Denn sie wussten nicht, was sie da tun….

(C.O.) Historiker künftiger Generationen werden vor einer interessanten Frage stehen: Warum haben es die Regierungen Deutschlands und Österreichs am ersten Wochenende im September 2015 zugelassen, dass Zehntausende Personen aus der arabisch-islamischen Welt, aus Asien und Afrika unkontrolliert und illegal einreisen konnten? Und: Wieso durften dann weit über eine Million nachkommen, zukünftige „Familienzusammenführungen“ gar nicht einberechnet?

Warum hat damals keiner der Verantwortlichen, von Frau Merkel abwärts, die Gefahren und Probleme berücksichtigt, die es zwangsläufig mit sich bringt, wenn man Hunderttausende junge Männer aus gewaltaffinen, frauenfeindlichen und antisemitischen Gesellschaften zu uns bittet? Eine ebenso banale wie vermutlich zutreffende Antwort hat jüngst die Feministin Alice Schwarzer formuliert: „Ich glaube, sie(Merkel, Anm.) war zu Beginn über diesen Flüchtlingsstrom ehrlich entsetzt und hat sich daran erinnert, dass sie eine Christin und ein guter Mensch ist. Das ist sympathisch. Es war aber auch naiv, wie wir inzwischen wissen.“

Vermutlich hat sich weder Merkel noch Faymann den Kopf darüber zerbrochen, wen sie da in ihre jeweiligen Länder gelassen haben. Vermutlich war mangels Erfahrung oder Sachwissen keinem der Entscheidungsbefugten klar, was sie da eigentlich anrichteten. Sie dürften wirklich naiv gehandelt haben. Ein Fall von Torheit der Regierenden. Das ist nur leider die untauglichste und letztlich gefährlichste Art und Weise des Regierens, wie sich dann ja auch spätestens in der Kölner Silvesternacht und der Zeit seither gezeigt hat.

Was (eine) Ursache dieser Naivität ist, hat der Schriftsteller Thomas Kapielski trefflich beschrieben mit der „Einfalt der Deutschen und des Westens insgesamt, zu mutmaßen, alle Welt sei so ungezwungen und lustig wie sie gerade selbst.“ Wenig charmant, aber um so präziser ortet er dabei eine „Mischung aus Dämlichkeit und Anmaßung“. Genau das ist das Problem. In der Komfortzone des europäischen Wohlfahrtsstaats ist über die Jahrzehnte die Vorstellung gewachsen, die Menschen unterschiedlicher Ethnien, Kulturen oder Religionen seien nicht nur gleichwertig, sondern auch gleich in ihren Wertevorstellungen, Lebenszielen und Prioritäten.

Es ist dies eine wirklich herzige Annahme, die nur leider schlicht und ergreifend falsch ist. Sie negiert, dass die Menschen in der islamisch-arabischen Welt zum Beispiel über Frauen, Juden oder Schwule eben völlig anders denken als die Mehrheit der Europäer. Und zwar nicht etwa die Extremisten, sondern durchaus auch Mohammed Normalverbraucher. Wer, und sei es aus Gründen der Naivität, diese Zusammenhänge ignoriert, kann so nur zu einer Migrationspolitik kommen, die im Desaster endet.

Gerade in Deutschland und Österreich dürfte diese Naivität auch der Geschichte dieser Täterländer des Holocaust geschuldet sein. Dass an der Rampe von Auschwitz „Selektion“ betrieben worden ist, macht es uns heute vermutlich nicht eben leichter, die Unterschiedlichkeit unterschiedlicher Ethnien, religiöser Gruppen oder Kulturen zu benennen, gerade da, wo es sich um nicht wünschenswerte Charakteristika handelt. Und daraus entsprechende Konsequenzen zu ziehen.

