“Demontage der freien Marktwirtschaft”

Von | 12. März 2013

“….Diese Politik des billigen Geldes, die im Prinzip seit dem Wegfall des Goldstandards betrieben wird, ist kontraproduktiv für das Wohl der Menschen. Wirtschaftliche Probleme dürfen nicht nur durch manipulierte Zinssätze gelöst werden. Die negativen Folgen sind gravierend für die Währungen, die Finanzmärkte und für die gesamte Gesellschaft. Diese Politik der Notenbanken bestraft den Sparer und belohnt all jene Glücksritter, die sich unter Inkaufnahme höchster Risiken verspekuliert haben. Die, die bereits ein großes Vermögen haben, profitieren davon, dass man ihnen die Kurse durch die Ausweitung der Geldmenge nach oben stößt und die, die vom Monatseinkommen leben müssen und kein Vermögen aufbauen konnten, werden durch die Abwertung der Währungen bestraft, weil ihre Lebenshaltungskosten steigen und die Gehälter nach Steuern und Teuerung hinterherhinken. Das führt mittelfristig zu politischem Populismus und zu einer Demontage der freien Marktwirtschaft….” (Der Investor Felix Zulauf)

5 Gedanken zu „“Demontage der freien Marktwirtschaft”

  1. Samtpfote

    Würden alle Banken der Welt alle Brief- und Geldkurse manipulieren – das Ergebnis wäre das Gerechteste…
    Im übrigen bin ich ja immer schon der Meinung gewesen, man sollte jeder österreichischen Familie 20.000,00 Euronen zum Zwecke der Spekulation überlassen… gewinnt man: suprig!… verliert man, sponsert man die Banken.
    Der Umweg über die Chance für die Kleinen wäre es allemal wert… 🙂 🙂

  2. Thomas Holzer

    “Wirtschaftliche Probleme dürfen nicht nur durch manipulierte Zinssätze gelöst werden.”

    Durch was noch? Intervention der Politik?

    Man sieht ja:
    manipulierte Zinssätze und Interventionen der Politik lösen überhaupt keine wirtschaftlichen Probleme, vielmehr werden diese verstärkt.

    Da liegt der Herr Zulauf etwas daneben…

  3. Pingback: Gut Gebloggtes: Allianz, Fidessa, FIA, Shiller, Papstwahl, Google Doodle | Christian Drastil

  4. Der Unternehmer

    Manipulierte Zinssätze sind Interventionspolitik. Die Mächtigen versuchen sich selbst zu retten. Bei marktgerechten Zinsen wäre das System in kürzester Zeit bankrott.

    Herr Zulauf irrt, wenn er befürchtet, es käme mittelfristig zu einer Demonatge der freien Marktwirtschaft. Die Marktwirtschaft ist bereits zum großen Teil beseitigt.

  5. FDominicus

    Der Unternehmer :
    Manipulierte Zinssätze sind Interventionspolitik. Die Mächtigen versuchen sich selbst zu retten. Bei marktgerechten Zinsen wäre das System in kürzester Zeit bankrott.

    Das System ist auch so bankrott, es zieht sich “nur” in die Länge.

    Herr Zulauf irrt, wenn er befürchtet, es käme mittelfristig zu einer Demonatge der freien Marktwirtschaft. Die Marktwirtschaft ist bereits zum großen Teil beseitigt.

    Es ist immer noch erstaunlich was für einen Wohlstand uns die Reste eben der Marktwirtschaft noch bringen. Aber gut das kann nur jemanden wundern, der absolut in einem sozialistischen Doppeldenk “verhaftet” ist.

    Man schaue sich das ganze nur einmal in Kuba an. Auch dort gibt es Markt nur in hömöophatischen Dosen, es versorgt aber den größten Teil der Bevölekerung zumindest mit Nahrung. Keynes hatte schon recht in the long runs we’re all dead, bis dahin halten uns die Reste von Markt am Leben…

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