Der Ausverkauf der Roten Banken

Von | 21. Oktober 2015

“Und sollte tatsächlich die frühere ÖGB-Bank Bawag, die jetzt dem US-Fonds Cerberus gehört, als Käufer des Retailgeschäfts (der Bank Austria) auftreten, dann erleben wir die politisch nicht unsüffisante Situation, dass praktisch alle Privatkunden der beiden früher roten Großbanken bei einer amerikanischen Finanz-Heuschrecke landen.” (hier)

5 Gedanken zu „Der Ausverkauf der Roten Banken

  1. aneagle

    Hätten die österreichischen Roten den Mut gehabt sich ihres eigenen Verstandes zu bedienen, dann hätten Sie ihre Banken immer noch. So aber, sind Sie bloß immer noch rot. 😉

  2. Fragolin

    @aneagle
    Rote und Verstand? Also jetzt bitte nicht übertreiben! 😀

  3. panta rhei

    In Japan scheint es Sitte zu sein, dass man sich zumindest mit gesenktem Haupt öffentlich entschuldigt, wenn man dem eigenen Land und ihrer Bevölkerung großen Schaden zugefügt hat und verspricht, alles zu tun, um es möglichst wieder gut zu machen. Hierzulande? Nur ja nichts zugeben, Unschuld und Nichtwissen beteuern, auf äußere Umstände verweisen. Die Rechtsanwälte kümmern sich um die rechtlichen Nebengeräusche.
    Außerdem: gibt es überhaupt noch eine österreichische Bank, die nicht völlig am A. ist?

  4. Thomas Holzer

    Die armen, armen Privatkunden; nunmehr “Opfer” einer Finanz-Heuschrecke, noch dazu aus den USA.
    Die armen, armen Privatkunden in Österreich; sie waren immer Opfer, und werden immer Opfer bleiben…………

  5. Fragolin

    @Thomas Holzer
    Als Bawag-Kunde muss ich sagen, ich habe die Übernahme durch die achsoböse Heuschrecke sehr genossen. Denn von einem Tag auf den anderen wurden die hochnäsigen Bankbeamten zu freundlichen kundenorientierten Beratern. Sie haben es geschafft, dass ich dort geblieben bin.
    Allzuviel Geld vertraue ich eh keinem an.

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