Dekadenz – ein böses Wort?

Von | 17. März 2021

“… Der Verfall ist die unmittelbare Folge eines lange anhaltenden Wohllebens, das eine Gesellschaft mit wachsendem Reichtum auszeichnet. An die Stelle der Selbstbehauptung tritt die Langeweile, statt Härte nur noch Verweichlichung und am Ende eine selbstzerstörerische Hybris. Überfluss, Überdruss, Übermut, Untergang. Die Klage darüber ist uralt, aber ist sie deshalb auch falsch?/ mehr

5 Gedanken zu „Dekadenz – ein böses Wort?

  1. sokrates9

    Dekadenz kann nur funktionieren wenn andere “ausgebeutet” werden.Irgendwann kapiert die Bevölkerung das und dann ist das System ruiniert.Beispiel :Kambotscha – Khmer – Angkor Wat.Hier wurden Jahrhunderte lang Bewässerungsanlagen aufgebaut die für Überfluss an Ernte sorgte. Es bildete sich eine Schicht von 100.000 Höflingen in der Nähe des Führers heraus die nichts taten außer die restliche Bevölkerung auszubeuten und zu sekkieren. Als die Bauern das bemerkten war das Königreich innerhalb einer halben Generation Geschichte…

  2. CE___

    Ich weiss nicht ob es unbedingt Dekadenz ist.

    Wie auch im Artikel erwähnt, gibt es diesen Eigenvorwurf der Dekadenz in allen Kulturen.

    Mein Eindruck ist dass wir im Westen, egal ob links oder rechts, aber eher auf links, den Sinn verloren haben wer wir sind, und ja auch den benötigten Willen zur Selbstbehauptung dessen, aufgrund der irrigen Vorstellung immer noch, als Ergebnis des Kolonialismus, der einzige Tiger auf dem Berggipfel zu sein.

    Einen Willen zur Selbstbehauptung den noch unsere weltreisenden Vorfahren vor oft nur knapp über 100-200 Jahren noch haben MUSSTEN, da für jeden ersichtlich das Kulturen bestanden, und teilweise noch mit dem Fuss in Europa (Osmanische Reich), wenn oft auch tönern, die mit westlichem Gedankengut überhaupts nicht anzufangen wussten bzw. diesem feindlich gegenüber standen.

    Und die die am meisten noch dieser irrigen Vorstellung anhängen sind interessanterweise gerade die Linken, die doch auf den Kolonialismus so schimpfen, der aber wiederum das Fundament noch immer ist warum doch noch ein guter Teil der Welt überhaupt auf das Gelaber hört was die Linken heute von sich geben.

    Aber dieser Teil der Welt wird immer kleiner, Stichwort islamische Welt, aber ich denke hier eher an eine VR China, mit ihrem komplett konträren kulturellen Weltkonzept, der einzige eigentliche Hegemon unter dem Himmel zu sein und alle rundherum nur Vasallen bzw. Barbaren die zu dienen hätten.

    Auch ein europäischer Marxist ist einem Chinesen oder Moslem da untertan, so schaut’s dann aus, in anderen Weltkonzepten.

    Und dass ist ja das doppelte Problem, dass auch die Marxisten/Sozialisten/Kommunisten, eine ganz originäre westliche (enorm desaströse!!!) Denkschule, massiv das eigene Fundament abstemmen und den Westen hassen, auf dem sie eigentlich auch stehen, genauso wie ihre Gegner im Hause des Westens auf der individuelistischen, freiheitlichen Seite darauf stehen.

  3. Johannes

    Wenn ein Musik- oder anderer Rabauke etwas daherfaselt, dass er ein ganzes Land ficken wolle so ist ihm auf der Stelle die Tür zu weisen.
    Vor allem dann wenn er offen davon spricht dem Land seiner Herkunft oder der Herkunft seiner Eltern mehr verbunden zu sein als dem Land das ihm eine Heimat angeboten hat.
    Natürlich muß eine tolerante Gesellschaft vieles ertragen aber hier geht es um mehr, hier geht es darum ob man zulassen will das sich Staaten im Staat bilden deren einziges Ziel die Übernahme ist.

    Dort fängt alles Übel an.
    Wer als Mensch mit Migrationshintergrund ohne Konsequenzen derart seinen Hass und seine Abscheu für sein Gastland (dazu zähle ich auch Menschen der zweiten und dritten Generation von Zuwanderern) hinausplärren und praktizieren darf wird nie damit aufhören, im Gegenteil er wird immer radikaler werden.
    Wenn er dann noch vom Mainstream dafür andauernd in Schutz genommen wird und die autochthonen Gesellschaft von den selben Leuten andauernd als spaltende Rassisten bezeichnet werden dann ist man in der gesellschaftlichen Sackgasse gelandet.

    Man braucht keine Rechtsparteien um diesen unhaltbaren Zustand zu verändern man braucht Politiker mit Herz, Hirn, Verstand und Mut.
    Die Linke genießt es das verhasste bürgerlich, liberale Lager über die Vorwürfe der Unmenschlichkeit in eine Wehrlosigkeit zu drängen, die Kirche macht mit einem fanatischen Eifer mit und das Ergebnis ist die Zerstörung der eigenen Kultur zugunsten von etwas das wir noch gar nicht in seiner ganzen Tragik begreifen können.

  4. aneagle

    @sokrates9

    ” Es bildete sich eine Schicht von 100.000 Höflingen in der Nähe des Führers heraus die nichts taten außer die restliche Bevölkerung auszubeuten und zu sekkieren. Als die Bauern das bemerkten war das Königreich innerhalb einer halben Generation Geschichte…”

    Man ersetze die Worte Führer durch Merkel-Lagarde- vdLeyen mit ihrer jeweiligen Höflingsschicht und das Wort Bauer durch Europäer und schon haben wir eine aktuelle, realistische Beschreibung der europäischen Dekadenz, hoffentlich mit der gleichen Konsequenz.

  5. sokrates9

    aneagle@ Superassotiation, die Frage ist nur ob die Kmerbauern nicht intelligenter waren! 🙂

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