Das Zentralkomitee der EU gibt bekannt

Der derzeitige,  relativ hohe Wechselkurs des Euro schadet nach der Meinung von EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy den Exportunternehmen in der Eurozone. Der Euro sei “zu stark” meint Van Rompuy. Erst vergangene Woche hatte der französische Premierminister Jean-Marc Ayrault den Euro  als „etwas überbewertet“ bezeichnet. – Na klar, Bürokraten haben schon immer besser als Märkte Preise festlegen können.

8 comments

  1. fts

    Will er das als Begründung dafür verwenden, daß offiziell Belgien
    in Wirklichkeit aber die EZB derzeit massiv US Treasuries aufkauft,
    die von China und Russland abgestossen werden?

    Mal schauen, wie lange sie das Ponzi-Spiel noch durchhalten.

  2. Ehrenmitglied der ÖBB

    Ich glaube es wird Zeit, dass ich meine alten Fachbücher über die sowjetische Planwirtschaft aus meiner Bibliothek hole?

  3. Erich Bauer

    Wohn will die EU exportieren, wenn sie die BÖSEN der Welt, nach Belieben und Gutdünken sanktioniert? Aber vielleicht glaubt man, dass man damit Vertrauen schaffen kann, das im Geschäftsleben ein wesentliches Kriterium für Auftragsvergaben ist. Der Transferrubel kommt. Das ist sicher. Unglaublich der Destruktionstrieb der EU-Sowjets.

    “God Own Country” ? Für die ganze Welt? Ich fürchte, das wird nix. Das macht sie komplett VERRÜCKT… weil der ganze schöne Plan VERRECKT? Es scheint halt so zu sein, dass “Gott” all die feuchten Welltmachtträume nicht so richtig schätzt…

  4. Reinhard

    Es ist noch gar nicht so lange her, da wurde meine Vermutung, die Schwächung des Euro wäre künstlich forciert um eine schwache Binnenwährung a la DDR-Mark zu schaffen, die wegen der internationalen Wertlosigkeit der Arbeiter-Bezahlung die Exporte ankurbelt aber den inneren Wohlstand schwächt, auch hierorts als brustschwache Verschwörungstheorie verlacht. Die Elite hat es sich gerichtet, der Pöbel wird mit Spielgeld abgespeist.
    Ich vermute, der Tag ist nicht mehr fern, da ich (leider) sagen kann: Ich habe es doch gesagt!
    Grüße aus Wandlitz…

  5. Erich Bauer

    @Reinhard, “…aber den inneren Wohlstand schwächt…”

    Genau so, Und dazu ist es unbedingt nötig einen äußeren, “lebensgefährdenden” Feind zu haben… Das steigert die Leidensfähigkeit im “Binnenland”. Die EUdSSR-Räte haben sich das (jedenfalls gescheiterte) UdSSR System voll reingezogen. Ob das auch 70 Jahre hält?

  6. Reinhard

    @Erich Bauer
    “Die Finanzmärkte” und “die Spekulanten” einfach für jeden Rückschritt im Wohlstand verantwortlich zu machen funktioniert langsam nicht mehr. Die Leute brauchen ein frisches Feindbild – “der Russe” hat sich bewährt, da wird der Opa dem Enkerl erklären: “Joo, der is gefährlich und primitiv und brutal!!” Und weil wir ihn sanktionieren müssen laufen eben keine Geschäfte mit ihm, wird Energie teurer, bleiben Gäste aus, müssen wir den Gürtel enger schnallen…

  7. Leitwolf

    S.g. Herr Ortner, Sie haben eindeutig zu wenig Ahnung von VWL um hier eine Position zu beziehen.

    Es ist nicht der Markt verantwortlich, wenn der Euro überbewertet ist, was wie ich fürchte allerdings eine Tatsache ist. Am Markt gibt es es weder Über- noch Unterbewertung einer Währung.

    Sehr wohl gibt es aber Notenbanken deren Transaktionen unimittelbare Auswirkunng auf Währungsrelationen haben. Das gilt, unabhängig von der Intention, für jeden Auf- und Abbau von Devisenreserven oder Goldbeständen.

    Politische Neutralität dort zu fordern, wo politisches Agieren gradierendste Probleme verursacht, ist naiv. Hier findet ein Krieg statt den man nicht überstehen wird in dem man Pazifismus propagiert.

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