecke. Gerade umgekehrt! In der Freiheit findet die Selbstsucht eine Schranke in der Selbstsucht des andern. Derjenige, der möglichst teuer verkaufen will, findet ein Hindernis in den Bestrebungen derjenigen, die möglichst vorteilhaft kaufen wollen. Wird dem einen wie dem andern die Freiheit gelassen, so müssen beide die Selbstsucht dem gemeinsamen Interesse unterordnen. Wenn aber jemand behindert wird, so wird gerade die Selbstsucht des einen auf Kosten des andern unterstützt und statt der Gerechtigkeit ein System der Ungerechtigkeit begünstigt” (Eugen Richter)

4 comments

  1. stiller Mitleser

    ok, ok, – aber da gibt’s doch auch noch diese Vorstellungen von fairness, handicap etc.. und daß man schon den Kindern beibringt, die Kleineren positiv zu diskriminieren, hm?

  2. Thomas Holzer

    @stiller Mitleser
    “……….und daß man schon den Kindern beibringt, die Kleineren positiv zu diskriminieren, hm?”

    Das wird aber erst seit ein paar Jahren “gelehrt”, oder?! Zu meiner Zeit gab es derlei Schwachsinn noch nicht

  3. stiller Mitleser

    @ Thomas Holzer
    Das haben Sie sicher auch so gelernt, Herr Holzer. Man hat nicht “positiv diskriminieren” gesagt, sondern
    “laß Deine kleine Schwester zuerst auf die Schaukel” oder “der kleine Otto bekommt das Tortenstück mit dem
    Marzipanosterhasen drauf” …

  4. Gscheithaufen

    Die Freiheit ist ein seltsames Tier. Beschreibbar am besten durch ihre Abwesenheit, ist sie weg, wenn man sie einfängt. Daher ist sie wohl für ihre Gegner unbedingt zu bekämpfen!

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