Der andere Armutsbericht

Von | 8. März 2017

Der Kapitalismus hat den Arbeiter nicht nur nicht verelendet, wie die Geschichtsblindheit Marx’s und der Marxisten romantischen Lobrednern der guten alten Zeit nachgeschrieben hat und wie gedankenlose Demagogen immer wieder in die Welt hinausschreien; er hat über die Massen ein Füllhorn von Gaben ausgeschüttet. Wie unglücklich würde sich ein moderner amerikanischer oder englischer Fabriksarbeiter fühlen, wenn man ihn in das Haus eines mittelalterlichen Herrn versetzen würde und ihm zumuten würde, so zu leben, wie jener gelebt hat! (Ludwig von Mises)

9 Gedanken zu „Der andere Armutsbericht

  1. mariuslupus

    Die Genossen Marx und Engels waren bessere Tiefenpsychologen als Freud. Sie haben entdeckt und beschrieben, der Neid ist der der mächtigste Trieb des halbzivilisierten Menschen.

  2. stiller Mitleser

    manchmal muß man ganz explizit sein:
    Komfort und techn. Gadgets sind mittlerweile billige Massenprodukte, kein soz. Distinktionsmittel;
    soz. Distinktion kann durchaus unbequem sein, setzt aber Teilhabe an seltenen Gütern (Raum, Stille, Aussicht,
    Distanz) voraus.

  3. raindancer

    im Mittelalter hatte auch der König keinen Ferrari und keine Wassertoilette …
    der Vergleich hinkt sehr

  4. Thomas Holzer

    @stiller Mitleser
    Sie haben natürlich recht!
    Nur leider fordern die Wenigsten “Teilhabe an seltenen Gütern (Raum, Stille, Aussicht,
    Distanz)” voraus.
    Und da diese Wenigen nicht ins Gewicht fallen, erdreisten sich “unsere” Politikerdarsteller (durch die Massen “legitimiert”), den Wenigen diese Teilhabe vorzuenthalten, respektive diese Teilhabe in oktroyierte Amtshandlungen umzuwandeln, vorzuschreiben (natürlich unter der Prämisse, nicht mehr wählen zu dürfen)

  5. Thomas Holzer

    @Holzer
    Das “voraus” ist natürlich zu viel und ergo überflüssig; mea culpa

  6. waldsee

    @mariuslupus
    “sozialismus ist NEID als politik.”

  7. stiller Mitleser

    @ mariuslupus
    Freud erklärt nicht alles, Wissen über Unbewußtes gabs schon vor ihm und auch nach ihm hat sich viel getan…
    Alles Mögliche kann geneidet werden, nicht immer ist es materieller Besitz; Neid ist für Neider und Beneidete
    destruktiv, es empfiehlt sich erwachsene Neider zu meiden und Eltern sollten alles versuchen um kleinen Neidern aus Fixierungen zu helfen.

    @ Thomas Holzer
    Danke fürs Rechtgeben (-_-).
    Glücklicherweise durfte ich mehrmals in schönen alten Häusern, in schöner Lage, ruhig und mit Ausblick wohnen. In einem davon war das Duschbecken ein barockes Brunnenbecken und selbstverständlich gab es nur Ofenheizung und Mäuse, die besonders gern Dünndruck benagten…

  8. mariuslupus

    @stiller Mitleser
    Selbstverständlich erklärt Freud nicht alles. Richtig. Neid ist destruktiv. Wie destruktiv Neid ist, zeigt die ganze egalitaristische Ideologie, die in ihrer realer Vollendung immer den Totalitarismus hervorbringt.

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