Dazu kommt, vor allem unter den politischen und medialen Eliten in Merkel-Land, „eine feindselige Haltung gegenüber der eigenen Gesellschaft und ihrer politischen Ordnung, bei gleichzeitiger Glorifizierung alles Fremden,“ wie der Psychiater Alexander Meschnig auf achgut.de diagnostiziert hat: „Der Selbsthass und die eigene Bußfertigkeit, die in der Abwertung des Eigenen eine Tugend erblickt, sind so tief in den kulturellen Traditionen unserer protestantisch geprägten Schuldkultur verwurzelt, dass etwa jegliche Kritik an der selbstzerstörerischen Asylpolitik als moralisches Versagen und herzlose Haltung erscheint. Europa, der geografische und politische Raum, in dem die Menschenrechte erfunden wurden, wird so wahrscheinlich an der strikten Einhaltung seiner humanistischen Grundsätze zugrunde gehen.“ Derzeit gibt es nicht allzu viel Grund, das anders zu sehen. (“Presse“)

24 comments

  1. Selbstdenker

    Einspruch!

    Die Verantwortlichen in Politik und Medien wussten sehr wohl was sie taten. Einen ähnlichen Kurs – wenn auch über einen längeren Zeitraum verteilt und damit schleichender – haben Tony Blair im Vereinigten Königreich und Fredrik Reinfeldt in Schweden auch gefahren. In den USA möchte Hillary Clinton das neoprogressiv ruinierte Detroit mit Fachkräften aus Syrien wieder aufbauen.

    Es ist sehr auffällig, dass sich die Medien seit ein paar Wochen darum bemühen diese bewusst herbeigeführte Katastrophe als verzeihbaren Ausrutscher einer einzelnen Person zu verklären. “Ups! Das ist dem Hosenanzug aus Gutherzigkeit einfach passiert…”

    Die Hartnäckigkeit mit der man versucht Osteuropa für den Massenzuzug von Muslimen zu knacken, zeigt, wie zielorientiert und methodisch hier vorgegangen wird.

    Die Politiker steigen kurz vor Wahltermine auf die Bremse um gleich danach – wie nach einem Radarkasten auf der Autobahn – wieder auf das Gaspedal zu drücken.

    Der obige Artikel beschreibt lediglich den Zustand der wohlmeindenden medial eingelullten Masse bis zum Jahreswechsel 2015/16.

  2. Fragolin

    Sie wissen ganz genau, was sie tun. Wenn der Tag kommen sollte, wo man diese Menschen zur Verantwortung zieht, sollen sie sich nicht hinter Ahnungslosigkeit und psychischer Schwäche verstecken – nein, die sind voll zurechnungs- und schuldfähig und betreiben ihr Unwesen im vollen Bewusstsein der Folgen für ihr Volk.
    Das gilt in vollem Umfang auch für Österreich.

  3. sokrates9

    Glaube nicht an eine Naivität! Derzeit befindet sich ein erster? Schub von 2 Mio Afrikanern auf dem Weg nach Europa – waschechte Wirtschaftsflüchtlinge!! Davon können sich angeblich 200.00 die Überfahrt nach Europa heuer noch “leisten”?.
    Was macht die Nomenklatura Europas? Sie schickt mit Frontex Schiffe, die das schleppen erleichtern, obwohl
    gleichzeitig erklärt wird, Wirtschaftsflüchtlinge nicht aufnehmen zu können! Die kommen in Italien an, man zeigt Ihnen den Weg nach Norden und die EU besteht darauf dass Grenze Brenner nicht gesperrt werden darf! Und das soll reine “christliche” Politik sein???

  4. mariuslupus

    Man darf bei diesen Ausmass und der Dauer der Rechtsbrechung nicht mehr von Naivität reden. Es geschieht mit voller Absicht Europa in den Multikulti Abgrund zu führen. Man sollte Merkel auch nicht einen Tor, oder Torin, nennen.
    Merkel begeht ihre Rechtsbrechung im vollen Bewustsein, dass sie gegen die Interessen Europas handelt.
    In diesen Zusammenhang nur eine Reminiszenz, Joeph Fouche zum Ersten Konsul, nach der Ermordung von Duc D`Enghien: “Das war schlimmer als ein Verbrechen, das war ein Fehler”. Die Handlungsweise von Merkel ist keine Torheit, es ist ein Verbrechen.

