Der Ammenstaat spielt weiter Volksbeglückung

Von | 4. Juni 2013

“Als Bürger verdanken wir dem Staat viel. Er stellt die Rechtsgrundlage für ein Leben in Freiheit. Für die Moral und die persönlichen Lebensführung seiner Bürger aber ist er nicht verantwortlich….”  (Von Cora Stephan, “Welt“)

7 Gedanken zu „Der Ammenstaat spielt weiter Volksbeglückung

  1. Ehrenmitglied der ÖBB

    um mit Sprenger zu sprechen: “es ist hoch an der Zeit, sich gegen die `Volksmoralisten`zu stemmen”!!
    Das beginnt beim alltäglichen Sprachgebrauch (PC?) und endet bei Ernährungsvorschriften durch den Staat?
    Hat das aber auch damit zu tun, dass z.B in Österreich die Disziplin der Rechtsphilosophie ( von Verdross bis Marcic etc..) verschwunden ist ? Dort wurden noch die Grenzbereiche “was darf / soll der Staat?” eingehend diskutiert. Heute arten Überlegungen zu diesem Thema meist in Fußnoten oder Polemik aus?
    Da zu kommen die Dysfunktionen von Organisationseinheiten und die typischen Fehler von Menschen in komplexen Situationen. ( D. Dörner: “Die Logik des Misslingens”) etc…
    Aber so lange in Österreich die “Regierenden” nicht durch konstruktive Vorschläge in diese Richtung auffallen, sondern eher sich in plakativer Schuldzuweisung üben, werden Fragen über die Rolle des Staates ( und dessen Grenzen) mit Leichtigkeit übertüncht!

  2. FDominicus

    “Als Bürger verdanken wir dem Staat viel. Er stellt die Rechtsgrundlage für ein Leben in Freiheit”

    Hääää?

  3. Christian Peter

    Dass im Zusammenhang mit staatlicher Bevormundung neuerdings stets
    Raucherverbote genannt werden, ist ganz offensichtlich erfolgreichem
    Marketing der Tabakindustrie geschuldet.

    Selbstverständlich muss der Gesetzgeber einschreiten, wenn durch das
    Handeln Einzelner andere zu Schaden kommen bzw. deren Freiheit
    in unzulässiger Weise beeinträchtigt wird.

  4. oeconomicus

    In der Diskussion um die Reichensteuer hat keiner unserer Zwangs-beglücker gefragt: “Dürfen wir das? Ist es nicht unmoralisch, wenn wir jemandem mehr als die Hälfte seines Einkommens wegnehmen? Haben wir nicht – bevor wir die Bürger zur Kasse bitten – die Pflicht, zuerst auf die sinnvolle Verwendung der jetzigen Steuern zu schauen? Und nicht zuletzt: Können wir bei einer Abgabenquote von fast 45% und dem staatlichen Einfluss auf die restlichen 55% überhaupt noch von einer Marktwirtschaft sprechen, leben wir nicht längst in einem schaum-gebremsten Kommunismus?

  5. Rennziege

    @Christian Peter
    “Selbstverständlich muss der Gesetzgeber einschreiten, wenn durch das
    Handeln Einzelner andere zu Schaden kommen bzw. deren Freiheit in unzulässiger Weise beeinträchtigt wird.”
    Ich wage zu behaupten, dass Raucher sich mittlerweile als sehr einfühlsam und rücksichtvoll erweisen; sogar im windigsten Park fragen sie aus 20 Meter Entfernung höflich, ob’s eine(n) nicht inkommodiert, wenn sie sich einen Tschick anzünden.

    Wer die Freiheit wirklich in unzulässiger Weise beeinträchtigt: Klima-Hysteriker, Steuerverschwender und -erhöher, Euro-Retter, staatlich durchgefütterte NGOs, Sozialindustrie, Quoten-Verfechter, Multikulti-Fans, politisch korrekte Sprachverhunzer, Erwürger der Meinungsfreiheit, Gender-Wahnsinnige. (Liste nicht vollständig.)

    Was ist dagegen ein Zigaretterl oder Zigarrl in weiter Ferne, eh vom Winde verweht?

  6. Christian Peter

    @Rennziege

    Rauchen ist ein Angriff auf die körperliche Unversehrtheit des Menschen
    – einen schwerwiegenderen Eingriff in die Freiheit gibt es nicht.

  7. Christian Peter

    @Rennziege

    Ich halte es mit Michael Bloomberg : “Raucher haben zwar das Recht sich
    selbst zu töten. Dies bedeutet aber nicht, dass sie auch andere mit ihrem
    Qualm umbringen dürfen.”

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