Das Wort zum Wochenstart

Eine Demokratie kann nicht als permanente Regierungsform existieren. Sie kann nur solange existieren, bis die Wähler merken, dass sie sich selbst Großzügigkeiten aus der Staatskasse wählen können. Von diesem Augenglick an wird die Mehrheit immer für die Kandidaten stimmen, die die meisten Zuwendungen aus der Staatskasse versprechen, mit dem Ergebnis, dass eine Demokratie immer aufgrund einer lockeren Finanzpolitik zusammenbricht und ihr immer eine Diktatur folgt.“ (Alexander Fraser Tytler , 1747 – 1813)

11 comments

  1. FDominicus

    Soll das etwas heißen Demokratie ist schlecht. oooh mein Weltbild ist jetzt aber völlig in Unordnung gekommen…

    Frag’ ich mal anders herum was ist an Herrschaft unzweideutig?

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  3. cmh

    Das alleine wäre ja nichts besonderes. Die Geschichte lehrt ja vom Untergang vieler Demokratien, antiker und moderner.

    Gegen die Unzukömmlichkeiten wurden auch viele sinnvolle und wohlüberlegte gesetzliche Vorkehrungen getroffen.

    Alleine ebensoviel Witz wurde aufgewendet, diese Vorkehrungen zu unterlaufen.

    Das trifft aber für alle anderen Regierungsformen auch zu.

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  5. Christian Peter

    Wir leben in keiner Demokratie, sondern in einem Parteienstaat. Dass (echte) Demokratie sehr gut funktioniert, sieht man am Beispiel Schweiz.

  6. Christian Peter

    Nicht Demokratie ist das Problem, sondern die Untergrabung der Demokratie durch politische Parteien (“Parteienstaat”).

  7. FDominicus

    @Christian Peter. Ich finde Sie haben teilweise recht. Es bleibt aber auch eine ganz klare “Herrschaftskomponente” Die Mehrheit kann durchaus beschliessen sich auf Kosten von Minderheiten zu sanieren. Demokratie alleine “reicht” nicht. Es braucht wirklich etwas Grundlegenderes. Der Wille andere nicht zu zwingen, zu unterdrücken und beherrschen zu wollen. In der Schweiz haben Sie eines hingegen besser geschafft als in anderen den Staat zu begrenzen. Das ist ein äußerst erfreulicher Aspekt, aber man sieht auch in der Schweiz immer mehr “Anmaßungen” staatlicher Seite, es gibt ja nicht jedes Mal Abstimmungen. Manche Sachen gehen auch nur “durch” und die gehen – finde ich – leider in die Richtung weniger Freiheit mehr Bevormundung. Aber die Schweizer haben einen viel besseren Einfluss auf Ihre “Eliten”. Davon könnten wir uns in D aber auch A sehr wohl ein paar Scheiben abschneiden….

  8. Behaimb

    Scheinbar ist das Zitat eine plumpe Fälschung des Internetzeitalters, und ganz abgesehen davon, dass es um 1800 keine Demokratie gab, wo mehr als 5% der Bevölkerung mitstimmen durften (und da gewiss nicht die rechtlosesten), ist der Satz in dieser Form in Originalquellen scheinbar nicht verifizierbar.

  9. Thomas Holzer

    @Behaimb
    Sollte dem auch so sein, so sollten Sie, mit Verlaub, Ihr wertes Augenmerk auf den Inhalt dieser Aussage lenken, und die Unwägbarkeiten des Internet vorab beiseite lassen 😉

  10. Behaimb

    @Holzer, Das hat mit “Unwägbarkeiten des Internet” nichts zu tun, denn entweder zitiere ich aus Originalquellen oder ich lasse es lieber ganz. Hier wird sehr oft die Wikipedia gescholten, aber wenn irgendein Latrinengerücht bei Pi, Kopp oder sonst einer konservativen Seite steht, dann sollte es auf einmal glaubwürdig sein? Herr Ortner kann hier zum Besten geben was er will, aber es ist schlechtes Handwerk, erfundene bzw. fabrizierte Zitate mit historisch realen Namen zu versehen. Da sollte sich Herr O. daruaf beschränken, seine Erkenntnisse unter eigenem Namen zu veröffentlichen. Sonst tut er seiner Glaubwürdigkeit kein gutes Werk.
    Und Sie müssten dann auch den Linken zugestehen: “Right or wrong, my Ideology.” Egal was die Mittel seien.

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