  5. Selbstdenker

    “…und die EU besteht darauf dass Grenze Brenner nicht gesperrt werden darf!”

    Genau so ist es: die EU lässt immer ein Türchen – oder besser gesagt ein Tor – offen. Lediglich der Ort wechselt; dieses mal ist es der Brenner.

    Man muss sich vor Augen halten, dass man – mit der Ausnahme weniger Länder (z.B. Japan) – die Massenzuwanderung von Muslimen fördert.

    “Krauss beschreibt vor vier Jahren bereits glasklar die ‚Herrschaftssynthese zwischen westlichem Kapitalismus und islamischer Herrschaftskultur‘, wenn er ausführt: ‚So verhält sich die spätkapitalistische Elite also zunehmend nihilistisch gegenüber den Grundinhalten der eigenen, westlich gewachsenen, antifeudalen und antimittelalterlichen Leitkultur und bürdet den einheimischen Bevölkerungen die sozialen Folgekosten dieser neuen globalen Herrschaftsstrategie in Gestalt von Zuwanderungsghettos, Parallelgesellschaften, Sozialdemontage, höheren Abgabelasten, Alimentierung menschenrechtsfeindlicher Sozialmilieus etcetera auf.‘”
    [(c) gms, 2. September 2016 – 16:38]

    Das Problem liegt meiner Meinung nach darin, dass wirtschaftliche (Abhängigkeits-)Beziehungen mit Länder intensiviert werden, deren Kultur darauf programmiert ist andere Kulturen zu beherrschen und ultimativ zu vernichten.

    Während der Zeit des Kalten Krieges wäre niemand auf die verrückte Idee gekommen, den Sowjets westliche Militärtechnologie zu verkaufen. Warum sollte es nun besser sein mit Islamisten bzw. Muslimbrüdern (die IRA und die Sinn Féin Party haben ein ähnliches Beziehungsmodell) Geschäfte zu machen?

  6. cmh

    1. Niemand sollte sich auf christliche Gebote berufen können, wenn der “europäische Wertekanon” einmal in seiner Nichtigkeit erkannt sein sollte. Den das Christentum kennt kein Gebot des Harakiri im Sinne der Liebe zu den Nächsten (sic!). Vielmehr sollte derjenige, der das Kreuz auf seine Schultern heben beabsichtigt, zunächst eine klare Rechnung machen, ob er es auch derlupfen kann. Sonst fällt er der Lächerlichkeit anheim.

    2. Einen Masterplan haben nur die Araber, die hier bei der dummklotzigen moralischen Überheblichkeit der europäischen Atheisten auf eine Goldader gestoßen sein dürften. Unsere Eliten (lol) hatten keinen Plan und keine Absicht. Vielmehr handelt es sich um einen kollektiven Irrsinn, wie es in historischen Zeiten die Tulpenmanie, der Südseeschwindel, mehrere Börsenkrachs oder auch die Faschismusbegeisterung waren.

    3. Was der Stammtisch schon vor einem Jahr gegen alle Verunglimpfungen erkannt, dürfte jetzt auch bei den Eliten angekommen sein. Das Stalingrad der Flüchtlingskrise haben wir schließlichn bereits hinter uns. Aber hätte der Blödsinn von vor einem Jahr mit der Übernahme der politischen Verantwortung in Form des Rücktrittes leicht bereinigt werden können, klammern sie sich in klarer Erkenntnis der von ihnen verursachten misslichen Lage in verbrecherischer WEise an ihr Geschwätz von Gestern. Und diese Untaten können nur mehr analog den Nürnberger Prozessen mit den dort ausgesprochenen Verdikten bereinigt werden. Schließlich wollten sie ja ein Kreuz auf den Schultern haben, wenn auch auf fremden. Schulterten sie diese nur selber, wäre es nur gerecht.

