Demnächst auf der Mariahilferstrasse?

Um ein gefahrloses Vorankommen trotz starrem Blick auf das Handydisplay zu ermöglichen, hat die Stadt Chongqing eine Handynutzer-Spur auf einem Gehsteig geschaffen. (hier)

3 comments

  1. Mourawetz

    Chongqing, eine Stadt , von der ich noch nie gehört habe und die trotzdem 30 Mio. Einwohner hat. Eine Stadt voller Lemuren offenbar, die nichts Besseres zu tun haben, als auf ihr Neo-Tamagotchi zu starren.

    Auch in Wien treiben sich schon etliche Chongqingianer herum. Allerdings torkeln diese am Gürtel herum, machen die U-Bahn unsicher schrecken vor dem öffentlichen Trottoir nicht zurück und treiben sich sogar in Original Wiener Kaffeehäusern herum, sogar in Büros und Besprechungszimmern edler Konzerne wurden sie schon gesehen. Der Besitz von Smartphones muss verboten werden. Wien darf nicht Chongqing werden.

  2. Rennziege

    15. September 2014 – 22:25 Mourawetz
    “… und treiben sich sogar in Original Wiener Kaffeehäusern herum´… ”
    Originale Wiener Kaffeehäuser gibt’s leider nimmer, lieber Mourawetz. Nur noch nachzulesen bei Altenberg, Polgar, Kraus, Torberg und enigen anderen. Auch das gute alte Hawelka ist (dank des obrigkeitlichen Rauchverbots, liebe Grüße an Christian Peter) zu einer von vielen Touristenklitschen verkommen.
    Geheimnis: In Toronto gibt’s noch ein echtes Wiener Kaffeehaus, komplett mit frischem Millirahmstrudel und erfrischend jungem Publikum, aber den Namen verrat’ ich nur auf Befragen echter Österreicher.

  3. Christian Peter

    @ Rennziege

    ‘Originale Wiener Kaffeehäuser gibt es nimmer, Touristen’

    Es gibt mehr als genug originale Wiener Kaffeehäuser, nur ohne blauen Dunst. Außerdem : Jeder Gastronom freut sich über zahlungskräftige Touristen, denn von Kunden, die für 3 – 4 g’staubte Achter oder 2 Einspänner die Plätze stundenlang besetzen und auch noch die Luft verpesten, kann sich niemand etwas kaufen.

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