Dazu brauchen wir das Friedensprojekt EU wirklich…

“Das EU-Parlament hat einen Gesetzesentwurf beschlossen, demzufolge EU-Bürger pro Kopf und Jahr bis 2019 nur noch 90 Plastik-Tüten und bis Ende 2025 nur mehr 40 Tüten der Stärke zwischen 0,015 und 0,049 Millimeter verbrauchen dürfen.” (hier)

12 comments

  1. sokrates

    Ist doch wesentlich wichtiger als Migrationsproblem Afrika, Ukraine ,Syrien, IS, Islam in Europa, Iran , Griechenland, Palästina, EZB, Zinspolitik, Arbeitslosigkeit, und ähnliche Probleme! Speziell die Wandstärke ist ein für die EU überlebenswichtiges Problem! Aber klar die Topverdienenden Bürokraten sind beschäftigt und können sich ja nicht um alles kümmern..

  2. Thomas Holzer

    Warum diese Kritik?
    Eröffnet die Festlegung auf diese Höchstgrenzen doch Millionen neuer, produktiver Arbeitsverhältnisse EU-weit!
    Es wird sicherlich in Bälde ein akademischer Lehrgang des “Plasticksackerl-Beauftragten” installiert werden. Warum soll nur Wien mit allen möglichen Beauftragten glänzen dürfen?
    Sicherlich brüten die EU-.Bürokraten derzeit über den Durchführungsverordnungen, vor allem darüber, wie man mit möglichst viel persönlicher, lückenloser Überwachung die Einhaltung der Richtlinie garantieren kann; die Strafhöhen bei Verstoß müssen natürlich auch dementsprechend sein.
    Man sieht; wieder ein neues, weites Feld für den Fortschritt und vor allem für neue Arbeitsplätze

  3. Ehrenmitglied der ÖBB

    Inkompetente Organisationen zeichnen sich durch mindestens zwei Phänomene aus:
    1) Die Schaffung von neuen Hierarchien , und
    2) Die Beschäftigung mit Scheinproblemen bzw. untergeordneten Problemen.
    Das wird ihnen jedes gute Lehrbuch der Oragnisationspsychologie und O-soziologie bestätigen.
    Und die Praxis!!

  4. Rennziege

    Da lobe ich mir die unverrückbare Tradition in den USA und Kanada, wo der Einkauf von jungen Leuten an der Kasse liebevoll in braune, aus Altpapier gefertigte Papiersäcke gelegt wird, die problemlos weitere Male recycelt werden können. Außerdem halten die größere Lasten aus als die hauchdünnen PVC-Folien — und fühlen sich viel angenehmer an.

  5. H.Trickler

    Plastiktüten benötigen nicht nur bei der Herstellung wertvollste Rohstoffe.
    Nach ihrem kurzen Gebrauch verschmutzen sie die Umwelt und landen z.T. in den Weltmeeren, wo die armen Fische an dem unverdaubaren Zeugs zugrunde gehen.

    Es ist folglich eine äusserst wichtige, friedenserhaltende und unschätzbar wertvolle Planung der EU-Verantwortlichen!

    Also bittesehr mehr Respekt für diese wichtigen Mitglieder der Gesellschaft!

  6. Rennziege

    30. April 2015 – 17:52 H.Trickler
    Sie sprechen mir ziemlich parallel aus der Seele, und ich bin bei Gott keine rotgrüne Heulsuse. Aber warum können die europäischen Supermärkte nicht von sich aus auf Papiersäcke umsteigen, die ökologisch und praktisch viel brauchbarer sind?