  7. Gerald Steinbach

    Das gute in der Politik ist ja das die Verantwortlichen nicht zur Verantwortung gezogen werden, deshalb können eine Merkel und ein faymann mit einen grinsen dies beobachten
    Fragolin: Der Tag den sie herbeisehnen wird nicht kommen

  8. Thomas Holzer

    Sie wussten sehr wohl was sie taten, zumindest grosso modo, auch wenn sie trunken waren von selbstgerechter “Humanität” und beseelt von dem Wunsch, die deutsche und österreichische “Erbsünde” mit dieser Fehlentscheidung ein für allemal abwaschen zu können, in der Hoffnung, durch diese Großtat endlich als erste Nation in die Reihen der “Gerechten unter den Völkern” aufgenommen zu werden.

  9. Dr.Fischer

    Die in jüngster Zeit auffällig bemühte neue Masche der medialen Beeinflussungsstrategie besteht – über die Absicht kann es keinen Zweifel geben -, aus den milde stimmen sollenden Naivitäts- und Gutherzigkeits-Etikettierungen der handelnden Politiker.
    Die mehrfach bevorstehenden Wahlen als Ursache zu sehen, greift m.E. zu kurz, wenngleich da ein Kollerateralnutzen aus der Sicht der wahlwerbenden Politiker entsteht

    Es sieht eher so aus, als folgte im Plan “Masseneinwanderungsinitiative” nun eine nächste Stufe der Suggestion. Man erinnere sich doch, dem Paukenschlag der Wahnsinnseinladung folgte sogleich die medial aufbereitete Hysterifizierung der v.a. Linken&Guten und Aufbau Muddies als Fürsorgliche Mamma. Als sich nach ein paar Monaten unverminderten Zustroms und mit beginnenden Problemen der Volkszorn nicht mehr ignorieren ließ, kamen – aus New York zuerst – “psychiatrische” Ferndiagnosen, Muddi sei nicht ganz dicht und könne eigentlich nichts für ihre krankheitswertige Entscheidung. Auch dieses medial verordnete Image griff nicht sonderlich gut und lang.Man mußte auch vorsichtig beim Diagnostizieren sein, weil Angela Merkel noch viel vor sich hat(te), um ihre Anweisungen durchziehen zu können. Als ließ man diese Wertungen wieder ein wenig einschlafen – bis vor nicht allzulanger Zeit abermals – parallel dazu sickerten Zahlen von 2oo.ooo für heuer auf Warteschiene befindliche Schwarze durch – Bemühungen um einen neuen Imageaufbau deutlich wurden: nun wird auf die Tränendrüsen gedrückt, und die involvierten Politiker werden noch immer nicht als das, was sie faktisch sind (nämlich skrupellos und clever), sondern als rührend-gutherzige, mitfühlende, von iher grundgütigen Hlfsbereitschaft Überwältigte gepriesen. Suggestiv-unbewußt wird da beim simplen Volk das schlechte Gewissen bedient, man könne ja nicht kälter sein als die so warmherzigen Anführer.

    Die Ähnlichkeit mit dem eigentlich bewundernswert geschickten Imageaufbau eines gewissen G. Soros als
    “Philantrop” – wörtlich – , der weltweit nur Gutes tut mit seinen Mrden, darf bemerkt werden.

  10. Gerald Steinbach

    Thomas holzer

    Das haben sie sehr schön geschrieben, allerdings warten noch ein paar Herausforderungen die Erbsünde endgültig reinzuwaschen, die nächste humanitäre Erfüllung steht bereits vor der Tür

  11. aneagle

    *Die westlichen Politiker sind also dämlich. So whats new? Das wissen wir spätestens seit dem Afghanistankrieg( vgl. den Film “der Krieg des Charlie Wilson”
    *Die westliche Jugend ist zivilisationsverwahrlost und leistungsfeindlich. Wissen wir, ebenfalls nicht seit gestern.
    * Die versammelte Linke schadet mehr als sie nützt. Auch nicht neu.

