Den Zeigefinger einfahren, bitte!

Von | 29. Januar 2013

“…Wer handelt verantwortungsvoller? Ein Generaldirektor – sagen wir: der vorbildhafte Voest-Chef Wolfgang Eder -, der sein Unternehmen durch ständige Effizienzsteigerung für die Zukunft fit macht? Oder eine Regierung, die den Wohlstand der nächsten Generationen verspielt?
Die Politik hat die Chance der Krise genutzt, den moralischen Zeigefinger zu erheben. Es ist höchste Zeit, ihn wieder einzufahren und die eigene Bilanz in Ordnung zu bringen. Wie es in der unmoralischen Privatwirtschaft üblich ist…” (Andreas Lampl, “Format“)

2 Gedanken zu „Den Zeigefinger einfahren, bitte!

  1. Samtpfote

    Richtung Regierung meine ich, schlägt der Mittelfinger den Zeigefinger um Längen…

  2. Gerhard

    @Samtpfote
    Für unsere Regierung wäre der hervorgestreckte Mittelfinger mit Handrücken zum Gegenüber gerichtet (= Stinkefinger) angebracht. Es gibt aber noch eine Steigerungsmöglichkeit.
    Mit der Zeichengebung der Finger und anderen Gesten sollte man im internationalen Verkehr aber sehr behutsam umgehen. Denn manches hier Übliche hat woanders eine ganz andere, oft auch negative Bedeutung. So beinhaltet z.B. der nach oben gezeigte Daumen im mittleren Osten eine sexuelle Aufforderung oder das bekannte Victory-Zeichen wird in Australien als “up yours!” (Ihr könnt mich ..) verstanden.

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