“Der autoritäre Charakter ist zurück”

“… Die Toleranten erweisen sich als intolerant, die Progressiven als reaktionär: willkommen in der Gesellschaft der Gegenwart. Ihre Götzen heissen Offenheit, Diversität und Multikulturalität. NZZ, hier

2 comments

  1. Johannes

    Ich würde es so sehen, dass viele Lehrer (vor allem jene der 68ger Generation) an dieser Situation maßgeblich Anteil haben.
    Die Kirche ist gerade dabei ihre neue, geliehene Autorität unter dem Schutzschirm des Mainstream
    zu entdecken.
    Einzig die Polizei hat noch nicht die Seiten gewechselt. Das linke Establishment scheint sich mit dieser Übernahme schwer zu tun, zu viele junge Menschen mit einem scheinbar konservativen Glauben an Recht und Ordnung melden sich für diesen Beruf, da ist das Mißtrauen natürlich verständlich.
    Linke Studenten meiden eher diesen Beruf, kämen sie doch zu oft mit einer Realität in Kontakt die so gar nicht der Erzählung entspricht.
    Antifa wäre als Exekutive wohl angedacht gewesen, aber diese Pferdchen sind nicht zugebrauchen, gehen immer gleich durch
    Ein echtes Dilemma, da geht nichts weiter, daher auch der unbändige Hass auf die “Bullen”
    Den Aufbau einer Volkspolizei hat man scheinbar nicht zeitgerecht vorangetrieben.
    Wer konnte auch ahnen das man von ehemals Konservativen links überholt wird.

  2. Menschmaschine

    WIeder einmal eine sehr gute Analyse von Herrn Grau. Jedes Wort wahr.
    Die antiautoritären 68er und ihre Kinder im Geiste übertreffen in ihrem Diskriminierungswahn mittlerweile jene Autoritären, die sie einst bekämpft haben. Irr, aber so ist es und sie bemerken es nicht einmal bzw. wollen es nicht bemerken.

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