    Was neu ist, sind angepasste Politiker und rasche Wirtschaftsschmarotzer, welche die sattsam bekannten westlichen Trends voll in ihre Analyse und Agenda eingeplant haben. Das erklärt die politisch/wirtschaftlichen Erfolge von Putin, Erdo-wahn, Rohani, der Caritas und NWO-Dirigent Soros samt Konsorten, hinlänglich. Eine neue Generation von Europäern ist gefragt, die bereit ist, Europas Überleben als wesentlichen Faktor ihrer Lebensaufgabe zu begreifen. Und der Wähler sollte sie legitimieren. Westerwelle sagte einmal: “Unterschiede gibt es! Es muss sich lohnen, morgens früh aufzustehen” Im heutigen Europa reicht 14.00 Uhr allemal

  12. aneagle

    *Die westlichen Politiker sind also dämlich. So whats new? Das wissen wir spätestens seit dem Afghanistankrieg( vgl. den Film “der Krieg des Charlie Wilson”
    *Die westliche Jugend ist zivilisationsverwahrlost und leistungsfeindlich. Wissen wir, ebenfalls nicht seit gestern.
    * Die versammelte Linke schadet mehr als sie nützt. Auch nicht neu.

    Was neu ist, sind angepasste Politiker und rasche Wirtschaftsschmarotzer, welche die sattsam bekannten westlichen Trends voll in ihre Analyse und Agenda eingeplant haben. Das erklärt die politisch/wirtschaftlichen Erfolge von Putin, Erdo-wahn, Rohani, der Caritas und NWO-Dirigent Soros samt Konsorten, hinlänglich.
    Eine neue Generation von Europäern ist gefragt, die bereit ist, Europas Überleben als wesentlichen Faktor ihrer Lebensaufgabe zu begreifen. Solche gibt es längst und der Wähler sollte ihnen im eigenen Interesse Mut machen. Westerwelle sagte einmal: “Unterschiede sind notwendig! Es muss sich lohnen, morgens früh aufzustehen” Im heutigen Europa reicht 14.00 Uhr allemal

  13. astuga

    Die Massenzuwanderung aus dem sog. Mena-Raum und Subsahara-Afrika wird ja von der EU-Kommission und den EU-Präsidenten schon seit vielen Jahren propagiert.
    Immer auch mit Blick auf zukünftige Waren- und Personenfreizügigkeit in der sog. Mittelmeer-Union (deren Teil die EU bereits ist).
    Und auch die UN propagiert seit langem ihr sog. Resettelment-Programm.
    https://en.wikipedia.org/wiki/Third_country_resettlement
    Wobei jeweils immer auch die demographische Entwicklung im Westen als Argument vorgebracht wird.

    Welchen Anteil einflussreiche Perönlichkeiten wie Soros mit ihren Verbindungen in die Politik und ihren Flüchtlings-NGO`s in Europa und den USA (siehe älteren Artikel hier im Blog) oder auch Organisationen wie die…
    https://de.wikipedia.org/wiki/Trilaterale_Kommission
    https://de.wikipedia.org/wiki/Bilderberg-Konferenz
    https://de.wikipedia.org/wiki/Council_on_Foreign_Relations
    oder auch die Arabische Liga und die OIC
    …an dieser Politik haben, muss Mutmaßung bleiben.

  14. Dr.Gerd Eichberger

    Ich denke, es gibt noch eine andere – tiefenpsychologische Erklärung: der konstant bestehende Antisemitismus der deutschsprachigen Gesellschaft und die Schuldgefühle bezüglich des Holocaust führen zu einer scheinbaren Güte der Gutmenschen – mit der gleichzeitigen Herbeiführung von Judenhassern aus der islamischen Welt. Somit hat sich der Antisemitismus von den Gutmenschen zu den Migranten verschoben. Eine wirklich geniale psychische Taktik…

  15. gms

    “Denn sie wussten nicht, was sie da tun…. Historiker künftiger Generationen werden vor einer interessanten Frage stehen”

    Mediatoren empfehlen zur Beilegung wenig relevanter Konflikte das Finden einer gemeinsamen nachträglichen Erklärung, die als Beschreibung des auslösenden Moments zwar an kausalen Tatsachen vorbeischrammt, aber allen Beteiligten das Wahren des Gesichtes erlaubt. So ist Binsenweisheit, wonach in funktionierenden zwischenmenschlichen Beziehungen das eine oder andere falsche Wort des Gegenübers gezielt zu ignorieren ist. Man darf nicht alles hören.

