Der (Alb-)Traum der Gleichheit

Von | 4. Mai 2014

“……Die Idee, dass Gleichheit Gerechtigkeit bedeutet, ist nicht nur der Urstoff aus dem alle sozialistischen Gesellschaftsträume sind, sondern hat den Westen nur 25 Jahre nach dem Fall der Mauer fest im Griff…..” (hier)

7 Gedanken zu „Der (Alb-)Traum der Gleichheit

  1. Thomas Holzer

    “Die Idee, dass Gleichheit Gerechtigkeit bedeutet……………”

    Dies ist keine Idee!, sondern eine katastrophale, geistige Verirrung!

  2. Selbstdenker

    Im öffentlichen Diskurs mag es eine geistige Ver(w)irrung sein, die häufig einem Mangel an Dif­fe­ren­zie­rungs­fä­hig­keit geschuldet ist: Verfahrensgleichheit und Chancengleichheit sind anerkannte und positiv besetzte Grundwerte westlicher Gesellschaften. Wer kann da ohne nähere Auseinandersetzung mit dem Gleichheitsbegriff schon etwas gegen eine verallgemeinerte Auslegung haben? “Gleich an Würde geboren” klingt für die meisten Menschen eben gleich wie “alle Menschen sind gleich”.

    Die absolute Gleichheit aller Menschen würde bedeuten, dass jeder Mensch ein seelenloser Clone wäre, der nach einer vorgegebenen Spezifikation erzeugt und zerstört werden kann. Der Kollektivismus als politische Religion hat im 20. Jahrhundert sein “Menschenbild” in verheerender Art und Weise gezeigt.

    Die gegenwärtige marxistische Pervertierung westlicher Werte hat – wie das Beispiel Gender Mainstreaming zeigt – nahezu ausschließlich westlich orientierte Gesellschaften befallen, da den umgedeuteten Werten, die als Überträger im öffentlichen Raum dienen, in anderen Kulturkreisen nicht die zentrale Rolle wie bei uns zukommt.

    Der ideale Gender-Mensch ist eine androgyne Schaufensterpuppe, die, jenachdem ob man sie mit einem Sakko, einem Rock oder einen Overall ankleidet, entweder als “Mann”, “Frau” oder “Transgender” gilt. Kein Wunder, dass die positive Ausstrahlung des Westens, die 1989 noch vorhanden war, inzwischen verblasst ist.

    Als Gender-Tunten wollen weder Russen, Araber, Latinos oder Afrikaner leben.

  3. Rennziege

    @Selbstdenker:
    “Als Gender-Tunten wollen weder Russen, Araber, Latinos oder Afrikaner leben.” – See more at: https://www.ortneronline.at/?p=28609#comments
    Stimmt. Aber viele Amerikaner und Europäer ebenfalls nicht — auch wenn diese Haltung heutzutag’ als politisch inkorrekt und verzopft gilt.

  4. Selbstdenker

    Mit Ihrer Antwort haben Sie sicherlich recht, werte Rennziege. Das politisch verordnete Schweigen, der – bis vor kurzem übliche – vorauseilende Gehorsam sowie Auswüchse wie Gender Mainstreaming haben in der Fremdwahrnehmung vom Westens durch andere Kulturkreise bereits einen verheerenden Schaden angerichtet.

    Grundsätzlich gilt Schweigen aus der Sicht eines Außenstehenden als Zustimmung. Dass sich eine schweigende Mehrheit (in demokratischen Rechtsstaaten!) diese Zumutungen tatsächlich kleinlaut gefallen lässt, ist sogar noch ein zusätzlicher Beleg für die Schwäche und die Feigheit der Westler.

    Die Südamerikaner machen sich über die Europäer lustig, die Russen verwerten diese Erkenntnisse bereits politisch und militärisch und bei den Arabern steigert jeder neue Anbiederungsversuch der Westler ohnedies zahlreiche vorhandene Überlegenheits- und Hassreflexe.

  5. Erich Bauer

    Das Wort “Krchtgjet” kann ich kaum noch tippen… Man sollte es dringen umformulieren, meinetwegen auch gendern: NeidRache.

  6. Sybille Stoa

    Es herrscht doch keine Gleichheit!
    Der staatliche Privilegienpensionist erhält viel mehr ohne Leistung.
    Chancengleichheit und Leistungsgerechtigkeit (die im Wettbewerb automatisch gegeben ist) wird durch den Staat verhöhnt. Indem der Migrant nicht vor der Schule schon ausreichend Deutsch können muss, wird ihm die Chancengleichheit eigentlich genommen durch die “Gleichmacherei”.

    Der Unterschied zwischen liberal und gender ist, dass bei liberal die Leistung zählt, egal ob Lesbe, Herero, …
    und bei gender nur das gender ohne Leistung zählt.

  7. Sybille Stoa

    Aber trotzdem sind die Liberalen hier zu schwach, weil sie zu wenige sind. Sie sind als Individuuen stark genug, aber die linksgewerkschaftlichen, kommunistischen BauernbeamtenGiebelkreuzLagerhausgenossen und die rechten Modernisierungsverlierer, die einen Schutz im Wettbewerb sogar gegen wenig qualifizierte Migrante fordern, sind leider die sehr große Mehrheit.

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