Der akademische Totalausfall

(JÜRGEN POCK)  Die von so mancher Universität angedachte Gebühr für Aufnahmeverfahren in zugangsbeschränkten Fächern weckt Teile der Regierungsparteien aus ihrem Bildungsschlaf. Die SPÖ-Wissenschaftssprecherin Andrea Kuntzl spricht dabei vom „selektiven Charakter“ der Gebühren und warnt im Hinblick auf Zugangsbeschränkungen gar vor der „Gefahr einer sozialen Selektion“. Fühlt sich die SPÖ plötzlich zuständig für die Angelegenheiten der kaputtgesparten Universitäten des Landes und solidarisiert sich mit Studierenden? Ist man wahrlich bemüht, die Bildungsbaustelle abzuarbeiten? Mitnichten.
Die bloße Propaganda sozialdemokratischer Credos kann kaum von der realpolitischen Tatsache ablenken, dass sich die regierende Politik seit vielen Jahren für den Untergang des universitären Bildungssystems stark macht. Sie setzt alles daran, die Masse an Lernenden zu vergrößern, die Handvoll an Lehrenden zu verkleinern und das konstruktive Zusammenspiel der beiden Gruppen zu verhindern.
Und sie redet von der notwendigen Öffnung der Universitäten, gebührenfreiem Studieren und will den Zugang für ausländische Studierende möglichst breit und uneingeschränkt gestalten. Ohne zu bedenken, dass diese nach Abschluss ihres von Österreich finanzierten Studiums ausschwärmen und ihr Wissen andernorts einbringen – die Hälfte aller ausländischen Doktoratsstudenten verlässt innerhalb von drei Jahren das Land.
Symbolpolitik, die sich gegen Studiengebühren ausspricht und unter dem Deckmantel sozialer Hilfestellung für finanziell Schwache agiert, täuscht nicht über die totale bildungspolitische Desorientierung hinweg. Ebenso wenig helfen wahrheitswidrige SPÖ-Worthülsen der Bildung wieder auf die Beine: Keine Gebühren sorgen für mehr Akademiker, die wiederum für höhere Steuereinnahmen verantwortlich sind. Dieses Wunschdenken basiert auf dem folgenschweren Irrglauben, dass Studiengebühren höhere Akademikerquoten verhindern.
Was zeigt nun eine Momentaufnahme der studentischen Realität angesichts der herrschenden Bildungspolitik? Überfüllte Räumlichkeiten, Massenabfertigung, lange Wartezeiten auf Prüfungstermine und noch längere Wartelisten für Seminarbesuche und Übungen. Abgesehen von der steigenden Zahl der Studienabbrecher und derer, die zu keinem Zeitpunkt einen Abschluss im Sinn haben, sondern primär einen Weg suchen, um die Familienbeihilfe sicherzustellen, wurde der akademische Qualitätsanspruch längst unter den Studentenmassen begraben.
Fern die Zeit, als Universitäten eine konstruktive Gemeinschaft von Lehrenden und Lernenden formten und als Anstiftung zum Selbstdenken dienten. Fern die Zeit, als Universitäten den Gebrauch von Verstand anregten und die Notwendigkeit kritischer Reflexion betonten. Fern die Zeit, als Universitäten schöpferische Geister und individuelle Karrieren förderten. Fern die Zeit, als das wissenschaftliche Qualitätsprädikat an Universitäten hochgeachtet wurde. Fern die Zeit, als den Universitäten dazu die finanziellen und personellen Kapazitäten gewährt wurden. Heute stehen wir vor den Ruinen einer zerfallenen Bildungsordnung. Das Anrecht auf eine würdige Universitätsausbildung ist zu einem abstrakten Gut verkommen, welches im Ministerium für Bildung und Frauen längst keine Beachtung mehr findet.
Die Studentenmassen stürmen die Säle, die Politik vernachlässigt vehement den Bildungsauftrag und die Pflicht, kluge Köpfe auszubilden und wir stellen uns die Frage: Welchen Nutzen zieht der Staat aus dem bewusst herbeigeführten akademischen Totalausfall?

17 comments

  1. JCR

    Lieber Herr Pock,

    ihr Artikel ist vielleicht interessant, ich weiß es nicht. Warum? Weil ich nach “Studierenden”, “Lernenden” und “Lehrenden” aufgehört habe zu lesen. Dass Sie nicht die vollkommen korrekten und glasklaren Wörter “Studenten”, “Schüler”, und “Lehrer” in ihrer Sprache verwenden, zeigt mir aus welcher Ecke Ihre Argumente kommen. Und zwar von links-außen.