    Nicht minder bekannt ist, wonach Sieger die Geschichtsbücher schreiben, hat doch derjenige, der laut Orwell die Vergangenheit kontrolliert, wirkmächtig die Hand bereits auf der Zukunft. Ist die entscheidende Schlacht schon vorbei, weil alles unumkehrbar ist?

    Drittens haben auch heute noch konzertiert einseitig tickende Massenmedien, bei aller ihnen hierfür berechtigt entgegengebrachten Verachtung, eine entscheidende psychohygienische Funktion, denn wie sonst könnte einmal mehr eine Soziotät im Nachhein behaupten, sie hätte keine Ahnung gehabt, was damals ablief.
    Selbst wer eigentümliche Wahrnehmungen machte, Schimmer der Zustände erblickte, aber nicht ordnungsgemäß einsortieren konnte, wird zur eigenen Entschuldung, wichtige Fragen nicht gestellt zu haben, dankbar Erklärungen annehmen, die irgendwie aufs Menschliche hinauslaufen, mit der begründet ein amoklaufender Obertan seine Schutzbefohlenen nach Strich und Faden hinter’s Licht führen konnten. Er hat’s ja nur gut gemeint.

    Wer heute in engelsgleicher Selbstverleugnung den Verantwortlichen auf der Bühne eine Rutsche aus der ungustiösen Nummer heraus legen will, kann sich hierfür eine oder mehrere der oben genannten Erklärungen aussuchen. Handelt es sich tatsächlich bloß um ein Hoppala, etwas, das nicht schwerwiegend genug war, deshalb das künftige gedeihliche Miteinander zu riskieren?
    Stecken zweitens tatsächlich bloß eine nagelkauende Raute und ein seniler Milliardär hinter der Angelegenheit, oder brauchen wir drittens wirklich eine moralisch verbämte Ausrede, dem Treiben nicht frühzeitig ein Ende gesetzt zu haben?

    Lügen werden nicht besser, wenn man sich darauf einigt. Falsches entfaltet Wirkung und die Wahrheit ist den Menschen zumutbar, beginnend beim sorgsam induzierten Nationalmasochismus der Deutschen, den Absichten der sogenannten EU-Gründungsväter, dem Gleichschalten der Massenmedien, Aufbau und Finanzierung unzähliger Migranten-Speditionsorganisationen, geopolitische Interessen, das Ankündigen, Deutschland werde sich verändern, Meinungsmanagement und Empörungslenkung aus allen Rohren und last not least unstrittige Zahlen, Daten und Fakten noch unmittelbar vor dem offiziellen Startschuß zum nachfolgenden Balkan-Triathlon, von Merkels notorischer Flipflopigkeit von wegen Multikulti und allen anderen Umfallern in entscheidenden Punkten zu schweigen, die Deutschland zunehmend zu Boden bringen.

    Wer sich an der Person der Kanzlerin abarbeitet, sei’s in Zorn oder nun, dem neuen Narrativ nach mit Verständnis, der wird so konditioniert auch dem Straßenbahnführer begegnen und das ausführende Organ der ersten Reihe mit den Weichenstellern verwechseln. Legenden wirken, darum tunkt man Bürger auch ohne Unterlaß in selbige ein. Fullstop.

