Der alternative Sozialismus

(JOSEF STARGL) Zahlreiche Klima- und Umweltschutzsozialisten verstehen sich als Teil einer antiliberalen und antimarktwirtschaftlichen Internationale.
Die „Hohepriester der Moral“ predigen die Apokalypse und fordern ein neues System mit mehr „sozialer Umverteilungs-, Klima- und Umweltgerechtigkeit“ zu Lasten der Freiheitsrechte der Bürger.

Mehr staatliche Planung, Steuerung und Lenkung sowie mehr Regeln, mehr Verbote und mehr Überwachung sollen „die Zivilisation retten“. Die Alternativen Sozialisten wollen den Weg in ein „Rätesystem“ und in eine Planwirtschaft gehen. Erinnerungen an den Realsozialismus werden wach.

Die liberale Eigentümergesellschaft wird als Ursache aller Probleme betrachtet. Da das Kollektiv Vorrang vor dem Einzelnen haben soll, werden auch Einschränkungen der Eigentumsrechte und Enteignungsphantasien artikuliert. Der Ausbau der Gemeinwirtschaft ist angeblich die Lösung für alle Probleme. Es sei (sozial-, klima- und umwelt-)gerecht die „Eigentumsmaximierer“ zu enteignen!

Die Gesinnungsethiker ohne Urteilskraft treten als Fundamentalisten, als Dogmatiker ihrer Ersatzkirche der Apokalyptiker, als Moralisierer und als Fanatiker auf.
Ökosozialistische Bewusstseinsbildung(sindustrie), Desinformation(smedien), Manipulation, Indokrination und Umerziehung sind (bewährte) Mittel, um die Bürger für ein „System der Anmaßung von Wissen“ gleichzuschalten.

Der Einzelne soll sich künftig vor allem/nur für die (Gesinnungs-)Gemeinschaft engagieren sowie dem Gemeinwohl und dem Bruttosozialglück dienen. Selbstlosigkeit und (globale) Zwangssolidarität werden als Voraussetzung für eine harmonische totalitäre Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung betrachtet, in der es weder das Leistungsprinzip noch einen Wettbewerb geben soll.

Es geht – wieder einmal – um die Überwindung einer Offenen Ordnung mit individueller Freiheit, mit Privateigentum, mit Eigenverantwortung und mit Eigenleistungen.
Das Ziel der Avantgarde der Tugend-, Klima- und Umweltwächter ist eine (globale) Gesellschaft der Gleichen. Der offene Versorgungsstaat und die offene Versorgungsunion sollen allen Menschen ein Leben auf Kosten von anderen anbieten. Den zukünftigen Generationen wird im Tausch gegen Freiheit ein „gerettetes Klima und eine gerettete Umwelt“ versprochen.

Zahlreiche Klima- und Umwelt-Revolutionäre ersehnen ein arbeitsloses Grundeinkommen und viel Zeit für eine Selbstverwirklichung in einer Gemeinschaft ohne Konflikte und ohne Probleme. Sie wollen dem Einzelnen auch vorschreiben, was und wieviel er haben und konsumieren darf/wie er leben soll.
Der zivilisatorische Pessimismus und der Alarmismus der Gesinnungswächter sowie ihre Verantwortungslosigkeit sind mit einem Verschleiern und mit einem Verschweigen der Folgen ihrer Ideen, der Fehlleitungen von Ressourcen sowie der Freiheits- und der Wohlstandsverluste verbunden.

3 comments

  1. Herbert Manninger

    In Hongkong wird für Meinungsfreihei und Demokratie gekämpft, bei uns bettelt man die ,,Elite” um Vorschriften an, die selbst persönlichste Bereiche betreffen.
    So deppert und degeneriert musst einmal sein….

  2. sokrates9

    Die Marktwirtschaft in der der einzelne entscheidet was er möchte und was nicht, bestehend aus Millionen Entscheidungen wird immer besser sein als Entscheidungen die von allwissenden Bürokraten und Planwirtschaftlern, genannt Politikern getroffen werden!

  3. Johannes

    Für mich persönlich gibt es einige Bereiche die ich unbedingt im Besitz der öffentlichen Hand sehen möchte.
    Selbstverständlich und außer Streit wird wohl hoffentlich für jeden, Bundesheer und Polizei als staatliche Aufgabe gesehen werden.
    Aber auch die Trinkwasserversorgung will ich vom Staat geregelt und garantiert haben. Ich brauche keine ausländischen Beteiligungen und Interessen die hier mitmischen wollen.
    Die Bundesforste haben sich meiner Meinung nach ebenso bewährt wie die abfallwirtschaftsrechtlichen Aspekte in der Zuständigkeit der Landesgesetzgeber.

    Wir alle wissen wie in Rumänien Urwälder radikal abgeholzt werden, wir wissen wie in Italien Geschäfte mit Müll gemacht werden und wie rücksichtslos die Mafia dabei agiert.

    Privatisierung allein nützt gar nichts, wenn nicht gleichzeitig strenge gesetzliche Vorgaben dem Missbrauch entgegengestellt werden.

    Wenn die wertvollsten und essentiellsten Aufgabenbereiche des Staates ausgelagert werden und sich fremde (ausländische) Mächte einkaufen können dann entsteht eine Abhängigkeit die ich zutiefst ablehne.

    Auf der anderen Seite soll man endlich die kleinen und mittleren Unternehmen massiv entlasten, dort wäre mehr Freiheit und Flexibilität verbunden mit einer deutlichen Senkung der Abgaben dringend notwendig.

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