    Schade, ich bin immer offen für eine ordentliche Kritik an unserem total desolaten Bildungssystem.

    Konfuzius: The beginning of wisdom is to call things by their proper name.

  2. Erich

    In meinem ersten Studienjahr 1965 an der TH-Wien (damals war sie offiziell noch nicht eine Universität) saßen etwa 500 Studenten und einige Studentinnen im Hörsaal 3 im Elektrotechnischen Institut in der Gußhausstraße bei der Einführungsvorlesung in Mathematik. Die wurde damals für fast alle Studienrichtungen gemeinsam abgehalten. Die Situation entschärfte sich von Jahr zu Jahr, obwohl es immer ratsam war, sich sofort nach Terminaushang für Laborübungen anzumelden. Sonst war ein Jahr verloren – damals gab es noch aufbauendes Studium, bei dem der positive Abschluss gewisser Veranstaltungen, Vorlesungen und Übungen, Bedingung für weiteres Inskribieren weiterer Fächer und Übungen war.

    Ich hatte damals die Hoffnung, dass es meinen Kindern besser gehen würde. Um die Jahrtausendwende schien das auch der Fall zu sein, obwohl – was ja an sich erfreulich ist – der Ansturm auf die Universitäten groß war.

    Heute sehe ich eine gezielt gesteuerte Umkehr zur Massenuniversität, gefördert durch orientierungslose Maturantinnen, die halt irgendetwas “studieren” und dann (siehe Standard-Artikel) einen Posten im öffentlichen Dienst verlangen. Zusätzlich kommen die Massen der Deutschen; begünstigt durch dieselbe Sprache und den deutschen Numerus Clausus. Jetzt öffnen sich auch alle Unis für “Flüchtlinge” – allerdings, gäbe es da Erfolge und “Vorzeigestudenten” hätten wir schon groß in den Medien gehört.

    Und die SPÖ kann aus ihrer ideologische Kiste nicht heraus, faselt von sozialen Ungerechtigkeiten (die an allem Schuld sind) und bezeichnet die Gebühren als Auslesekriterium. Ja, das wären sie, aber damit würden nicht junge Menschen aus sozial schwachen Schichten ferngehalten sondern all die Hörsaalblockierer und -innen, die durch den Bologna-Prozess stolz auf ihren BA sind (ohne zu ahnen, dass dieser Zwischentitel nichts wert ist). Gut, seitdem gibt es für Absolventinnen nicht diese unsinnige weibliche Form von Mag.a (“Magisterin” wäre doch das korrekte deutsche Äquivalent), die offenbar notwendig ist, weil diese Absolventinnen keine Vornamen mehr haben, aus denen man ihre Weiblichkeit erkennt. (Lateinkenner wissen: Substantiva auf -or sind meist männlich; auch im Englischen ist der Bachelor/Junggeselle männlich!).

    Die PMU in Salzburg zeigt, wie man trotz hoher Gebühren mittels gutem Stipendiensystem rasch und bestens ausgebildete Ärzte erzielt. Aber das ist halt eine private Uni und somit Gift für die Linken (weil dort das Parteibuch nicht so wichtig ist, um eine Professur zu erhalten).

    Wann waren österreichische Universitäten das letzte Mal federführend in Lehre und Forschung? Wann werden sie es wieder sein? Ein Zeilinger ist da zu wenig. Und die vielen Gender-Institute mit den unzähligen Mitarbeiterinnen werden irgendwann still und leise verschwinden ohne nennenswerte Arbeiten.

  3. sokrates9

    Erich@ Bitte bedenken sie dass unsere Universitäten andere Prioritäten haben: da muss zuerst einmal das Kapitel Gender mit unzähligen Lehrstühlen aufgearbeitet werden und dann muss man noch die Geschichte durchforschen ob es da nicht irgendeinen Nobelpreisträger gibt dem man noch das Ehrendoktorrat aberkennen kann!