  16. Rennziege

    4. September 2016 – 14:39 — Gerald
    Ich lese Ihr Posting mit Interesse, allerdings auch mit Verwunderung. Wo in Europa wittern Sie eine Bereitschaft zu einem Bürgerkrieg? (Mal abgesehen davon, dass dergleichen die Misere des Kontinents so unselig vertiefen würde, dass das gegenwärtige Immigrations-Desaster wie ein Almkirtag aussieht.)
    Nein, die sich in Nanny- und Sozialstaaten wider alle Vernunft und Mathematik gut aufgehoben wähnenden Europäer werden den Teufel tun, sich aktiv wider irgendwen zur Wehr zu setzen. Sie werden weiterhin versuchen, den vermeintlich wohlbehüteten Status Quo zu bewahren. Mag sein, dass sie das Altpapier (vulgo Stimmzettel) als Chance sehen, ihren Unmut zu äußern; aber das war’s dann auch.
    Eine seit Jahrzehnten von allen Parteien betriebene Sedations- und Verhätschelungspolitik, die Aktivität bestraft und Passivität fördert, hat das Prokrustesbett der Antike erfolgreich in die Gegenwart transportiert. Und wer rappelt sich daraus auf, wenn der Gleichheitswahn ihm (oder ihr) beide Haxen abgesäbelt hat?

  17. Rennziege

    4. September 2016 – 17:09 — Dr. Gerd Eichberger
    Na klar wandern Judenhasser in gewaltigen Zahlen ein, Dottore. Aber der europäische Antisemitismus braucht keine Importe auch wenn er sie begrüßt; zu sehr wird er, gern als Antizionismus camoufliert, explizit von primär roten und grünen Politikern gepflogen, die im gleichen Atemzug den Holocaust mit Krokodilstränen beweinen.

  18. Thomas Holzer

    @Rennziege
    Ihrem letzten Beitrag ist fast nichts hinzuzufügen, außer, daß die vereinigte Linke immer nach noch mehr Anhängern ihre kruden Ideologie sucht, und diese in den Neubürgern zu finden glaubt

  19. Rennziege

    4. September 2016 – 17:55 — Thomas Holzer
    Thanks a lot, Mr. Holzer! Das — ich bin nicht die erste, die das feststellt — ist ja das unverständlich Skurrile an der vereinigten Linken: dass sie ausgerechnet “Schutzerflehende” (copyright: C.O.) subito mit Staatsbürgerschaft, also Wahlberechtigung, beschenken mag.
    Wieso, bei allen Pavianen Afrikas?
    Glauben die wirklich, dass Muslime zum Dank die Tschänderei, Gleichberechtigung von Frauen, Schwulen, Lesben, xy Transgendern, allen Religionen, westlichen Klamotten etc. willfährig anrnehmen werden? Falls ja, haben sich die Linken in allen Parteien dämmmnäxxxt erledigt.
    Eine Pestbeule weniger, angesichts der verbleibenden konservativen Kummerln aber noch keine Heilung.

  20. Fragolin

    Werte @Rennziege, den Kummerln sind Tschänderasten wie Schwule oder Museln eigentlich einen herzlichen Dreck wert – diese alle sind nichts als Werkzeuge im Kampf gegen alles, was ihre Ziele aufhalten kann (konservatives Werterhalten, Familie, Unternehmertum, Vernunft). Wenn diese Möhrchen ihre Schuldigkeit getan haben, werden sie ohne zu Zögern dem nächsten Kampfkarnickel vor die Beißer geworfen. Die Schwulen sind inzwischen verdammt leise geworden in Deutschland und gar nicht so wenige wählen inzwischen AfD, weil sie bemerken, dass die Linken sie ohne zu Zögern fröhlich am Baukran ihrer neuen, stärkeren Waffe opfern werden. Auch bei den Feminazissen führt der schleudernde Erklärungsnotstand um das fröhliche Aussetzen jeder Würde der Frau gegenüber Muslimen zu ersten Aussetzern; Alice Schwarzer, bis heute eine der unangenehmsten aber auch, muss man(n) respektvoll gestehen, intelligentesten Vorstreiterinnen des als “Feminismus” getarnten Kampfes gegen die Familie hat die Marschrichtung erkannt und muss sich überrascht plötzlich im “rechten Eck” wiederfinden. Nicht falsch verstehen, mein Mitleid hält sich in Grenzen. Aber die Linke geht immer den gleichen weg, ihre Revolutionen fressen stets ihre Kinder oder besser, die nützlichen Idioten werden am Ende des Weges, wenn sie nicht mehr benötigt werden, entsorgt.
    Sollten sie es schaffen, ihre Wunschdiktatur in Europa aufzubauen und ihre Feinde final zu schlagen, würden sie sofort in den Kampf gegen den Islam ziehen, sollten die Moslems, bis dahin Erfüllungsgehilfen der Gesellschaftszerstörer und Diktaturenerbauer, sich gegen diese Herrschaft stellen oder auch nur nicht mehr von Nuttzen sein.
    Linke sind bekannt dafür, dass sie, die das Wohl des Menschen mit Blut auf ihre roten Fahnen geschrieben haben (das erklärt die Unleserlichkeit…), Menschen nur als Biomasse betrachten und jedes Individuum (außer sich selbst) nur als gesichtslosen Teil eienr amorphen Masse namens “Kollektiv” begreifen. Jeder, der in diese Masse nicht passt, wird ausgerottet.

