Dawkins: „Warum geben Sie dem Islam einen Freibrief?“

Von | 27. Juli 2017

“Ein Radiosender in Berkeley sagte die geplante Präsentation des neuesten Buchs des Evolutionsbiologen und Atheisten ab, weil dieser den Islam „geschmäht“ habe. Richard Dawkins erfuhr davon nur auf Umwegen und fordert eine Klärung der Vorwürfe.” (weiter hier)

6 Gedanken zu „Dawkins: „Warum geben Sie dem Islam einen Freibrief?“

  1. mannimmond

    Dawkins’ Frage “Warum geben Sie dem Islam einen Freibrief? Warum ist es fein, das Christentum zu kritisieren, aber nicht den Islam?” ist leicht zu beantworten: Es ist die Feigheit der Politisch-Korrekten.

  2. Andreas73

    Ich habe folgendes im Presseforum geschrieben, es wurde zensuriert:

    „Warum geben Sie dem Islam einen Freibrief?“
    Ganz einfach weil “Je suis Charlie” leichter geschrieben ist als umgesetzt.
    Frag nach bei Cartoonisten, Kabarettisten, Redakteuren, etc.

  3. Reini

    Jeder weiß das der Islam eine ideologische Idiotie ist, … nur Muslime nicht, sie dürfen gar nicht böse über ihre Religion denken. Ob sie ihren Allah hinterfragen wenn mit diesem Glauben Menschen abgeschlachtet werden?
    Es gibt Idioten die wissen das sie deppert sind, … sie können aber was dagegen tun, da sie es ja wissen, und dann gibt die anderen, die es eben nicht wissen.

  4. Lisa

    @mannimmond: Wieso “politisch korrekten”? ich habe bislang das p.c. auch relativ unhinterfragt übernommen und verwendet. Aber was, bittschön, soll eigentlich bei den Leuten, die heucheln, lügen, ihren Wahnideen nachhängen, Fakten verleugnen und Andersdenkenden das Maul verbieten, “korrekt” sein?!? Oder liegt die Betonung auf “politisch” ? Von Politikern, die jeweils an der Macht sind, ist man das ja gewohnt…

  5. mariuslupus

    Es geht nicht nur um Berkeley. Aber am Beispiel von Berkeley, aber auch an vielen anderen amerikanischen Universitäten, wird der Niedergang der Meinungs- und Redefreiheit mehr als deutlich.
    Es handelt sich aber um ein allumfassendes Phänomen in der westlichen Hemisphäre. Die politisch Korrekten haben sich voll vor den Karren der islamistischen Ideologie spannen lassen. Die Redefreiheit wird in den meisten Fällen bekämpft, meistens erfolgreich, Redeverbote usw., wenn die Möglichkeit besteht einer Meinung Islamfeindlichkeit zu unterstellen. Aber nur vordergründlich geht es um den Islam. Der eigentliche Feind der linken Genossen ist die Freiheit. Die Freiheit der Bürger die eigene Meinung zu äussern und frei zu wählen. Das Ziel der endgültigen Liquidierung der Redefreiheit ist fast schon erreicht. Aber, es rührt sich kein Widerstand. Also, doch alles Weicheier ? ! .

  6. Christian Weiss

    Völlig irrational ist ja auch die Vorstellung, dass Weltanschauungen nur darum einen erhabenen Status haben sollen, weil ihre Anhänger sie Religion nennen, sie zahlreich sind und ihre Weltanschauung ein paar hundert Jahre schon ihr Unwesen treiben konnte.

    Würde ich morgen in einer Grossstadt auf den grössten Platz stehen und behaupten, ich sei der Erlöser der Menschheit und jene, die mir nachfolgen würden, erlangten Eintritt ins Paradies, dann würden mich zumindest alle einen Spinner nennen. Vielleicht lieferten sie mich auch gleich ein. Und der Richter, der meine Klage wegen der Verletzung religiöser Gefühle bearbeiten müsste, würde mich auch nicht ernst nehmen.
    Aber wenn so ein Klub ein paar hundert Jahre alt ist und eine Milliarde Anhänger hat, dann kriegt dieser Klub plötzlich Sonderstatus.

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