  4. Reini

    … und heut wird man von postenschachernden, eingefärbten (Partei) Studienabbrechern, die nur die Theorie gelernt haben, regiert bzw. sitzen in gewissen Ämtern welche die höhere Ausbildung fürs Steuergeldverschwenden erworben haben. Und nach Jahren wird dann ein Ehrentitel, welcher vor Kaiserzeiten eingeführt wurde, als Medaille für “besondere Verdienste” überreicht.
    … es Spiegelt sich die Gesellschaft im “akademischen Totalausfall”!
    … den im Reichtum denk man nicht an die Zukunft, man bleibt geistig stehen!!

  5. Falke

    @JCR
    Ich haben den Artikel doch fertiggelesen und habe etwas gefunden, was man immer wieder bei den linksgrünen, dem p.c. Genderwahn Verfallenen bemerkt: totale Inkonsequenz (um nicht zu sagen geistige Unterbelichtung). Da gibt es den Ausdruck: “Keine Gebühren sorgen für mehr Akademiker” – also wirklich! Wo sind die “Akademikerinnen”? Das ist doch Sexismus pur!

  6. Herrmann

    @JCR, Falke
    Sinnerfassendes Lesen ist nicht jedermanns Stärke! Ein Antreten beim PISA-Test hätte ihnen wohl ein verheerende Ergebnis beschert.
    Mein Fazit: Auch wenn wir diverse Begrifflichkeiten, welche von den Universitäten offiziell verwendet werden, wahnwitzigen Gender Studies zu verdanken haben, spricht sich der Text lautstark gegen linksgerichtete Bildungspolitik aus!! Gut so!! Dazu muss man gar nicht zwischen den Zeilen lesen, sondern mit wachem Geist!

  7. Herrmann

    @JCR, Falke
    Sinnerfassendes Lesen ist nicht jedermanns Stärke! Ein Antreten beim PISA-Test hätte ihnen wohl ein verheerendes Ergebnis beschert.
    Mein Fazit: Auch wenn wir diverse Begrifflichkeiten, welche von den Universitäten offiziell verwendet werden, wahnwitzigen Gender Studies zu verdanken haben, spricht sich der Text lautstark gegen linksgerichtete Bildungspolitik aus!! Gut so!! Dazu muss man gar nicht zwischen den Zeilen lesen, sondern mit wachem Geist!

  8. gms

    Herrmann,

    “.. spricht sich der Text lautstark gegen linksgerichtete Bildungspolitik aus!!”

    Tut er das? Valider ist die These, Sie mußten sich mit doppelten Rufzeichen selbst Mut zupfeifen, damit ein lächerlicher innersozialistischer Streit dank Ihrer lauten Wortspende den Anstrich einer Grundsatzdebatte erhält.
    Was taugen demgemäß die von Ihnen drollig thematisierten Lesefähigkeiten, so Sie die Inhalte nicht verstehen oder gezielt mißinterpretieren?

    Jürgen Pock: “Fern die Zeit, als den Universitäten dazu die finanziellen und personellen Kapazitäten gewährt wurden.”

    Ferner ist die Zeit, als Studenten sich selbständig organisierten und Professoren vollständig aus eigener Tasche entlohnten. Für den infantilisierten Erwachsenen aber beginnt die Historie mit der Erfindung des Sozialstaates.

    JP: “Heute stehen wir vor den Ruinen einer zerfallenen Bildungsordnung.”

    Richtig. Dies folgt insbesondere der Verblödung der Studenten, denen man erfolgreich einreden konnte, die Allgemeinheit müsse ihr Studium finanzieren oder anderwärtig Zustände ‘gewähren’, damit der Trip zur Selbstverwirklichung per Hochschulweihe nicht zu schweißtreibend wird.

    JP: “Das Anrecht auf eine würdige Universitätsausbildung ist zu einem abstrakten Gut verkommen ..”

    Vorposter erkannten die linken Sprachmonstranzen ‘Studierende’ et. al. zutreffend als rhetorische Insignien der mental Verseuchten. Mit ‘Anrecht’ und ‘würdig’ ist der Befund vollends wasserdicht. Das Irrlichtern von wegen ‘Anrecht’ und ‘abstraktes Gut’ firmiert dann bloß als aufgelegter Folgefehler einer artikulationswilligen Pippi Langstrumpf.

    JP: “.. welches im Ministerium für Bildung und Frauen längst keine Beachtung mehr findet.”

    Bruderzwist im Hause Links, die Neuauflage von Simmering gegen Kapfenberg und nichts, was Vernunftbegabte zum Verbleib auf den Tribünen animieren könnte.