  21. Selbstdenker

    Aus gegebenen Anlass:
    Ich möchte der SPD als “Wahlsiegerin” – (c) Systemmedien – zu ihrem Verlust von 5,4%, der CDU zum wohlverdienten dritten Platz, den Linken zum Verlust von 5,7% der Stimmen und den Grünen zum Auszug aus dem Landtag gratulieren!

    Dieses Ergebnis habt Ihr Euch hart erarbeitet! Bravo!!!

  22. Selbstdenker

    Aber vielleicht ergibt die Auszählung der “Briefwahlstimmen” noch eine größere Ver-Schiebung vom Ergebnis.

  23. Johannes

    Merkel sprach noch voriges Jahr von einem Deutschland das wenn es ein “häßliches“ Gesicht zeigte nicht ihr Land wäre (Is es so und so nicht, sie ist nur eine Bürgerin wie Millionen andere auch . Gestern vor der Wahl sprach sie von Rückführung, Rückführung, Rückführung (ich glaube drei mal war`s)
    Es drängt sich schon der Verdacht auf das da der Wähler für dumm verkauft werden sollte.
    Bei Merkel hat es nicht funktioniert, bei Gabriel der meiner Meinung nach die gleichen 180 Grad Wendungen vollzog (vorgestern waren Menschen mit Bedenken noch das Pack heute ist er für Obergrenze als ob die SPD es schon immer es so gesehen hätte.) hat es Verluste gesetzt aber die Freude war als hätten sie die Absolute gewonnen.
    Die deutsche Regierung schliengert und sie wird den Elchtest bei den nächsten großen Wahlen wenn sie so weitermacht nicht bestehen.
    Eine Kursänderung ist notwendig, was voriges Jahr passierte war, meiner Meinung nach, Rechtsbruch der von der zuständigen politischen und administrativen Behörde geduldet wurde.
    Ein glaubwürdiger Neubeginn kann mit den jetzigen Spitzenpolitikern von schwarz-rot sicher nicht gelingen, zu viele Mittelfinger, zu viel wir schaffen das, zuviel an Bemerkungen wie Deutschland werde an Inzucht zugrunde gehen und Teile der Bevölkerung seien ein Pack, der Kardinalfehler war besorgte Bürger ins rechte Eck zu stellen, jetzt ist man verzweifelt um Schadenbegrenzung bemüht, plötzlich versteht man die Ängste. Auch wenn die Cdu noch davon spricht man müsse die Menschen besser aufklären, so als ob sie zu dumm wären und ihre Ängste irrational. Da hat man nichts verstanden die Menschen brauchen nicht aufgeklärt zu werden sie wollen schlicht und einfach keine solche Migrationspolitik, wenn die CDU das nicht versteht und danach handelt wir sie verlieren so wie in Mecklenburg Vorpommern.

Kommentar verfassen

Du kannst die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .