Das Wort zum Wochenende

Von | 18. März 2017

Die Protestbewegung hat recht, wenn sie die Probleme unserer Welt – Armut, Ungleichheit und Ungerechtigkeit – mit Kapitalismus assoziiert. Aber sie liegt falsch damit, wie sie das tut. Es gibt eine ungleiche Verteilung von Gütern und Kapital auf der Welt, aber das liegt an der ungleichen Verteilung des Kapitalismus. Die, die ihn haben, werden reich, die die ihn nicht haben, bleiben arm. (Johan Norberg)

6 Gedanken zu „Das Wort zum Wochenende

  1. Thomas Holzer

    “Die, die ihn haben, werden reich, die die ihn nicht haben, bleiben arm.”

    Kurz und bündig, auch wenn ich anstatt “reich” eher “wohlhabender” verwenden würde.

  2. Selbstdenker

    Die Menschen haben die Wahl, ob sie a) arm und möglichst gleich oder b) erheblich wohlhabender und dafür ungleich sein wollen.

    Man sollte sich vor Augen halten, dass eine “armutsgefährdete” Person in einem freiheitlich verfassten Land ein erheblich besseres Leben fristet als ein Angehöriger der Mittelschicht in einem sozialistisch verfassten Land.

  3. Gerald

    Schwachsinn!
    Bill Gates, Jeff Bezos, Steve Jobs, etc. sind nicht reich geboren, zählen sofern sie noch leben zu den reichsten Menschen der Welt. Und jene die nicht überlebt haben, half auch ihr Reichtum nicht.
    Jeder ist so reich wie er sein will, jeder hat innerhalb seines Kulturkreises Möglichkeiten um weiterzukommen. Behinderungen gibt es nur seitens der Behörden, Gewerkschaften, etc.

  4. Falke

    @Gerald
    Völlig richtig! Wer – zumindest in unseren Breiten – wohlhabend (oder auch reich) ist, hat das den eigenen Fähigkeiten und dem eigenen Fleiß, eventuell auch eigener Risikobereitschaft zu verdanken. Die Fähigkeiten sind tatsächlich ungleich verteilt, “verantwortlich” dafür ist aber die Natur oder Gott, je nach Glauben. Fleiß liegt allerdings bereits im Bereich des eigenen Willens. Der Reichtum ist also tatsächlich ungleich verteilt, aber keinesfalls ungerecht.

  5. Fragolin

    @Falke
    In unseren Breiten sind Wohlhabende immer häufiger Beamte und Politiker und immer seltener Unternehmer, weil die Ersteren die Zweiteren schamlos ausnehmen wie eine Weihnachtsgans.

  6. mariuslupus

    Lieber neiderfüllt und arm im Sozialismus leben, als zufrieden und wohlhabend im Kapitalismus.
    @Fragolin
    Arbeitende Menschen die wohlhabend sind, sind eine aussterbende Spezies. Sollte diese Spezies der Habgier der Politiker endgültig geopfert werden, wer ernährt dann die Poilitiker, Asylanten und Sozialhilfeempfänger ? Kommt es dann zu Kanibalismus, nach dfem Motteo: “Ich möchte der letzte sein, der gefressen wird”.

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