  9. Rennziege

    11. Februar 2016 – 13:30
    Herrmann
    @JCR, Falke
    Sie haben recht, Herrmann. Jürgen Pock hat, wenn überhaupt, nur schaumgebremst getschändert — vermutlich um seinen Job nicht zu verlieren, den er durch den unlinken Tenor seines Artikels eh schon gefährdet.
    Herr Pock legt einen nüchternen Finger in die schwärende Wunde österreichischer Bildung, die seit Jahrzehnten verwässert und ideologisch vollends ruiniert wird. Was auch für Elementar- und Mittelschulen gilt:
    Ein guter Freund, nach Studien in Wien, London und Los Angeles summa cum laude promoviert, nach wenigen weiteren Jahren habilitiert, hat eine Chemie-Professur in Wien angetreten. Nach einem Jahr reicht’s ihm dort: “Ich bin nicht dazu da, meinen Studenten im ersten und zweiten Semester ihr nur auf dem Papier existierendes Matura-Niveau nachzuliefern. Sofern sie überhaupt willens sind, ihren Blick vom Smartphone zu lösen.”
    Er hat ein Angebot der UCLA fluchtartig angenommen, damit sein akademischer Ruf nicht im österreichischen Sumpf ersäuft.

  10. gms

    Rennziege,

    “.. den er durch den unlinken Tenor seines Artikels eh schon gefährdet.”

    Was an einem Begehr nach ‘Anrecht auf eine würdige Universitätsausbildung’ unlinks sein soll, mag verstehen wer will. Hier wimmert ein vom falschen System irrgeleitetes Kind nach der zweiten Mutterbrust, was den Zyniker angesichts des nicht vollständig thematisierten Menschenrechts auf Respektanz einer unantastbaren Würde ein Kleinwenig traurig und betroffen macht ob der Erfolgsaussichten derart halbherzigen Gelabers.

  11. Rennziege

    11. Februar 2016 – 19:00 gms
    Offenbar versteh’ ich “Anrecht auf eine würdige Universitätsausbildung” anders als Sie. Für mich bedeutet das nicht soziale Aufpäppelung, unbegrenzte Studentenzahlen, gesenkte Anforderungen, pseudosoziales Gewäsch — sondern Würdigung von Hirn, Neugier, Fleiß und weltoffener Aufgewecktheit unter Wahrung relevanter und strenger Benotung à la Humboldt. (So hab’ ich die Uni noch erlebt, wenngleich das Ideal schon bröckelte.)
    Möglicherweise meinen wir eh dasselbe.
    Aber wie heißt es so schön bei Roda Roda? “Eine Hälfte der Menscheit drückt sich falsch aus, und die andere missversteht es.”

  12. gms

    Rennziege,

    > Offenbar versteh‘ ich „Anrecht auf eine würdige Universitätsausbildung“ anders als Sie.

    Was mich angesichts des flankierenden ‘die Politik vernachlässigt vehement den Bildungsauftrag und die Pflicht, kluge Köpfe auszubilden’ verwundert. Der Beitrag atmet regelrecht linkes Anspruchsdenken.

  13. Herrmann

    gms,

    das inflationär betriebene Aneinanderreihen intellektuell anmutender Wortfetzen und das Sezieren diverser Begrifflichkeiten wie “Anrecht” oder “würdig” bewahrt nicht davor, am Kern des Themas vorbeizuschlittern. Es geht nicht um parteipolitisches Geplänkel, sondern um den Hinweis, dass bildungspolitischer Raubbau betrieben wird. Auf Basis linker Ansprüche, denn sowohl SPÖ als auch Grüne sprechen sich für einen offenen Zugang und gegen Beschränkungen bzw. Gebühren aus.
    Die konkrete Kritik an der SPÖ (verstanden als Platzhalter für linke Verwirrung) geht wohl darauf zurück, dass Frau Heinisch-Hoschek letztendlich die Verantwortung für das Bildungsministerium trägt und kein Grüner Politiker.

  14. gms

    Herrmann,

    “das inflationär betriebene Aneinanderreihen intellektuell anmutender Wortfetzen und das Sezieren diverser Begrifflichkeiten wie „Anrecht“ oder „würdig“ bewahrt nicht davor, am Kern des Themas vorbeizuschlittern.”