  7. Thomas Holzer

    @Rennziege
    Mit Verlaub, aber das laufen wieder mal die Pharisäer -zumindest meiner Vorstellung nach- herum
    Papiertüten für den Einkauf, aber fracking für das Öl.
    “Freiheit” für (fast) jeden Schwachsinn, aber Rauchverbote, und die “gemeinsame” Liftbenützung von Mann und Frau bald (aus Präventivgründen) verboten. Von den -mit Verlaub- allen anderen idiotischen Bestimmungen gar nicht zu schreiben; siehe “Homeland security act”

  8. Rennziege

    30. April 2015 – 19:49 Thomas Holzer
    Mit Verlaub: Fracking (Öl und Erdgas) wird nur noch von europäischen Grünen verteufelt. Es hat sich bewährt, und die anfänglich problematischen injizierten Flüssigkeiten wurden von allen Giften befreit. (Übrigens: Der österreichische, weltweit aktive Bohrspezialist Schoeller-Bleckmann — Aktien trotz des halbtoten ATX sehr empfehlenswert, hab’ selber welche, mit Freuden — ist an dieser Erfolgsgeschichte wesentlich beteiligt.)
    Warum sollten ausgerechnet Sie sich am dumpfen USA-Bashing beteiligen, in diesem Fall von keinerlei Realität getrübt?

  9. Thomas Holzer

    Ich verteufle gar nichts, und ich “bashe” niemanden 🙂
    Aber ich wage von mir zu behaupten, daß ich nicht auf -zumindest- einem Auge blind bin 🙂

  10. Rennziege

    30. April 2015 – 20:32 Thomas Holzer
    Leider, Chef, ist das eine klassische Null-Antwort. Sie werden doch nicht ein Politikerdarsteller (Ihr vielbenutztes Copyright) werden wollen?

  11. aneagle

    7 wichtige Fragen zur wichtigsten Sache der EU, dem Plastiksackerl-Kontingent !!
    *Wo entsteht die Zentralbörse für den schwunghaften Handel mit Plastiksackerl-Kontingenten.?
    *Wer setzt die jährliche Kontingentmenge fest? Gleich der unabhängige TV- Bürgerbeirat?
    *Bekommen auch Asylanten und Migranten die gleichen Plastiksackerl-Kontingente?
    *Muss man, wenn man aus der EU ausreisen will, alle mitgeführten Plastiksackerl deklarieren und was passiert, wenn man eines vergisst?
    *Ist das Plastiksackerl-Kontingent bereits ein Menschenrecht oder kämpfen die tapferen GrünInnen noch dafür?
    *Bekommt der Vatikan Sonderkontingente und darf Papst Franziskus Plastiksackerl Kontingente an Arme verschenken?
    *Und last but least: Darf man auch fürderhin noch in der Not seine Tugend in ein Plastiksackerl machen ? 🙂

  12. Mourawetz

    jaja, da laufen irgendwo im Pazifik ein paar Tonnen Plastiksackerln im Kreis herum. Und die EU hat nichts Bessres zu tun, als Plastiksackerl im alten Kontinent zu verbieten. Dabei ist es so:

    Laut einer Anfang 2015 von Science veröffentlichten Studie sind die Hauptverursacher des jährlichen Mülleintrags die Länder China, Indonesien, Vietnam und die Philippinen.[1] In den Ländern mit den untersuchten 192 Küstenregionen seien 2010 275 Mio. t Plastikmüll produziert worden, 99,5 Mio. t davon seien aus der Bevölkerung gekommen, die innerhalb eines 50-Kilometer-Streifens an der jeweiligen Küste lebe und woher vermutlich der größte Teil der Kunststoffreste stamme, 31,9 Mio. davon seien unsachgemäß entsorgt worden, was schließlich zum errechneten Ergebnis führe. „Die 20 Länder mit der höchsten Verschmutzungsquote seien für 83 % aller unsachgemäß behandelten Plastikabfälle verantwortlich“.[2] (wikipedia)

    Die EU kümmert sich also um Hausaufgaben, die sie nie gestellt bekommen hat. Die eigenen Probleme wie die monetäre Repression, die Millionen rechtschaffene, fleissige Bürger enteignet, oder der Massenexodus der Afrikaner und deren Ansturm auf Europa, um ihre eigenen Hausaufgaben bekümmert sie nicht. Scheissverdammte EU!

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