    Ersetzt man ‘Sezieren’ durch ‘Verwenden’, bringt es die Kritik an Pocks Artikel perfekt auf den Punkt.

    “Die konkrete Kritik an der SPÖ (verstanden als Platzhalter für linke Verwirrung) geht wohl darauf zurück, dass Frau Heinisch-Hoschek letztendlich die Verantwortung für das Bildungsministerium trägt und kein Grüner Politiker.”

    Das ist sonderbar und zugleich charakteristisch fürs Vorbeischlittern. Bislang hielten Kenner der politischen Landschaft hierzulande durchwegs ÖVP-Minister verantwortlich für Universitäten. So man aber erkennt oder gar behauptet, Heihos’ Inferiorität würde unvermeidbar auf ‘Studierende’ abfärben, die dergestalt angekränkelt nur noch innerhalb des verkorksten Systems argumentieren können, löst sich das hier unterschwellig aggressiv betriebene Verwirrspiel doch noch in Wohlgefallen auf.

    Dann nämlich können Sie anschließend völlig unverkrampft, selbstmurmelnd bar jeder linker Verirrung, ausführen, weshalb Sie anlaßlos betonen, daß kein ‘Grüner Politiker’ fürs Bildungsministerium verantwortlich ist.

  15. Herrmann

    gms,

    es geht primär um den Inhalt bzw. die Botschaft des Textes und nicht um Missinterpretationen (“Der Beitrag atmet regelrecht linkes Anspruchsdenken)” auf Basis von besserwisserischer Wortklauberei. Zu behaupten, dass der Artikel linkes Gesinnungsgut wiedergibt, weil Wörter wie “Studierende” oder “würdig” zu finden sind, ist sinnwidrig. Da der Text vor SPÖ-Kritik strotzt (ich dachte stets, dass sich die SPÖ am linken Politspektrum bewegt). Zu behaupten, dass der Text linke Ansprüche vermittelt, offenbart gewisse Widersprüche in der Auslegung…(Eine Nähe zu den Grünen, als weitere Vertreter linker Gesinnung, herbeizureden, wäre ein fataler Fehlschluss. Dieser Partei wird scheinbar deshalb kein Platz im Text eingeräumt, weil sie keine bildungspolitische Verantwortung trägt).

  16. gms

    Herrmann,

    “es geht primär um den Inhalt bzw. die Botschaft des Textes”

    Wer ist ‘es’, das noch dazu ‘primär’ um etwas geht? Dasselbe ‘es’, das auch schneit und regnet und den Artikulierenden mit willkommener Apodiktik aufpäppeln soll?

    “und nicht um Missinterpretationen („Der Beitrag atmet regelrecht linkes Anspruchsdenken)“ auf Basis von besserwisserischer Wortklauberei.”

    Hören Sie auf, ebeso wie der Verfasser des Artikels, wie ein Linker zu quatschen, dann reibt auch niemand den Text auf.

    “Zu behaupten, dass der Artikel linkes Gesinnungsgut wiedergibt, weil Wörter wie „Studierende“ oder „würdig“ zu finden sind, ist sinnwidrig.”

    Klar, wenn man ‘solidarisieren’, ‘Anspruch’, ‘Bildungsauftrag und die Pflicht, kluge Köpfe auszubilden’ ebenso ignoriert, wie Ihr nachgeschobes ‘Frau Heinisch-Hoschek [die] letztendlich die Verantwortung für das Bildungsministerium trägt und kein Grüner Politiker [ist]’.

    Ist Hosek für die Universitäten zuständig, oder eingedenk Ihres Vorbeizuschlitterns bloß ein Fingerfehler?

    “Da der Text vor SPÖ-Kritik strotzt (ich dachte stets, dass sich die SPÖ am linken Politspektrum bewegt).”

    Was am bereits befundeten ‘Bruderzwist im Hause Links’ soll man Ihnen noch vortanzen?

    “Eine Nähe zu den Grünen, als weitere Vertreter linker Gesinnung, herbeizureden, wäre ein fataler Fehlschluss.”

    Sie haben die Grünen eingebracht. Wozu? Weil Sie mit Wortklauberei mangels Wissen um die Bedeutung von Wörtern nichts am Hut haben? So Sie selbst Jürgen Pock heißen, können Sie das Anliegen hier nochmal ohne linkes Geklingel darlegen, so Sie ihm aber nur assistieren wollen, ging es verdammt in die Hose.

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